6日 – Unser Lesestoff aus Japan

Lesestoff aus Japan: Bild von japnaischen Fotozeitschriften | Nipponinsider

Auf eines ist im Paket aus Japan von den Schwiegereltern immer Verlass. Eine Sache ist da immer drin:

Zeitschriften und Bücher.

Aus den Fotografenleben

Daisuke liebt Foto-Zeitschriften (obwohl er die ja mittlerweile auch bestimmt online lesen könnte). Aber gedruckt sind Fotos einfach noch mal was ganz anderes.

Die sind Weiterbildung, Inspiration und liebste Freizeitbeschäftigung meines Mannes, der in Japan als Fotograf sein Geld verdient hat. Nikon und Pentax sind seine Babys.

Bemerkenswertester Einrichtungsgegenstand unserer kleinen Wohnung in Japan war der Kameraschrank, um die wertvollen Stücken vor der hohen Luftfeuchtigkeit in Japan zu schützen. Daneben stapelten sich die Magazine.

Deshalb ist in jedem Paket aus Japan auch mindestens eine Zeitschrift für ihn drin (900 Yen kostet der Spaß auf 300 Seiten plus Zusatzheften).

Wenn er die hat, sitzt er einen ganzen Nachmittag still auf der Couch. Dabei sind da eigentlich fast nur Fotos drin. Weiß gar nicht so genau, was der sich da so lange anschaut.

Da geht es natürlich auch um Kameraeinstellungen und neue Modelle und Objektive und so Fotografen-Kram.

Ich selbst finde die Zeitschriften aus einem anderen Grund ganz interessant: weil sie oft ganz viele tolle Fotomotiven aus Japan zeigen.

Dabei fällt mir immer auf, dass die Japan-Fotos von Japaner etwas anders aussehen, als die klassischen Fotomotive von Japan-Reisenden. Super spannend und sehr inspirierend.

Kleiner Motivationsschubser

Auch für mich war was zum Lesen / Lernen in der Kiste: Bücher zum Japanisch lernen.

Soll bestimmt eine zurückhaltender Hinweis sein, der mir sagen soll: „Daniela, dein Japanisch wird immer schlechter. Du musst unbedingt mal wieder was dafür tun!“

Das würden meine Schwiegereltern mir ja nie so direkt sagen. Stattdessen schicken sie mir Arbeitsbücher zum Vokabeln pauken.

Jaja. Hab schon verstanden!

Für 2018 hab ich mir (genau wie für 2017, 2016 und 2015) vorgenommen, mich wieder auf’s Japanisch lernen zu stürzen. Ein Buch durcharbeiten in einem Jahr. Das sollte doch machbar sein, oder?

Lesestoff aus Japan: Buch zum Japanisch lernen | Nipponinsider

Weitere Bücher zum Japanischlernen findest du auch in meiner Japanbuch Liste. Schon mal reingeschaut?

✎ Schon gewusst? 

📷 Japan ist weltweit führender Kamerahersteller mit den bekannten Marken: Canon, Casio, Epson, Fujifilm, Konica-Minolta, Nikkon, Olympus, Panasonic, Pentax, Ricoh, Sigma, Sony und Toshiba.

📷 Weniger bekannten Herstellern sind: Bronica, Hitatchi, JVC, Kowa, Kyocera, Mamiya, Sanyo, Tachihara oder Tokina,

📷 Japaner lieben Leica. Für viele ein Grund, nach Deutschland zu reisen.

📷 Japan ist ein fotoverrücktes Land. Besonders beliebt bei Frauen ist es, ein Fototagebuch ihres Essens zu führen.

📷 Ein Hochzeitspaar zu fotografieren ist dem Fotografen, Familie und Freunden vorbehalten. Touristen sollten unbedingt fragen. Denn der Moment ist ein sehr privater und viele möchten den nicht mit der ganzen Welt im Internet geteilt sehen (vor allem nicht, wenn sie Unsummen für einen teuren Fotografen für die perfekten Hochzeitsbilder bezahlen).

📷 Auch Japaner haben ein Recht am eigenen Bild!!!

📷 Laut der aktuellen Umfrage der Huffington Post waren die beliebtesten Vorsätze 2017:

  1. mehr Sport treiben
  2. sich gesünder ernähren
  3. abnehmen
  4. sparsamer sein
  5. sich mehr Zeit nehmen für sich selbst
  6. und für Familie und Freunde

Morgen geht’s dann weiter mit einer persönlichen Leidenschaft von mir!

Dieser Artikel gehört zu der UNBOXING KALENDER AKTION 2017 #unboxingjapan.

Hier stelle ich vom 1. bis zum 24. Dezember 2017 jeden Tag ein Teil aus dem Paket meiner Schwiegereltern aus Japan vor – Gewöhnliches und Ungewöhnliches.

Am Ende verlose ich drei Überraschungs-Päckchen mit gemischten Teilen hier aus dem Kalender.

Für dich packe ich heute eine ältere Ausgabe einer japanischen Fotozeitschrift mit ins Überraschungs-Geschenk.

Um in den Lostopf zu kommen, kommentiere diesen und / oder einen anderen Artikel aus den insgesamt 24 Unboxing-Artikeln (bis zum 24. Dezember 2017) und du bist dabei. Jeder einzelne Kommentar wandert in den Lostopf! 

Was du zum Gewinnspiel wissen solltest!

Hast du auch etwas, was du dir jedes Jahr wieder vornimmst? Was ist es für 2018?

13 Kommentare

  1. Solch eine Zeitschrift würde ich mir auch gerne mal ansehen 🙂
    Japan, wie die Japaner es sehen ist doch viel Interessanter als Japan, wie der Rest der Welt Japan sieht =)

    LG Sarah

    • Liebe Sarah,
      viel Schwarz-weiß Fotografie. Und die Bilder sind oftmals etwas dunkler. Klar fotografieren die einfach weniger Touristenspots, sondern mehr Alltagszenen – aus dem Leben.

  2. Viel schwarz-weiß? Aber gerade die Fotos mit den rot gefärbten Bäumen, den roten Tori vor den Schreinen gefallen mir so sehr!
    Gut, im Alltag kommt das vermutlich eher seltener vor.

    Weißt du, ob in Japan noch viele Fotos entwickelt und in Bücher geklebt werden oder „versauern“ die Unmengen an digitalen Bilder irgendwo auf einer Festplatte?

    Ob der Trend, sein Essen aller Welt zu präsentieren, aus Japan kam? 😉

    • Hallo Atani,
      Einkleben eher selten, aber Digitalfotos ausdrucken ist schon üblich. Man bekommt dazu immer ein Gratiseisteckalbum, was ich ja sehr praktisch finde. Das nutzen auch noch viele.

      Woher der Foodporn Trend tatsächlich kommt, weiß ich allerdings nicht.

  3. Finde ich sehr schön, dass deine Schwiegereltern so etwas mit schicken. Hätte ich jetzt beim Unboxing gar nicht mit gerechnet. Auch toll, dass dein Mann so ein Hobby hat und sich dann ganz still und emsig damit beschäftigen kann. Wo ich die Lernbücher sehe meldet sich mein schlechtes Gewissen. ich gehe mal ein bisschen lernen….. 😀

  4. Ich kann deinen Mann gut verstehen, in Fotozeitschriften kann man stundenlang sich die Bilder anschauen und Inspirationen holen. Dazu noch mit Pentax Kamera fotografieren, er wird mir immer sympatischer ohne ihn persönlich zu kennen. 😉

    • Hallo Sven,
      auch ein Pentaxfan? Die hat der aber nur, weil die viel günstiger ist als die Nikon D-schlag-mich-tot. Bei der Arbeit musste er viele Jahre mit Canon fotografieren. War auch super! Aber erinnert ihn heute einfach zu sehr an den alten Job.
      Und wie sagt er immer so schön: es kommt am Ende nicht auf die Kamera an, sondern auf das Auge des Fotografen (und heute leider auch auf die Fähigkeiten, mit Photoshop und Lightroom umzugehen).

    • Ja, ich bin Pentaxfan. Ein Grund ist auch das gute Preis-/Leistungsverhältnis.

  5. Yamini Zouren

    Auch bei mir ist das regelmäßigere Japanisch lernen jedes Jahr ein neues To-Do. 😉

    Ansonsten wieder mehr Sport zu machen O-o Die Klassiker halt

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