Das war 2016 | Jahresrückblick einer Bloggerin

Bild: Feuerwerk. Text: Ein Rückblick auf mein Jahr 2016 | Nipponinsider.deDas war 2016!

Solche Überschriften liest man am Ende des Jahres überall.

Jahresrückblicke wohin man schaut.

Ich bin eigentlich zu spät dran. Ich habe dafür meine Gründe! Das Jahr 2016 ist Geschichte. Es gilt, nach vorne zu schauen auf das neue Jahr. Aber die Gedanken bleiben.

Deshalb nehme ich dich in diesem Artikel mit auf eine Reise durch meinen Kopf, während ich das letzte Jahr reflektiere:



Die wichtigsten Erkenntnisse des letzten JahresDie 3 wichtigsten Erkenntnisse des letzten Jahres

Viel gelernt habe ich im letzten Jahr.

Bloggen bedeutet für mich auch Selbsterkenntniss. So ein Blog kann ein guter Lehrer sein, der mich zu diesen wichtigen Erkenntnissen gebracht hat:

一   Bloggen ist anstrengend!

Dass das so anstrengend wird, damit hätte ich nicht gerechnet. Ist ja schließlich nicht mein erstes Blog. Aber früher war alles einfacher:

Schreiben, veröffentlichen, fertig!

Denkste.

Mit einer guten Idee zu einem Artikel schreibt es sich relativ einfach. Ich brauche trotzdem lange – mindestens 3 Tage:

  1. Tag: Idee zusammenschreiben und sortieren
  2. Tag: Überarbeiten
  3. Tag: Text formatieren, Bilder bearbeiten und einbauen, Links einbauen, gegenlesen (im Zweifel nochmal umschreiben) und eine passende Überschrift finden

Die Arbeit geht weiter. Der Artikel ist online und muss betreut werden: Kommentare beobachten, auf Facebook posten und diskutieren. Den Newsletter vorbereiten und eine neue Idee in Angriff nehmen.

Und irgendetwas gibt es immer noch nebenbei zu tun: das Layout anpassen, Updates einspielen, Programmierfehler beheben, die Geschwindigkeit der Seite verbessern,… nur ein paar Punkte auf der ewigen To-Do-Liste.

Wenn das nicht alles so viel Spaß machen und ich irre viel dabei lernen würde, hätte ich schon nach einem Monat das Handtuch geworfen.

二   Ein Plan muss her!

„Bloß kein Stress und mich nicht unter Druck setzen.“, so dachte ich anfangs.

Schließlich ist das Bloggen nur ein Hobby und soll sich nicht wie Arbeit anfühlen. Einen Arbeitsplan brauche ich da am allerwenigsten.

2016 habe ich mir gleich mal zu Anfang das Ziel gesetzt, alle japanischen Feiertage vorzustellen. Dass es so viele Feste gibt, wurde mir erst bei einem Blick auf den Kalender bewusst. Mit Schrecken blickte ich auf den Mai, wo 5 Feiertage direkt aufeinander folgen würden.

„Wie zum Teufel soll ich das bloß schaffen? Bei meiner Geschwindigkeit – unmöglich!“, ging es mir durch den Kopf.

Aber am Ende hab ich die Pobacken zusammengekniffen und es geschafft.

Wenn das ordentlich geplant wird, dann geht’s. Das musste ich aber erst lernen.

Fazit
Ich brauche einen Plan, um den Überblick und ein bisschen Druck zu haben! Sonst hätte ich auch am Ende gar nichts, was ich über den Haufen werfen könnte.

三   Mein Leben geht vor

Gerade zu Anfang des Jahres, als NIPPONINSIDER noch ganz frisch war, habe ich soviel Energie da reingesteckt und so manches Wochenende am Computer verbracht. Ich habe von nichts anderem mehr erzählt und meine Freunde damit genervt.

„Jetzt läuft es gerade so gut, da muss ich dranbleiben!“, hörte ich mich selbst immer sagen. Und glaubte das auch. Es lief tatsächlich besser als ich erwartet hatte. Die Ergebnisse nach einem Jahr findest du im Blick hinter die Kulissen.

Mein Mann Daisuke fing aber an zu meckern, weil wir kaum noch was unternahmen. Und wenn, dann immer Sachen wie Japanisch Essen gehen oder einen japanischen Film anschauen. Japankram eben – meine Gedanken galten immer dem Blog.

Er war ziemlich genervt und ich kann ihn mittlerweile auch verstehen.

Irgendwann wurde es mir selbst zu viel. Ich schraubte etwas runter. Und es tat gut.

Eigentlich war eine Japanreise für 2016 geplant. Das Geld hatten wir zusammen. Dann im letzten Moment haben wir uns aber dagegen entschieden.

Daisuke träumte von einem Auto*. Damit waren wir dann erstmal beschäftigt und anschließend so gut wie pleite.

Mit dem Auto ging es 2 Wochen nach Südfrankreich in die Provence. Urlaub vom Thema Japan, dass war die Bedingung meines japanischen Ehemannes.

Es wurde eine wunderbare Reise. Natürlich lag der Fokus auf gutem Essen – ganz im japanischen Stil.

Daisuke hat jetzt gleich zwei neue Hobbys: Auto und Gourmetküche auf dem Campingkocher.

*Es wurde am Ende ein Volvo gekauft. Dabei hätte ich mir so gerne einen Suzuki, Toyota oder Daihatsu gewünscht 😉

Camping in Frankreich - Jahresrückblick 2016 | Nipponinsider

©2016 by Nipponinsider | Sommerurlaub: Mit Auto, Zelt & Campingkocher in Frankreich

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Die größten Fehler, von denen ich gelernt habe. Bild: zerknülltes PapierDie 3 größten Fehler, von denen ich gelernt habe

Fehler sind wichtig und gehören zum Leben dazu. Ich will sie nicht missen und habe immer daraus lernen können.

一   Perfekt sein zu wollen

Vielleicht kennst du das auch. Mit 80% gibst du dich nur schwer zufrieden. Wenn, dann muss alles stimmen. Alles muss perfekt sein.

Dabei hält mich dieser Perfektionismus nur vom Vorankommen ab.

Denn ganz ehrlich: Ich hätte bis heute noch keinen Artikel veröffentlicht. Denn so ein Blog ist nie perfekt.

Dabei siehst du als Leser bestimmt gar nicht, was ich sehen – und damit meine ich nicht die Rechtschreib- und Tippfehler. Die sehe ich nach dem 10. Lesen einfach nicht mehr. Da bin ich weit vom Perfektionismus entfernt.

Ich musste das aber erst lernen: Sobald ich einen Artikel anfange, setze ich ein Veröffentlichungs-Datum fest, das realistisch ist. Wenn der Beitrag dann online ist, dann ist er abgeschlossen und es geht weiter. Ohne eigene Deadline würde ich Monate daran herumfeilen und aus Erfahrung wird so ein Artikel mit der Zeit nicht unbedingt besser.

Hinweise auf Fehler und Kritik nehme ich aber gerne weiterhin entgegen.

二   An Plänen festhalten

Hab ich nicht gerade erst gesagt, wie wichtig Pläne sind.

Und jetzt sind sie ein Fehler? Wie jetzt?

Ich arbeite mittlerweile tatsächlich mit einem Plan. Sieht nicht danach aus, ich weiß.

Aber oft habe ich eine Idee, die ich dann sofort umsetzen möchte. Ich lese dann z.B. ein gutes Buch, dass mich auf eine Idee zu einem neuen Artikel bringt. Diese Artikel schreiben sich wie von allein und machen ganz besonders viel Spaß.

Leider bringt das meinen Plan hoffnungslos durcheinander, so dass ich einige Artikel immer wieder nach hinten verschiebe. Deshalb habe ich noch mindestens für die nächsten 2 Jahre einen vollen Redaktionsplan 😉

Ein Plan ist gut, aber manchmal ist es sinnvoller, aus dem Bauch heraus zu schreiben.

三   Verklickt – Wenn die Maus ausrutscht

Ich habe mich immer davor gefürchtet.

Einen Artikel versehentlich zu veröffentlichen, der noch in Arbeit ist. Einmal mit der Maus ausgerutscht und ZACK – online und für alle lesbar.

Und dann ist es mir irgendwann passiert.

Ausgerechnet bei einem Gastartikel. Ausgerechnet zum Thema Fettnäpfchen.

Am Ende wurde doch noch alles gut. Wie? Das habe ich hier beschrieben: https://nipponinsider.de/wanderweib-gastartikel/

Ich habe jetzt eine Abfrage in den Veröffentlichen-Prozess geschaltet:

Bildschirmfoto: Abfrage vor dem Veröffentlichen

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Weggabelung, Thema: Entscheidungen treffenDie 3 schwierigsten Entscheidungen, die getroffen werden wollten

一   Geldverdienen mit dem Blog: Ja oder Nein

Nipponinsider ist nur ein Hobbyblog.

Ein Projekt, dass in meiner Online Marketing Ausbildung entstanden ist.

Das habe ich im Geburtstagsartikel ganz ausführlich erzählt: Das erste Jahr ist um!

In dem Artikel, keine zwei Monate alt, schrieb ich noch „Weil ich nichts verkaufen will oder sonstige Werbung / Affiliate beabsichtige,...“

Und jetzt habe ich doch ein kleines Gewerbe angemeldet und mich bei einem ersten Affiliate-Programm registriert.

Nach nur 3 Tagen entdeckte ich dann den ersten Kauf über einen meiner Links. Mein erstes verdientes Geld mit dem Bloggen! Mann, war ich stolz!!!

Die 0,59€ Provision werde ich mir für etwas ganz Besonderes aufheben!

Die Entscheidung zum Geld verdienen fiel mir so schwer. Warum eigentlich? Das frage ich mich gerade selbst.

Bei dem Artikel zum Thema SPAREN (passt ja irgendwie wieder ganz gut!) wollte ich auf ein Buch hinweisen, welches ich selbst benutzen werde. Das Buch dann gleich für dich als Leser zu verlinken, macht ja Sinn. Dann musst du nicht selbst lange danach suchen.

Und wo der Link nun schon mal steht, warum nicht mal testen, was so ein Empfehlungslink an Provision bringt.

Alle Affiliate-Links auf meinem Blog sind übrigens mit einem * und Hinweis gekennzeichnet. Beim Kauf über den Link entstehen dem Käufer keine Mehrkosten. Vielleicht kann ich darüber irgendwann meine laufenden Blogkosten (Server, Tools, Programme) wieder ausgleichen.

二   Aufhören oder weitermachen?

Japan ist meine große Leidenschaft. Was ich dort erlebt und gelernt habe, möchte ich gerne weitergeben. Mit Irrtümern will ich aufräumen und den Sinn hinter so mancher Kuriosität des Landes erklären und dabei meine eigene ganz persönliche Geschichte erzählen oder von der besten Reise meines Lebens schreiben.

Nun lebe ich aber hier in Deutschland und manchmal fällt es mir unheimlich schwer, über das Land zu schreiben, in dem ich 6 Jahre gelebt habe .

Ich werde ständig schmerzhaft an die schöne Zeit dort erinnert und vermisse nicht nur die wunderbare Natur und das gute Essen, sondern vor allem meine Freunde dort und die Familie.

So manches Mal wurde es mir im letzten Jahr dann zuviel.

Ich will auch mal über’s Reise schreiben, meiner zweiten große Leidenschaft. Meine große Reise hat viele Spuren hinterlassen und mich zu dem Menschen gemacht, der ich bin.

Ich möchte dir auch von unserem fantastischen Sommerurlaub in Süd-Frankreich erzählen, von der Barcelonareise, dem Kurztrip nach Köln, meinem Wochenende in Mannheim und dem abgefahrenen Weihnachtscamping in Neu-Hohenschönhausen.

Das geht auf einem Japanblog aber nicht so leicht.

Ganz ehrlich: Es gibt Tage, da hängt mir Japan zum Hals raus. Da ertrage ich gerade noch so den Japaner neben mir, aber von Reis und Misosuppe will ich in dem Moment nicht wissen.

„Jetzt einfach aufhören! Einfach einen neuen Blog starten!“

Vor dieser Entscheidung habe ich schon so manches mal gestanden. Aber mein Bauchgefühl sagt mir dann: „So ein Quatsch. Du willst doch nicht ernsthaft wieder ganz vorne anfangen? Und so eine Japan-Überdosis geht auch irgendwann wieder vorbei!“

Dann gibt es halt irgendwann mal ’ne neue Kategorie:

NIPPONINSIDER – TRAVELLING THE WORLD

三  Japanreise abgesagt

482€ mit ANA von Berlin über Brüssel nach Narita / Japan. Tickets für September sind verfügbar.

Besser geht’s nicht. Irgendwas hält uns aber ab vom letzten Klick – JETZT BUCHEN!

2014 war ich das letzte Mal in Japan. Das ist schon eine Ewigkeit her. Ich würde so gerne mal wieder meine Freunde und die Familie treffen, lecker Essen gehen, ordentlich shoppen und weitere abgefahrene japanische Süßigkeiten probieren.

Aber im Sommer, als die Entscheidung zum Urlaub im September getroffen werden muss, sind wir urlaubsreif. Und Japan ist nicht Urlaub. Japan ist Heimatbesuch. Und Japan ist auch immer teuer für uns. Denn wenn wir schon mal da sind, dann wollen wir wenigstens ein paar Tage Erholung in einem Hotel, gutes Essen und viele Dinge kaufen. Das kostet.

Dass es am Ende nicht Japan würde, sondern der Campingurlaub mit dem eigenen Auto, war eine gute Entscheidung. Auch wenn ich weiterhin vom Fernweh nach Japan geplagt werde und dringend Nachschub an Fotos brauche.

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Diese Artikel haben richtig Spaß gemacht. Bild: Frauenhand hält Stift und schreibtDiese 3 Artikel haben mir richtig Spaß gemacht

一   Fukushima

Die Fukushima-Artikel sind eine echte Herzensangelegenheit.

Ich habe Freunde, die sich vor Ort engagieren, um der Welt zu zeigen, dass die Präfektur, trotz eines Unfalls in einem Atomkraftwerk in der Nähe, noch immer lebenswert ist. Darin möchte ich sie unterstützen, so gut ich kann.

Aber es fällt mir unheimlich schwer, mich in diese Artikel zu denken. Denn die Sehnsucht ist sofort wieder da. Schnell stecke ich zu tief drin.

Jeder Artikel, den ich schreibe, ist für mich zunächst eine Reise. Ich tauche dann für eine Weile ein in diese Welt. Das ist bei manchen Themen anstrengender, als bei anderen.

Somit habe ich den 3. Teil der Serie immer wieder nach hinten geschoben. Aber er kommt. Versprochen.

二   Okinawa Reise

Im Sommer, im bekannt berüchtigten Sommerloch, hatte ich die Idee, meine alten Tagebücher aufzuarbeiten und hier von der schönsten Reise meines Lebens zu schreiben.

Beim Schreiben waren alle Erinnerungen sofort wieder da.

Es macht unheimlich viel Spaß, die alten Reise-Geschichten wieder lebendig werden zu lassen. Die Okinawa Reise geht weiter…

三   Fluss mit F

Spontan sagte ich bei der Blogparade zu, einen Artikel zu einem Fluss mit F auf meinem Blog zu veröffentlichen. Also irgendein Fluss mit F in Japan!

Das war eine Herausforderung, kann ich dir sagen. Denn ich habe mich vorher eigentlich nie um Flüsse geschert.

Am Ende wurde der Artikel erfolgreicher, als ich es dachte. Aber wer liest eigentlich freiwillig eine Blogartikel über einen Fluss?

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Beliebte Artikel in meinem Blog. Bild: Zwei Daumen hochDie 3 beliebtesten Artikel meines Blog im Jahr 2016

一 Unsere Story

Oder „Wie ich mir einen Japaner angelte“ wurde mittlerweile 1475 Mal gelesen:

Wie ich mir einen Japaner angelte. Unsere Story. Würfel auf Tatamiboden | nipponinsider

二  Typisch Japanisch

Diese 5 Dinge sind mir bei Japaner aufgefallen, die so typisch japanisch sind.
1342 Mal gelesen:

Bild mit Zabuton und Füßen: Typisch japanisch, was ist das? | nipponinsider

三   Nützliche Ausdrücke

Japanisch für Anfänger – Lerne 7 nützliche Ausdrücke auf Japanisch. Damit ist es gar nicht schwer, zu beeindrucken. Der Beitrag wurde 1133 Mal gelesen:

Text: Japanisch für Anfänger, 7 nützliche Ausdrücke, Teil 1. Hinergrundbild: Tatamiboden | nipponinsider japanblog

Upps. Der Artikel ist bereits 2015 veröffentlicht worden.

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Fremdgegangen: Gastbeiträge auf anderen Blogs | NipponinsiderDie 3 interessantesten Gastbeiträge, die ich schreiben durfte

Einen Artikel auf einem anderen Blog zu schreiben ist schon eine Herausforderung. Ich muss mich dem Blog anpassen und kann Fehler im Nachhinein nicht so einfach korrigieren. Dafür bleibt mir aber auch einiges an Arbeit erspart.

Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an alle Gastgeber-Blogs.

一   Fettnäpfchen in Japan

In Japan kann man eine Menge Falsch machen. Im September erschien dazu mein Gastartikel auf Wanderweib.de.

二   Essen gehen in Japan

Seit Dezember gibt es einen Artikel zum Thema Essen gehen auf wolfgangs-reiseblog.de. Hier erkläre ich ausführlich, wie so ein Restaurantbesuch in Japan aussehen kann und welche Restaurants es dort so gibt.

三   Kulturschock Land Japan

Im August erschien ein Gastartikel auf Deutsch und auf Englisch bei Nonsoloamore.net. Hier findest du 6 Kulturschocker und meine Tipps dazu.

Alle bisher erschienen Gastartikel von mir findest du auf dieser Seite.

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Sprechblase mit rotem Kreis in der Mitte - Japan FlaggeDie 3 beliebtesten Sprichwörter auf Facebook

Seit einem Jahr nun gibt es auf FACEBOOK jeden Mittwoch unter #immermittwochs ein japanisches Sprichwort, eine Lebensweisheit oder einen beliebten japanischen Ausdruck. Hier die Top 3:

一 Der Mund ist die Tür zur Katasrophe

二  Jeden Tag eine gute Tat

三  Sprichwort zum Tag des Berges

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Die besten Fotos auf Instagram. Bild: Kamerabild vom Toori Matsushima | NipponinsiderDie 3 schönsten Fotos auf Instagram

Instagram finde ich klasse. Bei mir auf der Seite findest du allerdings nicht nur Japanmotive, sondern auch Reisefotos, viel #foodporn und #berlin. Auf Instagram ist alles etwas persönlicher.

一   Takoyaki selber machen

Ein von NIPPONINSIDER – Daniela (@nipponinsider) gepostetes Video am

二   Amazing Streetart Berlin

Ein von NIPPONINSIDER – Daniela (@nipponinsider) gepostetes Foto am

三   Irgendwo in Deutschland

Ein von NIPPONINSIDER – Daniela (@nipponinsider) gepostetes Foto am

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Dinge, die ich 2017 tun möchte. Bild: To Do Liste mit StiftDie 3 Dinge, die ich 2017 machen möchte

一   Pinterest

Ich liebe Pinterest. Eine tolle Plattform, um Ideen zu sammeln und schöne Dinge zusammenzutragen. Ich kann mich darin verlieren und die Zeit vergeht dann rasend schnell.

Aus Zeitgründen habe ich deshalb auch immer einen großen Bogen um Pinterest gemacht. Das soll sich 2017 aber ändern.

Ich habe schon ein paar Pinnwände zusammengestellt: Schau doch mal vorbei. HIER findest du Dinge, die ich mag, die mich interessieren und so richtig meins sind:

  • rainy days (Regenschirme)
  • Cool Stationary JAPAN (Scheibwaren)
  • Einkaufsliste JAPAN (für den nächsten Japanbesuch)
  • Sushi Lover
  • Japan Insider Tipps
  • Gourmet a la Nippon
  • Daisuki (Dinge, die ich mag)
  • Reiseziele zum Verlieben

二   Nach Japan reisen

Das letzte Mal war ich 2014 in Japan. Und dann nur eine einzige Woche. Viel zu kurz.

Dreimal darfst du raten, was wir dort gemacht haben: ESSEN, ESSEN, ESSEN. Ich habe in der kurzen Zeit nicht geschafft, alle meine Freunde wiederzusehen. Denn in der Woche sind wir mit der Familie durch Yamagata gereist, haben es uns in den heißen Quellen gut gehen lassen und…  viel gegessen 😉

Mich fasziniert die Insel Shikoku. Da will ich unbedingt mal hin. Auf der Insel gibt es einen sehr bekannten Wanderweg, den 88-Tempel-Pilgerweg. Ich träume davon, mal einen Monat nicht zu machen, einfach nur Laufen, Laufen, Laufen. Ob ich dieses Jahr 4 Wochen dazu Zeit haben werde. Sehr wahrscheinlich ist es nicht.

三   Regelmäßig veröffentlichen

Regelmäßiges Bloggen ist wichtig.

Ich selbst mag Blogs, die immer am gleichen Tag in der Woche veröffentlichen. Da weiß ich, wann ich vorbei schauen kann.

Mit den Feiertagen im letzten Jahr war es schwierig, einen festen Wochentag zu wählen. Aber die sind jetzt durch und endlich kann ich mich festlegen.

Der gute Vorsatz für 2017 ist: jeden zweiten Sonntag um 12:00 zu veröffentlichen. Mit diesem Artikel fange ich an. Ob es beim Sonntag bleiben wird, muss ich allerdings noch austesten. Da bin ich noch sehr unschlüssig.

Damit werde ich das Arbeitspensum in Zukunft deutlich zurück schrauben, vielleicht nicht so gut für das Blog, aber ganz sicher wird es mir gut tun.

Mein Newsletter wird vorerst aber weiterhin wöchentlich (Sonntags Abends) in deinem Postfach liegen. Auch wenn es dann vielleicht mal keine neuen Artikel geben wird, das Sprichwort der Woche bleibt Hauptbestandteil des Newsletters.


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Wenn es zu viel wird, kannst du den jederzeit abbestellen!

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Dingen, denen ich danke sagen möchte. Bild: Herzwolke3 Dinge, denen ich einmal DANKE sagen möchte

Ich nehme es gleich mal vorweg. Mein Internet- und Telefonanbieter O2 hat es auch in diesem Jahr wieder nicht in meine persönliche Dankbarkeitsliste geschafft. Manchmal glaube ich, die Menschen in der Mongolei haben eine bessere Internet-Verbindung als ich hier im Herzen Berlins.

Du hast es wahrscheinlich schon längst geahnt, ich ticke ein bisschen anders als andere Menschen. Ich spreche z.B. mit meinen Dingen:

Ich rede meinem Computer gut zu, wenn er mal wieder nicht aus dem Quark kommt.

Ich begrüße meinen Regenschirm, wenn es draußen schüttet mit den Worten: „So, heute hab ich Arbeit für dich!“. In Deutschland gibt es zwar offiziell keine Regenzeit, wie in Japan, an Regen mangelt es uns aber nicht.

Und bei meinem kleinen alten Fernseher entschuldige ich mich regelmäßig, dass ich ihn so selten anschalte – der kommt sich langsam nutzlos und überflüssig vor.

Mein Dank geht dieses Jahr an die drei hier:

一   Mein Fahrrad

25 km jeden Tag, 5 Tage die Woche.

Ob Wind und Regen, Schnee oder Schlamm. Du schaffst das alles mühelos.

Für den Sturz im Sommer kannst du nicht. Mach dir keine Vorwürfe. Das war allein mein Fehler. Die Kurve auf der Schotterpiste hab ich einfach zu schnell genommen. Gott sei Dank ist dir und deiner Narbe nichts passiert und meine Narben sieht man schon fast gar nicht mehr.

Du hast mir nochmal einen ganz anderen Blick auf Berlin gezeigt und ganz nebenbei hab ich jetzt sehr ausgeprägte Waden. Danke!

二   Unser Reiskocher

Die kleine Melodie, die du spielst, wenn der Reis fertig ist, die ist Musik in unseren Ohren. Du bist einfach der beste Reiskocher der Welt!!! Und dass du auch Kuchen backen kannst ist wirklich großartig.

Was würden wir bloß ohne dich tun? Reis in einem Topf kochen? Wie unpraktisch das wäre.

Selbst wenn der Reis hier in Deutschland nur mittelmäßig ist, dank dir schmecken unsere Onigiri / Reisbällchen fast wie in Japan.

Danke! Mein japanischer Reiskocher.

三   Mein Handtuch

Towel Day - Handtuchtag: Danke an mein geliebtes Handtuch/Schal | NipponinsiderMit einem Artikel habe ich mich ja schon mal im Mai bei dir bedankt. Dabei bist du nicht einfach nur ein Handtuch. Du bist viel mehr. Du bist mein Lieblingsschal und mein Markenzeichen.

10 Jahre ist eine lange Zeit. Auf weitere 10 Jahre. Mindestens.

#Bonus

Mein größtes Dankeschön möchte ich aber an dieser Stelle einmal meinem Mann Daisuke aussprechen.

Du bist mein bester Freund, Travelbuddy und der Mann an meiner Seite. Du bist der beste Koch der Welt und schaffst es immer, mich zum Lachen zu bringen.

Dass wir uns getroffen haben, ist für mich immer noch ein kleines Wunder. A STORY OF MY LIFE.

Du hast es nicht immer leicht mit mir und dieses Jahr musstest du ganz besonders viel ertragen. Danke Daisuke. Ich freu mich auf 2017 mit dir.

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Das war jetzt aber mal ein Rückblick! Aber es war auch ein verdammt langes Jahr.

Wie war dein letztes Jahr? Was steht 2017 bei dir an? 

7 Kommentare

  1. Hi Daniela,
    あけましておめでとうございます!
    Das ist ein schöner Rückblick aus dem ich auch was lernen kann!
    Über regelmäßiges bloggen grübele ich schon länger. Es ist zwar schön für die Leser, aber für mich ist das nichts. Ich brauche einfach ab und zu Phasen in denen ich ganz andere Projekte verfolge. Deswegen bin ich mir nicht so sicher ob ich meine Seite überhaupt „Blog“ in dem Sinne nennen möchte.
    Wieviel Zeit brauchst du eigentlich in Stunden für einen Artikel? 3 Tage kann ja sehr viel bedeuten oder auch 3x 1 Stunde.
    Gruß
    Jakob

    • Hallo Jakob.
      Dass freut mich sehr, wenn du aus meinem Artikel auch was für dich mitnehmen kannst.

      Ich habe ja auch Projekte und es fällt mir schwer, mit dem Veröffentlichen zu warten. Den Rückblick hatte ich schon seit Tagen fertig, aber ich wollte ihn erst am Sonntag veröffentlichen.

      Es kommt ein bisschen auf den Artikel an, manche schreiben sich in 3 Stunden runter, für andere brauche ich dann wieder 10 Stunden oder mehr. Am längsten brauche ich für die Bildsuche. Meine Fotos sind echt schlecht organisiert. Jedes Mal muss ich all meine CDs durchsuchen naxh geeigneten Fotos. Das dauert immer ewig.

      Alle zwei Wochen zu posten ist mir eigentlich zu wenig. Ich habe so viele Ideen. Aber da ich nebenbei ja auch noch arbeite, schaffe ich es nicht wöchentlich. Das habe ich jetzt im letzten Jahr gelernt.

      Viel Erfolg bei deiner Webseite, die auch nach viel Arbeit aussieht.

      Liebe Grüße
      Daniela

  2. Hi Daniela,
    wow, das ist mal ein langer Rückblick. Das mit dem Veröffentlichen ist mir auch passiert und auch ich habe nun die Sicherheitsabfrage eingebaut. Das mit den umgeworfenen Plänen kenne ich auch zu gut, aber hey die Provence ist doch traumhaft.
    Liebe Grüße
    Anja

    • Hi Anja,

      wahrscheinlich ist das mit dem versehentlichen veröffentlichen jedem Blogbetreiber schon mal passiert. Ich hab im Internet natürlich gleich nach Lösungen gesucht, wie man seinen RSS Feed stoppen kann (geht leider nicht) und dabei festgestellt, wie vielen Bloggern das schon passiert ist.

      Ja. Die Provence war traumhaft. Ab jetzt gerne auch japanfreie Erholung 😉

      Grüße aus Berlin
      Daniela

  3. Wow! Das ist wirklich ein sehr ausführlicher Beitrag!
    Ich brauche auch immer lange für meinen Beitrag, aber es macht mir so viel Spaß und es zahlt sich immer wieder aus! 🙂
    Ganz Liebe Grüße Sarah 🙂

  4. Hallo Daniela,

    ein toller Artikel und schön Dich auf der Rock the Blog kennengelernt zu haben. Mir geht es ähnlich wie Dir, aber es bleibt mein Hobby und es tut mir gut, zu meinem Beruf. Sollte ich irgendwann dann mal etwas Geld damit verdienen. Dann sage ich nein. Aber davon Träume ich ersteinmal und Blogge so vor mich hin und freue mich, so tolle Menschen wie Dich kennenlernen zu dürfen. lg, Elke

    • Hallo Elke,

      lieben Dank für deinen Kommentar und das großartige Kompliment. Das schönste am Bloggen ist am Ende für mich tatsächlich, dass man dadurch unheimlich viele interessante Menschen trifft, die man sonst wahrscheinlich verpasst hätte.

      Einen ganz lieben Gruß in die alte Heimat nach Ostwestfalen.
      Daniela

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