11 Wege, nach Japan zu gehen

11 Wege, nach Japan zu gehen und in Japan Leben. Bild: Fujisan, Text: Hilfe! meine Tochter will nach Japan | NipponinsiderLetzte Änderung: 04. März 2017!

Erfülle dir deinen Japan-Traum.

Vor einiger Zeit erhielt ich eine sehr liebe E-Mail einer Leserin und Mutter.

Ihre 17-jährigen Tochter hatte sich JAPAN in den Kopf gesetzt.

Das Kind alleine auf die Reise in ein fremdes Land zu schicken, ist als Mutter (oder Vater) sicher nicht einfach. Die Gefühle – die Angst und Sorgen – kann ich, obwohl ich keine eigenen Kinder habe, sehr gut nachvollziehen. Auf der anderen Seite möchten die Eltern ihr Kind gerne unterstützen und den Träumen nicht im Weg stehen.

Stolz erzählte mir die Mutter von ihrer Tochter, die in der Schule eher ruhig und schüchtern ist, beim Thema JAPAN blüht sie allerdings förmlich auf. Die Manga-Begeisterte hat sogar angefangen, die Sprache zu lernen.

„Hast du ein paar Tipps für mich, wie ich meiner noch minderjährigen Tochter den Herzenswunsch eines Japan-Aufenthaltes erfüllen kann?“, war eine ihrer Fragen.

Na klar hab ich Tipps und gleich ein paar Ideen.

Die Antwort auf die Frage möchte ich mit diesem Artikel geben.

Weitere Tipps, Ideen und Anlaufstellen für alle, die nach Möglichkeiten suchen, Japan zu entdecken und tiefer in das Land einzudringen, stelle ich dir hier einmal vor.

Der Artikel ist schon lange fällig. Er steht schon seit einem Jahr in meinem Redaktionsplan und wurde munter immer wieder nach hinten geschoben.

Für alle, die endlich nach Japan wollen

Für ein paar Wochen durch Japan zu reisen ist eine Möglichkeit, erste Eindrücke vom Land zu bekommen. Dabei steht die Kultur, die wunderbare Natur, das Essen und das verrückte Japan meistens im Vordergrund. Und das Einkaufen natürlich.

Als ein Mensch, der das Reisen liebt und schon viel rum gekommen ist, kann ich aus eigener Erfahrung sagen:

Reisen bildet und erweitert den Horizont!

Einen Ort auf Fotos zu sehen oder selbst dort zu stehen, ist etwas völlig anderes.

Gerüche, Geschmäcker, Atmosphäre, die Geräusche um dich herum… Ich könnte 1000 Artikel dazu schreiben und am Ende würdest du noch immer nicht wissen, wie es sich tatsächlich anfühlt.

Dazu musst du selbst dort sein.

Es selbst erleben.

Selbst nach Japan reisen.

Ein Land aber wirklich zu verstehen und tiefer einzutauchen in das Leben der Menschen, ist ein langer Prozess. Vielleicht musst du von den bekannten Reiserouten abweichen und dich hin zu den Menschen begeben, offen und ein wenig mutig sein. Aber du wirst belohnt!

Diese Erfahrung lege ich wirklich jedem ans Herz.

In einem Land zu reisen und in einem Land zu leben sind nochmal zwei ganz unterschiedliche Dinge. Am japanischen Leben teilzunehmen, ist eine unendlich wertvolle Erfahrung.

„Aber wie mache ich das?“, fragst du dich jetzt vielleicht.

Am Leben in Japan teilnehmen

Ein paar Möglichkeiten habe ich hier einmal zusammengestellt:

  • Seitenwechsler / Veranstaltung in Berlin für mehr Informationen zu dem Thema Japan – Deutschland Austausch!

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11 Wege, nach Japan zu gehen: 2. Kurzaustausch für Jugendliche

Als Jugendbotschafterin oder -botschafter nach Japan

Deutsch-Japanisches Youth Summit

Eine tolle Veranstaltung, weil es jungen Menschen, begleitend, einen einzigartigen Einblick in das Land gibt. Zusammen mit jungen Japanerinnen und Japanern wird für 10 Tage an Projekten gearbeitet und mit vielen Einblicken in das Land und einem Aufenthalt in Gastfamilien.

Veranstalter ist die Deutsch-Japanische Jugendgesellschaft e.V. / Djjg, ein ehrenamtlicher Verein mit rund 100 Mitgliedern.

Der Austausch findet immer abwechselnd ein Jahr in Japan und ein Jahr in Deutschland statt. 2017 werden 20 japanische Schülerinnen und Schüler nach Deutschland kommen und zusammen mit 20 interessierten Deutschen Hamburg, Rostock und Berlin erkunden.

Damit bekommst du neben dem Kulturaustausch auch die Möglichkeit zum Sprachenaustausch, denn es wird Deutsch und Japanisch gesprochen. Es entstehen tolle Freundschaften – so wie man sich das für einen Kulturaustausch wünscht.

Hallo Deutschland!

Alter:     15 – 18 Jahre
Termin:  27. August bis 03. September
Kosten:  noch nicht veröffentlicht (ca. 200 €)
Bewerbungsfrist: bis zum 31. März 2017

Informationen zum Programm findest du auf der djjg.org Webseite.

2018 geht es dann voraussichtlich wieder nach Japan.

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11 Wege, nach Japan zu gehen: 3. Sprachschule in Japan

Besuch einer Sprachschule in Japan

Leider sind die in der Regel recht teuer, weil du für Flug, Unterkunft und Schulgebühren selbst aufkommen musst.

Wer unter 18 ist, wird nur schwer alles selbst organisiert bekommen und sollte sich daher vertrauensvoll an eine Sprachschul-Organisationen wenden.

 

Bei Yalea kostet der Juniorkurs (14-19 Jahre) für 4 Wochen Sprachschul-Aufenthalt + Freizeitgestaltung beispielsweise 2200 € (zwei Wochen 1200€). Kosten für Flug und Taschengeld nicht inklusive.

Ein interessantes Angebot habe ich auch bei Genkijacs.com gefunden.

Ein Preisvergleich lohnt sich aber auch bei anderen bekannten Organisationen wie EF oder ESL.

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11 Wege, nach Japan zu gehen: 4. Gastfamilie / Homestay

Leben in einer japanischen Familien

Eine weitere Möglichkeit, in den japanischen Alltag einzutauchen, bieten Gastfamilien-Aufenthalte.

Ich selbst habe schon in Gastfamilien in unterschiedlichen Ländern gelebt: in Bayern (ok, Deutschland, aber kulturell durchaus interessant), Italien, Spanien, Neuseeland und Südafrika.

Wer mit einer japanischen Familie leben und dabei auch etwas lernen möchte, für den ist Englisch allerdings Pflicht. Japanisch wäre optimal. Es gibt keine bessere Möglichkeit, eine Sprache zu lernen, als sie im Alltag anzuwenden!

Gastfamilien sind in der Regel recht aufgeschlossen anderen Kulturen gegenüber und versuchen – gerade in Japan – dem Gast eine möglichst angenehme Zeit zu bereiten.

Auf Seiten wie homestayinjapan.com oder homestay.com bekommst du einen guten Überblick über Preise und Wohnorte der Gastfamilien. Rechne mit rund 20 € am Tag. Das Essen ist dabei meistens inklusive.

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11 Wege, nach Japan zu gehen: 5. Schüleraustausch Highschool Jahr

Ein Highschooljahr in  Japan

Leben in einer Gastfamilie und Besuch einer japanischen Highschool – das wird eine unvergessliche Zeit.

Veranstalter: YFU – Youth for Understanding

Das einzigartige Austauschprogramm der YFU, die weltweite Schulaustausch-Organisation, bietet auch ein Schuljahr in Japan an. Der Preis von etwa 9900 € beinhaltet die Unterbringung, Flug- und Betreuungskosten vor und während des Austausches und ist nach meinen Recherchen das beste Angebot am Markt.

Bewerbungsbedingungen und weitere Infos auf der Webseite der YFU – Youth for understanding.

Alter:     17-19 Jahre (Bedingungen beachten!)
Dauer:    1 Jahr
Kosten:  9.900 € / Jahr (Teilstipendium und Schüler-Bafög möglich)

Webseite für mehr Informationen

Veranstalter: Experiment e.V.

Alter:     15-18 Jahre
Dauer:    6 Monate / 1 Jahr
Kosten:  9.390 € (6 Monate) / 9.980 € (Jahr) (Stipendien möglich)

Webseite für mehr Informationen

Weitere Anbieter sind zum Beispiel:

GLS Highschool Japan oder Intrax / Ayusa.

Bei einem Preisvergleich sind auch immer noch die Extrakosten für Schulmaterial, Uniform (rund 400 €, abhängig von der Schule), Fahrt- und Taschengeld zu berücksichtigen.

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11 Wege, nach Japan zu gehen: 6. Austauschprogramme

Austauschprogramme für Japan

Das bekannteste Austauschprogramm kommt direkt von der japanischen Botschaft und nennt sich JET (Japan Exchange and Teaching Programm).

Momentan leben rund 20 Deutsche über Japan verteilt, die als JETs in 3 unterschiedlichen Positionen arbeiten.

  • CIR / Assistent (in) für die Koordination internationaler Beziehungen (gute Japanischkenntnisse sind Voraussetzung, mindestens N2)
  • ALT / Assistent Language Teacher für Deutsch (DaF erforderlich)
  • SEA / Sportberater (in) für den Kanu-Rennsport/ Kanutrainer (in) (mindestens 3 Jahre Trainererfahrung sind Voraussetzung)

Als JET erhält man nicht nur ein sehr gutes Einkommen, sondern unglaublich gute Unterstützung gerade in der Anfangszeit und ist in einem internationalen Netzwerk aller JETs organisiert. Bis zu 5 Jahre darf man als JET arbeiten. Bewerbungs-Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Studium!

Mehr Informationen dazu findest du HIER.

Speziell für Studenten

Als Student hast du unglaublich viele Möglichkeiten, an Austauschprogrammen teilzunehmen. Die alle hier aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen.

Schau dir am besten mal die umfangreiche Liste der japanischen Botschaft zum Thema AUSTAUSCH an.

Weitere Austausch- und Bildungsprogramme der Botschaft findest du in dieser Liste, die sich an Studenten, und Hochschulabsolventen, aber auch an Schüler und Praktikanten richtet.

Leider sind die Listen momentan nicht ganz aktuell.

Ein sehr interessantes Angebot des Kulturaustausches für Studenten bietet Japan-Studienwerk.de und nennt sich „Japan erleben!“. Schau dir das auf jeden Fall auch mal an.

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11 Wege, nach Japan zu gehen: 7. Auslandspraktikum

Auslandspraktikum in Japan

Für ein Praktikum wird leider auch in Japan nur sehr wenig, manchmal gar nichts, gezahlt.

Es bietet aber eine tolle Möglichkeit, in die japanische Arbeitswelt zu schnuppern und vielleicht ergeben sich hier langfristig noch andere Möglichkeiten.

Auf der Seite von KOPRA findest du aktuelle Angebote.

Über den Deutschen Akademischen Austausch-Dienst DAAD findest du neben vakanten Praktikumsplätzen auch eine Auswahl an Stipendien und Fördermöglichkeiten, sowie Informationen zum Studium in Japan.

In diesem Zusammenhang ist auch Internship Japan interessant, die bei der Praktikumssuche helfen und ein paar spannende Erfahrungsberichte zu dem Thema haben.

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11 Wege, nach Japan zu gehen: 8. Freiwilliges soziales Jahr

Freiwilliges Soziales Jahr in Japan

Für mich eines der ganz besonderen Entdeckungen.

Leider bin ich dazu schon zu alt, sonst hätte ich mich da glatt nochmal für beworben.

Das FSJ im Ausland ist ein Bildungsjahr für Menschen zwischen 18 und 26 Jahren. Die ijgd (internationaler Jugendgemeinschaftsdienst) ermöglicht einen 12-monatigen Einsatz in einer sozialen oder kulturellen Einrichtung (davon 11 Monate in Japan).

Das Projekt wird im Rahmen des FSJ-Gesetzes durchgeführt und macht ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungverhältnis in einer ausgewählten Einrichtung möglich. Bewerben kannst du dich das ganze Jahr über bei der ijgd.

Teilnehmer erzählten bei der Veranstaltung im letzten Jahr von ihrer Arbeit mit Behinderten und in einem Seniorenheim. Dabei geht es nicht um die Pflege, sondern um die Betreuung von Menschen – du bist dort eine Art Entertainer.

Der Freiwilligendienst wird zwar nicht bezahlt, aber du erhältst immerhin ein Taschengeld, Unterkunft und Verpflegung, sämtliche Seminarkosten, Fahrkosten und einen Zuschuss zum Flug. Auch für eine Auslandskrankenversicherung ist gesorgt. Die Kosten für dich betragen ca. 2400€.

Auch Kurzzeit-Freiwilligendienste sind möglich, sogenannte Work-Camps.

Für alle, die sich im sozialen Bereich engagieren möchten, Japan und dessen Lebenswelten kennenlernen, sich selbstständig und ernsthaft auf andere Gegebenheiten einlassen, ihre eignen Werte und Normen hinterfragen und sich selbst und eigene Grenzen ausloten möchten, ist diese Arbeit geradezu perfekt.

Ich selbst habe Erfahrungen in solchen Jobs in Japan gemacht und sie haben viel Spaß gemacht. Ältere Menschen sind unglaublich geduldig und dankbar und gerade, wer Japanisch lernen will, findet hier eine gute Möglichkeit und tut nebenbei noch seinen Dienst an der Gesellschaft.

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11 Wege, nach Japan zu gehen: 9. Au-Pair

Au-Pair in einer japanischen Familie

Als Kinderbetreuung und Haushaltshilfe wirst du schnell ein Teil der Familie und bekommst einen guten Einblick in den japanischen Alltag.

Offizielle Programme für Japan gibt es leider momentan nicht, aber bei den zahlreichen Seiten für Au-Pair-Jobs ist auch immer was in Japan dabei.

Als Au-pair musst du mindestens 18 Jahre alt sein. Oft sind private Kontakte der einfachste Weg. Ein spezielles Visum gibt es dafür nicht, aber mit dem Working-Holiday-Visum kannst du ein Jahr in Japan leben und arbeiten.

Worldaupairinjapan hat alle nützlichen Infos dazu zusammengestellt.

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11 Wege, nach Japan zu gehen: 10. Working holiday

Working Holiday in Japan

Erste Informationen zu dem Working Holiday Visum findest du auf der MOFA -Webseite (Ministry of foreign affairs of Japan).

Mit dem Visum darfst du bis zu 12 Monate in Japan leben und arbeiten. Allerdings brauchst du einen Flug und eine Auslandskrankenversicherung wird vorausgesetzt (oder alternativ die Verpflichtung für die Mitgliedschaft in der Nationalen Krankenkasse in Japan).

Ferner muss dem Anmeldeformular ein Lebenslauf beigefügt werden und ein grober Reiseplan, aber der ist unverbindlich.

Ein Motivationsschreiben wird verlangt, in dem du auf Englisch oder Japanisch erklärst, warum du nach Japan möchtest.

Weitere Infos zu dem Thema findest du auch auf der Seite der Japanischen Botschaft.

Meine persönlichen Erfahrungen

2004 habe ich das Visum im japanischen Konsulat in Düsseldorf beantragt, dass ging recht schnell und unkompliziert. In der Regel gibt es bei der Vergabe keine Probleme, bei mir dauerte es damals  2 Wochen, bis ich das Visum im Pass hatte. Dabei musste ich 3.000 € auf meinem Konto nachweisen, weil ich ohne Rückflugticket nach Japan geflogen bin.

Wichtig ist noch zu erwähnen, dass du das Visum vor deinem 31. Geburtstag beantragen musst.

Arbeit finden ist in Japan nicht so schwer, wie du vielleicht denkst. Japanisch hilft dabei, wird aber nicht zwingend vorausgesetzt.

Um einen Job musst du dich allerdings aktiv kümmern. Japan Association for Working Holiday Makers kann bei der Suche behilflich sein.

Auch über Hello Work, dem japanischen Arbeitsamt, habe ich ein paar Stellenangebote bekommen, dazu gab es sogar extra eine Mitarbeiterin, die für Ausländerinnen und Ausländer zuständig war und Englisch sprach, und das im kleinen Fukushima!

Ich habe damals zusätzlich viele Aushänge gemacht, allen erzählt, dass ich auf Jobsuche bin und mich beim Fukushima International Association Center vorgestellt.

Die haben mich über all die Jahre mit interessanten Jobs versorgt.

Irgendwie hatte ich immer was zu tun und zwischenzeitlich sogar 8 Jobs gleichzeitig. Es war abwechslungsreich und wurde nie langweilig, wobei ich die meisten Jobs als Englisch-Lehrerin bekam.

Über meine vielen Jobs in Japan werde ich mal gesondert einen Artikel schreiben!

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11 Wege, nach Japan zu gehen: 11. Wwoofing und volunteering

Arbeiten und Leben auf einer Farm

Die Vorteile, für Kost und Logie in Japan zu arbeiten, liegen auf der Hand:

  • Keine Altersbeschränkung
  • kein Arbeitsvisum notwendig
  • Japanisch lernen
  • Einblicke in das Leben an der frischen Luft

WWOFF gibt es auf der ganzen Welt.

World-Wide Opportunities on Organic Farms ist ein Netzwerk, das von der Idee getragen wird, Menschen zusammenzubringen, die einen naturverbundenen Lebensstil auf dem Land führen oder aktiv kennenlernen wollen.

Die alternative Lebensform in Japan hat es mir angetan.

Freunde von mir haben einen Ökobauernhof und sind beim Wwoofing organisiert. Es war immer spannend, neue Gesichter dort auf dem Hof zu sehen. Dazu gab es bei meinen Freunden immer eine große Willkommensparty und am Ende auch eine Abschiedsparty. Also an Partys hat es da auf dem Land nie gemangelt.

Alle Informationen findest du auf der WWOOF Japan Webseite.

Alternative: Volunteer Work

Wer nicht für das Landleben geschaffen ist, der kann auch mal einen Blick auf Workaway werfen.

Hier werden immer helfende Hände gesucht, ob für ein Restaurant, Hostel, einem Familienbetrieb, als Englischunterstützung oder in sozialen Projekten. Da ist eigentlich für jeden Geschmack was zu finden.

Oft wir kein Lohn gezahlt, somit brauchst du auch kein Visum, dafür bekommst du Essen und eine Unterkunft und wirst zu einem Mitglied der Familie. Ein unglaublich gutes Gefühl!!!

Mit dem normalen Touristenvisum darfst du 90 Tage im Land bleiben. Das Touristenvisum kann nochmal für 90 Tage verlängert werden, bevor du das Land verlassen musst.

Es gibt so viele Volunteer Programme, einen ersten Überblick findest du z.B. HIER.

Auch gibt es zahlreiche Möglichkeiten zur Unterstützung in Tierheimen und Naturschutzprojekten.

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Veranstaltung 2016 #seitenwechsler

SEITENWECHSLER – Austauschveranstaltung in Berlin

Im letzten Jahr 2016 fand zu genau diesen Themen eine großartige Veranstaltung statt, an der ich teilnehmen durfte.

SEITENWECHSLER ist das Austauschevent für alle, die endlich mal nach Japan wollen.

Verschiedene Austauschorganisationen stellten sich und ihre Programme vor.

Dort habe ich viele meiner Informationen zu diesem Artikel gesammelt.


Auch 2017 war ich wieder dabei, als die Deutsch-Japanischen Jugendgesellschaft e.V. (DJJG) mit Unterstützung der Botschaft von Japan zum zweiten Mal zu ihrer kostenlosen Veranstaltung einlud.

Was ich dort Spannendes erfahren habe, kannst du im HIER nachlesen. Hier erfährst du auch alles über Anmeldefristen und einem Austauschprogramm für Kinder zwischen 8 – 13 Jahre.

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Hoffentlich waren für dich und für meine liebe E-Mail-Schreiberin und Mutter eines Japan-verrückten Teenagers ein paar hilfreiche Tipps dabei.

Es gibt tatsächlich viele Wege, um seinem Japan-Traum ein kleines Stück näher zu kommen. Und es bedarf nicht immer so viel Geld, wie man glaubt.

Hast du noch weitere Ideen, Tipps, Links oder Erfahrungen? Dann schreib mir dazu gerne etwas in die Kommentare. 

6 Kommentare

  1. Liebe Daniela,

    ein wirklich toller Artikel und Übersicht! 🙂 Tatsächlich gibt es viele Wege, die nach Japan führen.

    Viele Grüße aus Tokio
    Tessa

  2. Hallo Daniela,

    sehr interessanter Beitrag!
    eine Info zu Working Holiday: Man kann das Visum bis zu seinem 31. Geburtstag beantragen, also auch noch mit 30. Danach hat man ein Jahr Zeit es in Anspruch zu nehmen, kann also auch erst mit 31 nach Japan gehen. Ich bin gerade 30 und werde es so machen. Ich habe auch schon bei der japanischen Botschaft nachgefragt und mir wurde bestätigt, dass das so geht.

    Schönen Gruß aus Leipzig
    Thomas

    • Hallo Thomas,

      Vielen Dank für diese hilfreiche Information. Das werden alle 31 Jährigen jetzt wahrscheinlich feiern. Ich werde das in den nächsten Tagen auch korrigieren.

      Viel Spaß dir beim Leben und Arbeiten in Japan. Wird sicher eine spannende Zeit.

      Liebe Grüße
      Daniela

  3. Hallo Daniela!
    Wow mit dieser Liste hast du deiner Leserin sicher sehr geholfen! Auch hilfreich für andere Länder da du akurat soviele Möglichkeiten listest 🙂

    Ganz lieben Gruß aus Holland! 🙂

    • Hallo liebe Franzi,
      freue mich, wenn der Artikel dem ein oder anderen helfen kann. Leider gibt’s ja ständig was Neues auf dem Gebiet.

      Einen lieben Gruß nach Holland
      Daniela

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