Glücklich in Fukushima | 福島でハッピ | Teil 1

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eine deutsche Frau… mit Rucksack… kommt nach Fukushima…

Genauso fing mein letzter Artikel an. Es ging um den Film „Grüße aus Fukushima“.

Wusstest du, dass es noch ein anderes Fukushima gibt? Ein Fukushima, das nicht gleich ATOMKATASTROPHE bedeutet?

Nein, das kleine Fukushima in Osaka, das Fukushima-ku, meine ich jetzt nicht.

Ich meine das Fukushima vor dem 11. März 2011.

Ich habe es 2003 kennengelernt und erinnere mich noch gut an den Moment, als ich mit meinem schweren Rucksack am Westausgang des Bahnhofs stand.

Und dieses Fukushima möchte ich dir gerne vorstellen.

Mein Fukushima ist Die Stadt Fukushima. Schneebedeckte Berge im Hintergrund. BlauerHimmel mit tollen Wolken

©12/2003 by Daniela | 福島県福島市

福島 – Fukushima, was ist das?

Die Glücksinsel.

Die Kanjis für das Wort bedeuten:
福 = Fuku = Glück
島 = shima = die Insel

Für mich ist Fukushima wirklich eine glückliche Insel. Weil ich dort glücklich war. Und weil ich dort das Glück hatte, viele außergewöhnliche Menschen zu treffen. Ich habe dort Japanisch gelernt und ich hatte das Glück, dort Japaner und Japanerinnen zu treffen, die sich Zeit für mich genommen haben:

  • Die mich an wunderschöne Orte geführt und mir alles erklärt haben.
  • Die mir Japan mit ihrer Kultur und ihren Bräuchen, mit ihren Eigenarten und Kuriositäten verständlicher gemacht haben.
  • Die mich akzeptiert und respektiert haben.
  • Die mich kritisiert und zurechtgewiesen haben.
  • Die mir das Gefühl gegeben haben, Zuhause zu sein und dazu zu gehören

Wenn ich von meinem Leben in Japan spreche, dann meine ich das Leben in Fukushima, einer mittelgroßen Stadt in der Tohoku-Region, in der Präfektur Fukushima.

Präfektur und Stadt

Das mit den Präfekturen in Japan erkläre ich ein anderes Mal. Für heute reicht es, wenn du dir eine Präfektur vorstellst, wie ein Bundesland, z. B. Brandenburg. Jedes Bundesland, hat wie eine Präfektur eine Landeshauptstadt oder eine Stadt, in der die Präfekturverwaltung sitzt.

In der Präfektur Fukushima 福島県 ist das die gleichnamige Stadt Fukushima 福島市 . Kann man sich super merken. 29 Verwaltungsstädte heißen in Japan wie ihre Präfekturen!
Eine Liste aller 47 Präfekturen in Japan gibt es hier bei Wikipedia.

Die Landeshauptstadt von Brandenburg ist im übrigen nicht Brandenburg, lieber Daisuke. Diese Frage hatte mein Mann 2009 bei seiner Deutschprüfung zur Integration falsch angekreuzt. Man sah hier in Berlin darüber hinweg. Anders hätte es in Potsdam ausgesehen.

Warum Fukushima?

Ich habe mir das nicht ausgesucht!

Das hat sich einfach so ergeben. Wie das manchmal im Leben so ist: Man geht auf Weltreise, verliebt sich in einen Japaner und vergisst ihn zu fragen, aus welcher Stadt er eigentlich kommt.

Na ja. Vielleicht hat Daisuke es am Anfang mal erwähnt. Da schwebte ich verliebt auf meiner chinesischen Smogwolke oder habe einfach nicht richtig zugehört. Du denkst ja auch nicht gleich ans Zusammenziehen und Heiraten, wenn du dich verknallst.
Wie ich mich ausgerechnet in China in einen Japaner mit dem Namen „Dice-Game“ verlieben konnte, die Geschichte hab ich schon mal HIER erzählt.

Gemerkt habe ich mir neben seinem Namen immerhin, dass Dice-Game -sorry, Daisuke- in Saitama studiert hat und in dieser Zeit viel in Tokyo abhing.

Tokyo kenne ich. Ich war mal dort, lange bevor ich Daisuke kannte. Gott, das hört sich jetzt an, als sei ich uralt.

Meinen 25. Geburtstag habe ich mit japanischen Freunden in Tokyo gefeiert. Mein Fazit damals war: Essen lecker, aber leben könnte ich hier nicht!

Mit 28 Jahren stehe ich also wieder mit dem Rucksack in Tokyo.

„So, und jetzt?“
„Jetzt bekomme ich 9000 Yen von dir! Ich hab dir ein Ticket nach Fukushima gekauft. Jetzt fahren wir erst mal zu meinen Eltern und dann sehen wir weiter.“

Und so kam ich nach Fukushima. Im Sommer 2003.

Bahnübergang in Fukushima | 福島市。 Herrliches Wetter im Dezember. Klarer blauer Himmel und Sonnenschein

©12/2003 by Daniela | Bahnübergang | 福島市

Blick aus dem Fenster auf die Berge von Fukushima | 福島市。 Herrliches Wetter im Dezember. Klarer blauer Himmel und Sonnenschein

©12/2004 by Daniela | Blick aus dem Fenster auf die Berge | 福島市

Mein Leben in Fukushima

Ich gebe es gerne zu.

Am Anfang hat mich das alles überfordert. Ich sitze da und alle lächeln mich an und ich kann das spüren, die sprechen über mich. Aber ich habe keinen blassen Schimmer, was sie gerade sagen.

Machen sie sich über mich lustig? Lästern sie über meine Haare? Oder meine Figur? Es ist ja nicht so, dass ich dick bin. 5 Monate Indien und 3 Durchfall-Erkrankungen sind eine gute Brigitte-Diät. Dazu kommen meine 160 cm, mit denen ich mich schön in das Gesamtbild Japans einfüge. Wenn ich mir japanische Frauen anschaue, dann komme ich mir vor wie ein fetter Trampel. Allein schon meine Hüfte…

Will ich also herausfinden, ob Japaner über mein gebärfreudiges Becken sprechen oder nicht, bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als Japanisch zu lernen.

Damit quäle ich mich in den ersten Monate. Daisuke arbeitet mittlerweile und ich fühle mich einsam. Die fremde Kultur und das ständige Gefühl, etwas falsch zu machen, nagen an mir. Am liebsten würde ich alles hinschmeißen, meinen Rucksack aufschnallen und weiterreisen. Das Erlebnis JAPAN beenden.

Das mich Menschen anstarren und heimlich beobachten, dass kenne ich von meiner Reise durch China. Dort war es wesentlich extremer und aufdringlicher. Es gibt aber einfach Tage, da möchte man in Ruhe gelassen werden und nicht anders sein.

Man möchte dazu gehören

Ich kann nicht sagen, wann oder wie das passierte. Plötzlich hat es KLICK gemacht im Kopf. Was tun, wenn Menschen starren? Lächeln, kurz nicken und grüßen.

In den Tagen darauf wird mir zögerlich zurückgenickt. Irgendwann traue ich mich und spreche es aus: „Konnichi wa“. Und ab jetzt mache ich das jeden Tag und bekomme ein „Ah. Konnichi wa“ zurück. Japanisch hilft ungemein, wenn es dann mal zu einem echten Gespräch kommen sollte.

Daisuke hat ein schlechtes Gewissen, weil er mich hierher geschleppt hat. Das merke ich ihm an. Jede freie Minute nutzt er, mich mit dem Auto durch die Gegend zu fahren.

Die Stadt Fukushima kenne ich mittlerweile gut. Ich habe viel Zeit und fahre mit dem Fahrrad, soweit ich an einem Tag komme. Die lange Reise durch Asien hat mich verändert und wirkt nach. Ich spüre den Freiheitsdrang und will unabhängig sein. Und ich spüre, wie ich ruhiger werde, gelassener und nicht mehr weiterziehen muss.

„Das macht Fukushima mit dir.“

So meinten meine Freund zu mir.

Mir war aufgefallen, dass meine Schwiegermutter, gebürtig aus Tokyo, doppelt so schnell läuft wie mein Schwiegervater, der aus Fukushima stammt. Ich dachte, das sei so eine Mann-Frau-Sache in Japan. Mein Japanisch-Lehrer widerspricht:

„Du willst wissen, warum die Menschen in Fukushima langsam laufen? Hier gibt es nichts, vor dem sie weglaufen müssen. Tsunamis können uns nicht treffen, Taifune werden von den Bergen abgeschwächt und Erdbeben sind nicht so stark wie in anderen Regionen. Wir fühlen uns hier sicher, warum also hetzen?“

Bis zur Küste sind es rund 60 km. Ein paar Berge und tiefe Wälder zwischen Meer und der Stadt Fukushima machen daraus eine 1,5 h Autofahrt.

Oft fahren wir mit dem Auto ans Meer, klappen die Sitze um und schlafen eine Nacht auf dem Parkplatz, zusammen mit den Surfer von Namie, um vom Sonnenaufgang Fotos machen zu können. Also, die Fotos macht Daisuke, ich sitze selbstverständlich in der Morgensonne über meinen Japanisch-Büchern.

Wir fahren die Küstenstraße runter bis nach Iwaki, wo es einen richtig guten Second-Hand-Laden gibt. Es geht durch kleine Orte wie Futaba oder Tomioka. Daisuke zeigt mir das J-Village, das Trainingslager für das japanische Fußball-Nationalteam.

Ich erinnere mich noch gut, an einen kilometerlangen Stacheldrahtzaun. Zwischen Meer und Straße gibt es eine riesen Fabrik. Sie scheint kein Ende nehmen zu wollen und ich frage Daisuke, was das hier ist. Er hat keine Ahnung! Bis wir an einem kleinen Schild vorbei fahren:

„Ah, Nuclear Power Plant!“

„Atomkraftwerk. Echt jetzt. Ist ja riesig!“, denke ich.

„How do you say it in Japanese?“ Immer vorgebend, etwas zu lernen. Wobei ich mir sicher bin, das ich diese Vokabel wahrscheinlich nicht allzu oft brauchen werde.

„Genshiryoku hatsudenjo“ (原子力発電所 – げんしりょくはつでんしょ)

„Alles Klar!“

Atomkraftwerk Fukushima Genshiryoku hatsudenjo 原子力発電所 - げんしりょくはつでんしょ | Nipponinsider

Abschied

Im Mai 2009 stehen wir wieder mit unseren Rucksäcken am Bahnhof von Fukushima. Zusammen mit unseren 3 extra Koffern und 4 Kisten. Es sind viele Freunde gekommen, uns zu verabschieden. Unser Leben hier haben wir aufgegeben, um in Deutschland neu anzufangen.

Warum? Gleichberechtigung. Jetzt ist Daisuke dran mit Lernen, sich integrieren und zurechtfinden. Er kann es kaum erwarten. Ich weniger.

Der Abschied fällt mir wirklich schwer. Ich gehöre mittlerweile hierher. Es tut gut, morgens aus dem Fenster zu sehen und auf die Berge zu schauen. Ich liebe Berge. Die werde ich echt vermissen. Und dann das leckere Essen: die Pfirsiche aus Fukushima sind die besten, die ich jemals gegessen habe. Und die Kaki-Früchte/Persimonen und Äpfel, der leckere Reis hier und …

„Wir können jederzeit zurück, wenn uns Deutschland nicht gefällt!“, die beruhigenden Worte eines Japaners an seine deutsche Frau.

Reihe Mein Fukushima. Westausgang des Bahnhofs Fukushima. Herrlicher Sonnenschein, blauer Himmel im September. 福島駅 西口 | Nipponinsider

©09/2014 by Daisuke | Kreuzung vor dem Bahnhof Fukushima West-Seite | 福島駅 西口

In Deutschland

„Wo habt ihr gelebt? In Tokyo?“
„Nein, in Fukushima.“
„Ach so. Nie gehört.“
„Liegt 300 km nördlich von Tokyo. Von Bergen umgeben. Ist wirklich schön da.“
„Ich würde so gerne mal nach Japan. Ich träume schon so lange von Tokyo…“

So oder so ähnlich liefen die Gespräche, gerade zur Anfangszeit in Deutschland.

Bis zu dem Freitag im März 2011.

20 Minuten und 3 Katastrophen später.

Wenige Stunden nach Erdbeben, Tsunami und Atomunfall sehe ich im deutschen Fernsehen eine Japan-Karte, auf der ein einziger Ort eingetragen ist: FUKUSHIMA.

„Ich stehe hier in Tokyo, 300 km südlich von Fukushima.“ höre ich den deutschen Moderator „meinen Satz“ sagen…

… Teil 2: Der 11. März 2011

An welchem Ort auf der Welt fühlst du dich Zuhause? Wo bist du glücklich geworden? Und warum? Erzähle mir von deinen Erfahrungen.

26 Kommentare

  1. Toller Beitrag! 🙂 Die Stadt scheint wirklich besonders und schön zu sein. Schade, dass sie nun durch die Katastrophe eine traurige Berühmtheit erlangt hat. Vielleicht ist das die wahre Katastrophe… 🙁

  2. Liebe Daniela,
    Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie es für euch gewesen sein muss, als ihr von der Katastrophe erfahren habt.
    Das Nördlichste, wo ich mal war, war der Towada-ko (das war 2004). Das heißt, ich muss zumindest mal mit dem Shinkansen durch Fukushima durchgefahren sein.
    Liebe Grüße, Mari

    • Ich finde, du hattest Glück, dass du in Fukushima das Land Japan erleben konntest. Ich glaube, die Menschen in den ländlicheren Gebieten sind viel offener Ausländern gegenüber. Jedenfalls hatte ich das Gefühl, als wir damals (2010) mit Kind durch Shikoku gereist sind und später dann in Tokyo waren.

    • Liebe Mari. Ich hatte wirklich unheimliches Glück. Und es war sicher nicht immer einfach mit mir. Aber so unglaublich viele nette Menschen haben mir geholfen. Es liegt nicht an Fukushima, jeder andere Ort in Japan hätte mich so freundlich willkommen geheißen. Und ich habe tatsächlich an vielen anderen Orten ähnliche Geschichten erlebt.

      Herzlichen Dank für dein Mitgefühl. Daniela

  3. Hallo,

    ein wirklich toller Bericht. Man spürt förmlich, wie sehr du an Fukushima hängt.
    Ich träume auch schon so lange von einem Besuch in Japan und nein, es ist nicht Tokio direkt. Klar, die Stadt ist vermutlich immer mal eine Reise wert, aber ich möchte eher die kleinen Städte, die ruhigeren Gegenden kennenlernen..
    Gegenden, in denen man sich sofort geborgen fühlt, fernab von jeglicher Hektik.

    Liebe Grüße
    Melanie

    • Hallo Melanie.
      Vielen Dank.
      Ja. Ich hänge wirklich an Fukushima und meinem Leben dort. Nach Tokyo möchte ich aber auch wieder. Mittlerweile habe ich auch dort ein paar gemütliche kleine Ecken gefunden. Tokyo und Japan sind zwei verschiedene Schuhe, beide sollte man mal erlebt haben.
      Herzliche Grüße und hoffentlich geht dein Traum bald in Erfüllung.
      Deine Daniela

  4. Pingback: Als Frau allein in Japan

    • Ja, wichtig ist halt auch die Psyche 😉 Das tut den Menschen dort nicht gut, wenn immer nur alle die Katastrophe sehen 🙁

      Liebe Grüße
      Daniela

  5. Toll geschrkeben. Mir war Fukushima vor der Katastrophe auch nicht bekannt. Schadr, dass so etwas eine Stadt bekannt machen muss. In deinem Beitrag kommt ein ganz besonderer Charme rüberm wie gerne würde ich sofort hinfliegen.

    Irgendwann werde ich mir Fukushima anschauen – trotz Katastrophe.

    Liebe Grüße

    • Oh. Das ist lieb von dir. Das ist eine der größten Unterstützungen für die Menschen dort. Ist nicht einfach, an einem Ort zu leben, der so negativ behaftet ist.

    • Die Tage waren wirklich grauenhaft und irgendwie unwirklich. „Das kann doch wahr sein!“ fingbuns einige Male durch den Kopf. Das sind viel zu viele Katastrophen an einem Wochenende. Schlimm auch, dass man anfangs niemanden erreichen konnte. Dabei war Twitter und Facebook eine tolle Informationsquelle.

  6. Liebe Daniela,
    deine Worte haben mich berührt wie es schon lange keine Worte mehr geschafft haben. Ich konnte jede Emotion nach empfinden. Das Gefühle, die Fremde zu sein, allein zu sein, anders zu sein und auch das Gefühl des Wachsens, des Lernens und des verstehens……….genau das ist es doch, was Reisen mit uns macht. Wann immer ich jetzt an Fukushima denke, sehe ich keine Atomkatastrophe mehr, ich sehe dich, radelnd, lächelnd und lernend. Und damit ich dieses Bild auch behalte, werde ich mir den zweiten Teil nicht durchlesen.
    Liebe Grüße aus Borneo

    • Liebe Stephie,

      Danke für den wundervollen Kommentar. Wenn man heute nach Fukushima Bilder googlen, dann kommt erst sehr sehr weit unten (Platz 100 oder so) das erste schöne Foto. Dabei ist es eine so schöne Gegend.

      Liebe Grüße nach Borneo (wow, was für ein tolles Reiseziel, oder lebst du da etwa?)

  7. oh danke für diesen authentischen Text, man fühlt sich grad so als wäre man selber schon mal da gewesen und stellt sich das direkt vor seinem inneren auge vor … das nenn ich einen super schreibstil. Super 🙂

  8. Es ist wirklich interessant, das Fukushima vor der Katastrophe kennenzulernen. Vielen Dank dafür! Wirklich ein gelungener Artikel 🙂

  9. Wow, was für ein toller Bericht.
    Fukushima vor Fukushima. Es muss doch gruselig für dich gewesen sein, als es passierte, oder?

    LG

    • Es war so unwirklich, plötzlich seine alte Heimat immer und überall zu sehen. Und die Ereignisse überstürzten sich. Es war eine schreckliche Zeit. In der ich gerne vor Ort gewesen wäre.

  10. Hey Daniela,

    danke dir, dass du solch persönliche Eindrücke zum schönen Japan mit uns teilst! Spannend mal so von Fukushima zu lesen.
    Und ich musste bei diesem Satz echt laut lachen „5 Monate Indien und 3 Durchfall-Erkrankungen sind eine gute Brigitte-Diät.“. 🙂
    Schreib weiter so!

    Liebe Grüße
    Nicole

    • Liebe Nicole,

      vielen Dank für das riesen Kompliment. Klasse, dass ich dich zum Lachen bringen konnte.
      Der dritte Teil in dieser Serie kommt dann auch noch: wie das Leben heute in Fukushima aussieht.

      Einen ganz lieben Gruß
      Daniela | Nipponinsider

  11. Es ist ja der wahnsinn, wie sehr sich Stadtbilder und daraus resultierende Prägungen ändern können. Sehr Schade, denn mir gefällt der Gedanke von „keine-Hektik-und-Angst“ viel besser!

    • Hektik spürt man auch heute noch nicht in Fukushima. Das mag ich sehr. Was den meisten Menschen in Fukushima aber wirklich zu schaffen macht, ist weniger die Angst und die Unsicherheit, sondern vielmehr das Urteil der Außenstehenden. In einer Stadt zu leben, die immer nur mit Negativem assoziiert wird, das kostet ganz schön viel Kraft. Dafür bewundere ich die Menschen in Fukushima sehr. Und es macht mir bewusst, dass man vor den meisten Dingen im Leben nicht davon laufen kann… Warum also die Eile?

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