Reise nach Kanazawa 金沢 | Gastartikel von Luca

Endlich gibt es Neues von Luca.

Sein letzter Artikel zu Osaka ist ja nun schon eine ganze Weile her. 

Rund 300 km weiter nördlich – in der Präfektur Ishikawa – liegt die Stadt Kanazawa, direkt am japanischen Meer.

Seine Eindrücke und Entdeckungen von Kanazawa schildert er in diesem Artikel.

Das erwartet dich:


Liebe Freunde,
nach sehr langer Zeit melde ich mich wieder zurück.

Ein Jura-Studium hält einen ziemlich auf Trab, sodass man vom Bloggen ab und an eine Auszeit nehmen muss.

Aber das bedeutet nicht, dass ich damit komplett aufhöre.

Ich habe deshalb beschlossen nach meinem Gast-Artikel über Osaka, heute über Kanazawa zu schreiben.

Wenn man davon absieht, dass ich meine letzten Tage in Japan Ende März 2017 in Osaka verbracht habe, dann war Kanazawa der letzte Ausflug, den ich unternommen habe um etwas komplett Neues zu sehen.

Ich weiß nicht, ob ihr das kennt…

Wenn man für sechs Monate oder länger in einem fremden Land lebt, dann will man alles sehen und alles entdecken. Dann nach Wochen des Reisens und Wanderns, kommt der Punkt, wo sich eine gewisse Müdigkeit einstellt. Man ist übersättigt und will eigentlich wieder etwas mehr Ruhe in seinen Alltag bringen.

So ging es mir.

Ich hatte Ende 2016 und Anfang 2017 so viel gesehen, dass sich ab meiner zweiten Reise nach Tokyo so allmählich eine gewisse Sättigung einstellte. Ich wollte eigentlich nichts mehr sehen. Wollte in Kobe bleiben und da für die Uni was machen und ansonsten mit Freunden abhängen.

Aber dann dachte ich wann ich wohl zum letzten Mal soviel herumreisen könnte.

Also trat ich nach Tokyo und Hiroshima am 4. März meine letzte Reise nach Kanazawa an.

Ich wollte nicht zu weit weg von Kobe sein. Deshalb reiste ich die rund 300 km ans japanische Meer.

Und ich bin heute so froh, dass ich diese Reise angetreten habe!

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Auf dem Weg nach Kanazawa

Von Osaka nach Kanazawa 金沢 dauert es mit dem Zug ca. 3 Stunden. Man fährt mit dem Zug für 4750 € oder gönnt sich den Limited Express Thunderbird (+ Zuschlag von 2700€).

Ich fand die Fahrt sehr schön. Schon alleine deshalb, weil ich, nachdem wir Kyoto hinter uns gelassen hatten, den Biwa See (Japans größter See) aus dem Fenster sehen konnte.

Im Film Kagemusha – der Schatten des Kriegers, einem meiner Lieblingsfilme von Akira Kurosawa, spielt eine wichtige Szene am Biwa-See: als vermeintliche Sake-Fässer über das Wasser verschifft werden. In jener Szene taucht am See plötzlich Nebel auf, sodass das Schiff mitsamt den Fässern geisterhaft darin verschwindet.

Und als ich jenes Foto aus dem Zugfenster schoss, konnte ich mir das nun selber auch gut vorstellen.

Eines Tages werde ich garantiert zum Biwa-See reisen!

Die Fahrt habe ich sehr genossen. Insbesondere das der Zug bei jeder neuen Station eine schöne Melodie spielte, wenn wir dabei waren zu halten.

Dieses Video nahm ich auf, als wir in Kyoto halt machten.

Und dann kam ich abends endlich in Kanazawa an.

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Erste Eindrücke von Kanazawa

Die erste Attraktion, die es hier zu sehen gab, war der Bahnhof selbst.

Es ist diese beeindruckende Konstruktion aus Holz und Stahl die von der Halle in das gewaltige Tor übergeht, dass mich so beeindruckt hat.

Letztendlich fand ich den Bahnhof in Kanazawa sogar schöner als den in Kyoto.

Vom Bahnhof lief ich geradeaus in die Innenstadt.

Nachdem ich schon diesen beeindruckenden Bahnhof gesehen habe, folgt daraufhin die Ernüchterung.

Die Hauptstraße in die Innenstadt verlief durch sehr moderne Straßen, die bis auf einen Starbucks nicht wirklich interessante Geschäfte aufwiesen. Teilweise kam mir Kanazawa sehr dörflich mit dem Gesicht einer Großstadt vor.

Gerade unter der Woche bemerkte ich, dass nach 18:00 / 19:00 Uhr abends schon die Läden geschlossen hatten und man als Tourist in die Röhre schaute, sofern man sich abends noch nach Aktivitäten umschaute.

Mein Hostel lag in einer Seitenstraße zu der Hauptstraße.

Obwohl in dieser Straße ein paar modische Geschäfte lagen, sah ich auch hier tagsüber nicht wirklich viele Menschen. Dennoch wurde hier offenbar auf die architektonische Gestaltung Wert gelegt, die sie sich äußerlich von den anderen Straßen unterscheidet.

Teilweise hatte ich hier das Gefühl in Tokyo zu sein. Insofern, als dass ich mich etwas an Harajuku erinnert fühlte.

Diese Aufnahmen entstanden früh morgens, als ich das Hostel für meinen ersten Tagesausflug verließ.

Wie ihr seht, waren die Straßen wie ausgestorben.

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Der Fischmarkt in Kanazawa: Omicho Ichiba

Was macht man also frühmorgens, um Frühstücken zu gehen, wenn es im Hostel kein Frühstück gibt?

Man geht wie ich zum Omicho Ichiba 近江町市場. Dem Äquivalent eines Fischmarktes wie man ihn vom Kuromon Ichiba aus Osaka kennt.

Ich habe in Japan sehr oft Sushi gegessen.

Allerdings nicht zum Frühstück und gerade frisch aus dem Meer gefischt.

Die Farbe des Thunfischs hätte man getrost rotes Gold nennen können.

Es hat wunderbar geschmeckt!

Außerdem wagte ich mich endlich auch an Neuland wie Krabben und Jakobsmuscheln ran, die eben sehr frisch sein müssen!

Es machte Spaß, frühmorgens über den Markt zu schlendern und den Menschen bei der Arbeit zuzusehen.

In Kanazawa scheinen besonders Krabben die hiesige Spezialität zu sein.

In den letzten sechs Monaten ist mir aufgefallen, dass ich nach Möglichkeit öffentliche Verkehrsmittel in den Städten meide und deshalb viele Ausflüge im Laufen zurückgelegt habe.

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Auf dem Weg zur Burg Kanazawa

An meinem ersten Tag in Kanazawa wollte ich zum Kenrokuen.

Einer von Japan berühmtesten und schönsten Gärten, der auch einer der Hauptgründe meiner Reise hierher war.

Auf dem Weg dorthin sah ich schöne Straßen inklusive eines alten Hauses, das für die Öffentlichkeit zur kostenlosen Besichtigung freigegeben war.

Weiter ging es in den Burgpark 金沢城, Kanazawa-jō.

In der Provinz Kaga was heute die Präfektur Ishikawa darstellt, herrschte in der Sengoku-Ära der Maeda-Clan.

Insofern als die Burg mehrmals niederbrannte, haben nur eines der Tore – das Ishikawa-mon – und zwei Lagerhäuser der alten Burg die Zeit überstanden.

Der Burgpark ist frei zugänglich und auf dem Weg zum Kenrokuen lohnt es sich, hier vorbeizuschauen.

Ich hab auf meinem Stadtrundgang auch eine weitere Spezialität in Kanazawa probiert, auf die ich es schon lange abgesehen hatte.

Eis mit Blattgold!

In Kanazawa ist das Element Gold in Touristenläden allgegenwärtig.

Übersetzt heißt Kanazawa • 金沢 nämlich „goldener Sumpf“. So findet man hier viele goldüberzogene Lackwaren, essbares Blattgold wie bei dem Eis und schwimmendes Gold in Schneekugeln.

Wie ihr schon merkt, nahm ich mir an diesem Tag sehr viel Zeit.

Ernüchtert von meiner Anreise am vorherigen Abend, wollte ich das sehen, wofür ich hergekommen war.

Das alte Kanazawa!

Und ich wurde nicht enttäuscht.

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Das Altstadtviertel Higashi Chaya

Es gibt wohl nur wenige japanische Städte, wo zusammenhängende alte Ortsteile so gut erhalten geblieben sind wie hier.

Anders als Kyoto und Nara hat Kanazawa mehrere gut erhaltene Viertel.

Eines dieser Viertel ist Higashi Chaya, dass ich kurz vor dem Kenrokuen abklapperte.

Laut Japan Guide waren Chayagai, die ich in meiner Zeit hier besucht habe, in der Edo-Periode das Unterhaltungsviertel, in denen Geishas zur Unterhaltung der Männer Tee servierten, sangen und tanzten.

Da Kanazawa kulturell in dieser Zeit Kyoto und Edo Konkurrenz machen konnte, verwundert es nicht das Unterhaltungsleben hier so groß war.

Heutzutage sind einige Teehäuser immer noch in Betrieb, wo man sehr guten Matcha trinken kann.

Ansonsten hat es mir großen Spaß gemacht durch die Straßen zu schlendern und mir vorzustellen wie es hier vor 200-300 Jahren ausgesehen haben muss.

Nun kam ich endlich zur eigentlichen Hauptattraktion der Stadt.

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Ausflugsziel Kenrokuen in Kanazawa

Der Kenrokuen 兼六園 gilt als einer der schönsten Gärten Japans.

Ich befürchte, dass ich ihn nicht zur besten Zeit aufgesucht habe.

Am schönsten ist es hier wohl zu Japans besten Reisezeiten – im Frühling und Herbst, wenn entweder die Kirschblüten zur Hanami-Zeit herausbrechen oder sich die Blätter zur Momiji-Zeit golden oder blutrot färben.

Nichtsdestotrotz war er schön.

Besonders gefiel mir das Wasser in dem See.

Heute weiß ich, dass japanische Gärten die Welt oft verkleinert darstellen sollen:

Das Wasser erinnert an das Meer.

Die Bäume sind der verkleinerte Wald.

Und das Moos stellen die Felder und Auen da, die sich über die Weiten einer Landschaft ziehen.

Rückblickend wurde mir das wohl am besten beim Kenrokuen bewusst.

Oft hatte ich das Gefühl in einem Märchenwald zu sein.

Besonders das Baummonster, das aussieht wie ein schlafender Ent (ein Baumhirte) in Der Herr der Ringe und der Urwald mit dem See hatte es mir besonders angetan.

Kein Garten hat mich so sehr beeindruckt wie der Kenrokuen.

Ich kann jedem nur empfehlen den Garten aufzusuchen!

Für mich war es ein magisches Erlebnis!

Nähere Informationen entnehmt ihr Japan Guide. 🙂

Beim Kenrokuen liegt auch eine alte Samurai-Villa die an dem Tag leider geschlossen war. Ich hätte sie mir gerne näher angeschaut.

Ansonsten deuteten die Pflaumenblüten das Nahen des kommenden Frühlings an.

Ich hab in meiner ganzen Zeit hier leider nicht alles sehen können. Was allerdings, wie zu Beginn des Artikels erwähnt, auch an mir selbst lag.

Ich war ziemlich übersättigt nach sechs Monaten des Herumreisens in Japan, sodass ich mir nicht mehr die Mühe machte überall hinzugehen.

Deshalb besuchte ich hauptsächlich nur Sehenswürdigkeiten, die man einfach nicht verfehlen konnte.

Erstaunlicherweise flackerte in Kanazawa meine Reiselust wieder auf.

Aber sie blieb ein kleines Flämmchen.

Und ich war darauf bedacht der Flamme nicht zu viel Luftzufuhr zu geben, ehe sie komplett erloschen wäre.

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Das alte Samurai-Viertel Nagamachi

So machte es mir auch mehr Spaß durch die Straßen Kanazawas zu laufen. Mich mal in normalen Wohnvierteln zu verirren, um dann wieder bei einer Sehenswürdigkeit zu landen.

Besonders gefiel mir das in NagamachiKanazawas altes Samurai-Viertel.

Dies war einer der Momente, wo ich das Gefühl hatte, das alte Japan zu sehen.

Kyoto und Nara sind sehr schön. Aber sobald alte Städte von Touristen überlaufen sind, entgeht einem die Vorstellung, wie es früher gewesen sein muss. Es kann noch so gut erhalten sein. Die Masse an Menschen wird das Gefühl niemals aufkommen lassen.

In Kanazawa jedoch fließt das Alte in das Neue.

Am besten wurde mir das bei der alten Wehr bewusst, die ihr im Bild unten links sehen könnt.

Und auch das fand ich an Kanazawa beeindruckend: Mit Kagoshima und Sendai ist es eine der Städte, die in der japanischen Geschichte unabhängig von Kyoto oder Edo eine eigene Blüte entfalteten.

Aus dem Reiseführer entnahm ich schon, dass Kanazawa damals sehr reich gewesen sein muss: Wenn man die Unterhaltungsviertel, die Samurai-Viertel gesehen hat, das Prestigeobjekt eines Kenrokuen gesehen und sich noch die komplett erhaltene Burg der Maeda hinzugedacht hat, werden einem die regionalen Unterschiede zu den anderen japanischen Städten bewusst, was mir als Ausländer nicht immer sofort ins Auge fiel.

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Die Onsen in der Umgebung

Um allerdings über die historische Region Kaga, deren Hauptstadt Kanazawa ist, mehr sagen zu können, wollte ich einen Ausflug in eines der Onsen-Dörfer der Präfektur Ishikawa machen.

Mittlerweile habe ich auch klare Präferenzen, da ich schon mehrere Onsen (heiße Quellen) in Japan besucht hatte.

Wie bei normalen Sehenswürdigkeiten auch, meide ich Massentourismus bei Onsen.

Ein Problem sind vor allem die Onsen in Hotels und Ryokans, die es in Japan
haufenweise gibt.

Einheimische Onsen oder Sento, die wirklich alt sind, fand ich in meinen ganzen sechs Monaten nur wenige.

Natürlich besuche ich immer noch Onsen in Hotels. Wichtig ist dann nur, dass die Atmosphäre und der Preis stimmen.

Yamanaka Onsen

Nach Yamanaka Onsen fährt man von Kanazawa aus mit dem Zug (25 min.) mit einem Limited Express und ca. 50 min. mit dem JR Hokuriku nach Kaga Onsen.

Von dort aus verkehren Busse nach Yamanaka Onsen, was eine weitere halbe Stunde in Anspruch nimmt.

Im Dorf lässt es sich gut einen halben oder auch ganzen Tag verbringen, je nachdem wie viel Abenteuergeist man mitbringt.

Yamanaka Onsen hat ein altes Onsen im Ort, das mir sehr gut gefallen hat.

Eine riesige Halle mit einem weiten Steinbecken, dass mich etwas an Dogo-Onsen in Matsuyama zurückerinnerte.

Hier gehen bestimmt auch die Einheimischen hin!

In der Stadt fließt überall das warme Wasser der Quellen, sodass die Menschen auf den Straßen Eier und Gemüse im Wasser kochen!

Bisher wusste ich, dass es das nur in den Dörfern von Wakayama rund um den Kumano-Kodo gibt.

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Auf eine Tasse Kaffee in Yamanaka

So wenig man es in dieser Gegend erwarten würde, habe ich hier einen der besten Kaffees in Japan getrunken.

Die Kaffeerösterei Bashow liegt mitten auf dem Weg in das Innere des
Dorfes, sobald man den Busbahnhof hinter sich gelassen hat.

Schon beim Eintreten steigt der Geruch von gerösteten Kaffeebohnen in die Nase.

Noch etwas müde an diesem Morgen, war es ein tolles Gefühl mit dem Geruch von Kaffeebohnen in der Nase und dem leckeren Kaffee in Yamanaka aufzuwachen.

Der Betreiber war sehr freundlich und fing auch sofort ein Gespräch mit mir an.

Das Café hat zudem W-Lan, was die weitere Planung bei der Erkundung des Dorfes sehr vereinfachte.

Sollte ich eines Tages wieder in Yamanaka vorbeischauen, werde ich mich als erstes zu einem guten Kaffee ins Bashow begeben!

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Die Umgebung von Yamanaka

Das Dorf liegt, von Wäldern und Bergen umgeben, in einem kleinen Tal. Hier schlängelt sich eine Schlucht (die Kakusenkei-Schlucht) um einen Fluss. Es ist möglich, dort spazieren zu gehen.

Noch mehr als das Onsen hat mir jener Fluss gefallen, an dem ich entlangging.

Hier hatte ich einen der schönsten Momente in Japan:

Das Rauschen des Flusses, der geheimnisvolle Weg und diese Symbiose aus Winter und Frühling waren für mich unbeschreiblich.

Ich habe während meiner gesamten Zeit in Japan vorgehabt den Kumano Kodo zu besuchen, es aber dann nie geschafft, was ich schon ziemlich schade fand.

Auf diesem geheimnisvollen Pfad durch die Schlucht am Fluss zu gehen, war deshalb ein kleines Trostpflaster für mich.

Ich habe lange dort gestanden und dem Fluss beim Fließen zugeschaut.

Zeitweise kam Schneeregen auf, der die Stimmung auf den Bildern verstärkte.


Abschied von Japan

Für mich war das der Moment, langsam von Japan Abschied zu nehmen.

Meine Abenteuerlaune war vorbei.

Ich sehnte mich nach Ruhe und nach etwas Alltag.

Und doch wurde mir bewusst, dass ich solche Momente brauche. Momente die mich daran erinnern, wie einzigartig und schön die Welt ist, auf der wir uns befinden. Momente in denen wir einmal kurz innehalten und unsere Umgebung auf uns Wirken lassen.

Im Alltag fällt es uns oft schwer. Aber wir sollten nie aufgeben nach diesen Momenten der inneren Achtsamkeit zu suchen.

Oft dachte ich, dass mir das nur in der japanischen Natur gelänge, bis ich merkte, dass die deutsche Natur der japanischen in Nichts nachsteht.

Diese letzte Aufnahme entstand mit meinem Kumpel Kouki beim Besuch von Schloss Neuschwanstein am Alpsee.

Ich bin mir sicher, dass wir alle bei uns zuhause gleichermaßen Schönes haben, was uns auf den ersten Blick nicht sofort auffällt.

Und doch muss man manchmal die Schönheit in der Ferne suchen, um eines Tages das Schöne bei sich zu Hause wiederzufinden.

Nichtsdestotrotz würde ich jedes Mal wieder nach Kanazawa und Kaga fahren. Es ist eine wunderschöne Region fernab des japanischen Massentourismus.

Und ich wünsche mir von Herzen, dass das so bleibt!

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So ein schöner Artikel!

Luca schreibt mir ein bisschen aus der Seele.

Einfach mal rumschlendern und alles auf sich wirken lassen. Nicht mit dem Reiseführer in der Hand und trotzdem das Besondere des Ortes entdecken. Es ist gar nicht so schwer.

Tourismus ist manchmal Fluch und Segen zu gleich.

Selten besuchten Regionen in einem Blog-Artikel anzupreisen, ist das nun gut oder sollte ich davon Abstand nehmen? Obwohl. Kanazawa ist schon lange kein Geheimtipp mehr.

Vielleicht verteilt sich der Tourismus auch irgendwann ein wenig besser auf Japan. Dazu fordere ich nur zu gerne auf und veröffentliche auch weiterhin ein paar Perlen des Landes, von denen man vielleicht gehört hat, sie bei der Reise dann plötzlich nicht mehr auf dem Schirm hat. 

Weitere Information

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2 Kommentare

  1. Liebe Daniela und Lieber Luca

    Der Artikel hat mir wahnsinnig gut gefallen.
    Er zeigt nicht nur die Einzigartigkeiten und Besonderheiten Kanazawas auf, sondern hinterfragt auch kritisch die Vor- und Nachteile einer Destination. Besonders gefallen hat mir der Philosophische Schlussteil. Natürlich ist es im Ausland schön, besonders wenn man neue Dinge entdecken und die Welt erkunden kann. Leider sind viele Destinationen heute enorm überlaufen und man muss etwas suchen, um die wirklich speziellen Orte und Eigenheiten eines Landes zu finden. Vor allem muss man die Augen offenhalten und bereit sein, auch mal abseits der Touristenströme auf Entdeckungsreise zu gehen. Die Schönsten Momente und Erinnerungen findet man bestimmt nicht inmitten von hunderten anderen Touristen.

    Liebe Grüsse
    Sarah

    • Liebe Sarah,
      vielen Dank für dein liebes Feedback. Das werde ich gleich mal an Luca weitertragen.

      Ich fand den Artikel auch super. War selbst noch nicht in Kanazawa und hab jetzt richtig Lust darauf bekommen, selbst zu entdecken.

      Liebe Grüße
      Daniela

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