Japanische Schreibwaren: Japan Sticker

Japanische Schreibwaren kurz vorstellen???

Geht  nicht!!!

Japanische Schreibwaren… dazu könnte ich locker ein ganzes Blog füllen (vielleicht mach‘ ich dazu mal ’ne eigene Kategorie! Was meinst du?)

„Was so besonders daran ist?“

  • Die Vielfalt.
  • Die innovativen Ideen.
  • Die Qualität.
  • Die Liebe zum Detail.
  • Die Liebe zum Praktischen.
  • Die vielen Geschichten hinter den Produkten.
  • Die mehrstöckigen Schreibwarenläden, gefüllt mit lauter gewöhnlichem und ungewöhnlichem Kram für den Schreibtisch.

Meine Schwiegermutter kennt meine Schreibwaren-Leidenschaft und ist selbst ein wenig süchtig.

Daher schickt sie mir immer das Neuste aus Japan. Dieses Mal hat sie sich allerdings auf recht unspektakuläre Dinge beschränkt: Aufkleber &  Japan Sticker.

Hoffentlich höre ich mich jetzt nicht undankbar an. Aber etwas Spezielleres für diesen Artikel hätte ich mir schon gewünscht.

Ich möchte dir ja so gerne mehr erzählen:

  • von meinen Lieblings-Stiften
  • von japanischem Papier
  • von japanischem Washi-Tape
  • von lustigen Notizblöcken
  • vonKalligraphie-Werkzeugen
  • von den japanischen Heften
  • von Radiergummis
  • von Stifte-Etuis & Taschen
  • vom Origami-Papier
  • von Gummibändern
  • von innovativen Tackern ohne Nadeln

Das mache ich dann ein anderes Mal. Heute sind die シール • Shiru • Abziehbilder dran:

Abziehbilder, Aufkleber & Japan Sticker

Süße Aufkleber mit Japan-Motiven sind tolle Geschenke. Schön leicht, günstig und etwas, was man hier in Deutschland so nur selten findet.

Beliebt um seinen Kalender oder die Tagebuchseiten zu dekorieren.

Und der Auswahl an Motiven sind echt keine Grenzen gesetzt.

Interessant finde ich gerade die Aufkleber, die haptisch auch was her machen, und eine ganz besondere Klebe-Technologie haben. Die haften besonders gut auf harten glatten Materialien, die viel beansprucht werden, wie Tassen, Gläser oder Smartphone-Rückseiten:

Diese stammen aus einem 100 Yen Laden, wo du eigentlich immer ein paar Kleinigkeiten für wenig Geld finden kannst. HIER eine Liste der bekanntesten 100円 Läden in Japan.

✎ Schon gewusst?

✎ Der Tag der Schreibwaren findet immer am vorletzten Mittwoch im April statt und kommt aus den USA.

✎ Schreibwaren werden im Japanischen Bunbōgu • 文房具 genannt.

✎ Bekannte japanisch Hersteller sind: Pilot, Pentel, Uni Mitsubishi Pencil, Zebra, Kokuyo.

✎ Die deutschen Hersteller Faber Castell und Staedler gibt es auch in Japan. Viele finden die zwar nicht so gut durchdacht wie die Japanischen, aber trotzdem sehr cool.

✎ Japanisches Standardformat für Schulhefte ist nicht das große DIN A4 Format wie bei uns, sondern das etwas kleinere und viel praktischere B5 Format. Dem Platzmangel auf japanischen Schreib- und Schultischen sei Dank.

Schreibwaren Tipps in Tokyo

✎ Das bekannteste und größte Schreibwarengeschäft in Tokyo / Ginza ist ITOYA (japanische Webseite). Für alle Schreibwaren-Freaks ein absolutes MUSS. Das Kaufhaus existiert seit 1904. Ein 6-stöckiges Schreibwaren-Paradies (K.ITOYA). Und gleich gegenüber das 12-stöckige G.ITOYA. Unbedingt einen ganzen Tag einplanen.

✎ Weitere Schreibwaren-Abteilungen in denen ich auch schon einen Tag verbracht habe, findest du in diesen Kaufhäusern: Loft, Tokyu Hands, Maruzen, MUJI rushi ryōhin und Sekaido.

✎ Natürlich gibt es auch ein Bunbogu-Café – in Omotesando (japanische Webseite).

✎ Das kostenlose Stationary Museum (Nihon Bungu Shiryoukukan) findest du in Tokyo Taito-ku / Asakusabashi Station (japanische Webseite).


Morgen gibt es dann wieder was zum Essen.

Dieser Artikel gehört zu der UNBOXING KALENDER AKTION 2017 #unboxingjapan.

Hier stelle ich vom 1. bis zum 24. Dezember 2017 jeden Tag ein Teil aus dem Paket meiner Schwiegereltern aus Japan vor – Gewöhnliches und Ungewöhnliches.

Das Gewinnspiel ist beendet!

Bist du eigentlich auch so verrückt nach Stiften, Heften und Co? Oder bist du ein Mann?

Zu japanischen Schreibwaren wird 2018 noch einiges kommen. Keinen Artikel mehr verpassen? Trag‘ dich doch einfach ein in die E-Mail-Liste von Nipponinsider:

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Weitere Geschenkideen aus Japan


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37 Kommentare

  1. Huhu Daniela,

    japanische Schreibwaren sind ja inzwischen auch international sehr bekannt für ihre praktischen Ideen, tollen Designs und riesige Auswahl. Ich bekenne mich da auch als Fan! 🙂 Ich musste mich in Japan immer zurückhalten, die Läden nicht leer zu kaufen (mein Mann hat da auch weniger Verständnis für, versteh ich gar nicht :P).

    Ich wäre sehr interessiert an weiteren Artikeln zum Thema!

    • Liebe Sandy,
      dass japanische Schreibwaren bekannt geworden sind, hat ja auch seinen guten Grund. Die sind toll. Ich glaube aber wirklich, das ist ein Frauendingen. Männer mit tollen Kullis oder Füllern ok, aber der ganze Kleinkram???
      Zu dem Thema plane ich für 2018 auf jeden Fall noch ein paar Artikel und stell da mal meine Kisten an Schreibwaren vor 😀

  2. Ich liebe japanische Schreibwaren. Hefte und Stifte und Aufkleber könnte nicht genug kriegen. Ich beneide dich um deine Schwiegermama 🙂

  3. Mehr Artikel über japanische Schreibwaren? Ja, bitte!!

    Ich bin selbst auch so ein Schreibwaren-Freak – könnte bis zum Umfallen in entsprechenden Läden shoppen 🙂
    Letztens habe ich mir doch tatsächlich Textmarker aus Japan bestellt (Zebra, glaube ich), weil ich im Internet gesehen hatte, dass es einen grauen Textmarker gibt, der sehr angenehm fürs Auge markiert. In Deutschland habe ich noch nichts vergleichbares gefunden. Mein Mann hat mich für verrückt erklärt 😀 Bin wirklich zufrieden damit!

  4. Oh, das Kaufhaus klingt nach meinem persönlichen Paradies.
    Seit ich meinen ersten japanischen Füller in der Hand hielt, bin ich in die Federn verliebt! Die Sticker sind auch toll, allerdings weiß ich nie für was man die benutzen soll? In meinen Kalender kommen ToDos, da bringen Sticker nicht viel. Aber sie sind so süß…. 😀
    Also ich bin absolut für eine eigene Schreibwaren – Kategorie von Dir!
    Schönen Tag noch.

    • Liebe Saskia,
      das Problem mit Stickern kenne ich auch. Wo hinkleben? Und sind die nicht viel zu schade zum Aufkleben?

    • Und ich freu mich, dass ich es heute noch geschafft habe. Mann, hab ich lange gebraucht. Wäre einfacher gewesen, wenn ich nicht alle Kommentare selbst kommentiert hätte 😂

  5. Beim Thema Schreibwaren muss ich daran denken, dass ich es immer noch nicht geschafft habe, mal ins Two and Two zu gehen. Du warst bestimmt schon mal da, oder?
    Einen oder mehrere extra Artikel über Schreibwaren würde mich sehr begrüßen! Ich liebe meine japanischen Stifte und Co. 😀

    Herzlichst, Deine Mari.

    P.S. Meine Kommentare brauchst du nicht in den Lostopf werfen. Dann haben die anderen, die keine Care-Pakete aus Japan bekommen, größere Chancen. Kommt mir sonst irgendwie unfair vor.

    • Liebe Mari,

      Ein Artikel über die japanischen Schreibwareläden in Berlin steht auf jeden Fall für 2018 in meinem Plan. Da freue ich mich schon besonders drauf.

      Dabke für deine Selbstlosigkeit den anderen die Chance zu geben zu gewinnen, ich hoffe ich denke daran, wenn ich alle Kommentarname auf die Zettelchen schreibe am Ende.

      Lieb Grüße Daniela

  6. Ich weiß auch als Mann die „fudepen“ zu schätzen. Die sind um einiges praktischer und auch visuell attraktiver, wenn man seinen Namen schreibt.

    • Lieber Tenshin,
      Fudepen sind große Klasse. Und ganz Geschlechtsneutral wie ich gerade feststellen. Danke für den Hinweis 😉

  7. Waaaas? Schreibwaren auf sechs Etagen? Warum gibt es das bei uns nicht? Ich liebe Schreibwaren auch total. Ich kann aber auch nicht so recht benennen, was daran so schön ist. Vielleicht weil jedes neue Notizbuch eine neue Chance ist, so als Parabel auf das Leben? 😉

  8. Liebe Daniela

    JA! Ich bin definitiv für eine Kategorie Schreibwaren!
    Ich bin auch ein Fan von Schreibwaren aller Art. Auch kleine Sticker, Notizblöcke, Radiergummis etc finde ich klasse, vor allem wenn sie sich von der Norm abheben. =)

    Leider habe ich keinen Kontakt in Japan, der mir solche Kleinigkeiten schicken kann, das ist echt praktisch. Da beneide ich dich also schon ein bisschen 😉

    LG Sarah

    • Liebe Sarah,
      wird es geben!!!
      Kleinigkeiten geschickt bekommen ist zwar super, Aber am Ende fehlt mir das selbst Stöbern schon.
      Einfach gucken, was es wieder so gibt 😉
      LG Daniela

  9. Nope, aus dem Laden bekaeme man mich nicht mehr raus.
    Ausserdem nicht zu vergessen, es gibt unheimlich hochwertige und huebsche Fuellfederhalter und Tinten von japanischen Marken!

  10. Liebe Daniela,

    Ich frage mich, ob es in Japan auch eine Sticker-Sammel-Phase gab, wie bei mir früher in der Grundschule und Unterstufe… Erst danach kamen Tamagotchis, Deutschland war schon immer etwas spät, sodass ich mir fast vorstellen kann, dass Stickersammeln aus Japan kommt! Heutzutage finde ich es schade, sie nur zu sammeln, und klebe sie manchmal für besondere Menschen auf Briefe oder Karten (aber nur wenn ich noch ein letztes Exemplar für mich übrig habe… :D).

    • Liebe Marty,
      die Welle in Japan mit den Aufkleber Alben ist noch lange nicht vorbei. Mal sehen, wann der Purikura Wahnsinn hier ankommt
      (die kleinen Automatenfoto Aufkleber, die man mit Freunden teilt und auf denen man immer niedlich aussieht).

      Liebe Grüße Daniela

  11. Hallo Daniela,
    das klingt alles richtig toll.
    Ein sehr interessantes und vor allem weitreichendes Thema zum ausschweifenden Schwärmen!
    Für solche Dinge kann ich mich auch sehr begeistern, die mit Schreiben, Malen, Stickern, Papier und Tinte zu tun haben. (Da fallen mir gleich zwei schöne Serien ein, eine Folge von Mushishi und Barakamon, aber das nur nebenbei… )
    Im Freilichtmuseum in Hagen hab ich mir einen sehr schönen hölzernen Füllfederhalter zugelegt, mit dem passenden Bogen handgeschöpften Papier dazu. Und das kleine Tintenfässchen steht daneben. Schade, dass ich kein Foto hinzufügen kann 🙂
    Viele liebe Grüße!

    • Liebe Sarah,
      Danke für deine Serien Empfehlungen. Schau ich mir mal genauer an.
      Das mit den Fotos zufügen in Kommentare finde ich auch schade. Dafür gibt es ja Facebook . Twitter Instagram und Co…
      Liebe Grüße Daniela 🖋️

  12. Yamini Zouren

    Ganz so Stifteverrückt bin ich nicht. Ist für mich im Normalfall eher Nutzzeug.

    Wobei ich als Kind imemr alle schönen Bleistifte nur gesammelt habe und mich nie getraut habe, einen davon zu nutzen. 🙂 Hab immer noch mehre Nici-Stifte deswegen.

    Wobei ich die japanischen Radiergummidesings feiere.

    • Liebe Yamini,
      Oh wow Nici. Die sind mittlerweile bestimmt richtig was wert, wenn die noch unbenutzt sind.

  13. Definitiv. Wenn ich Papier sehe oder irgendwas ähnliches (Notizbücher, Stifte, Boxen ) muss ich es haben. Ich liebe es einfach geschmackvoll in kleine Bücher zu schreiben. Und nach ein paar Jahren schaut man es sich an und denkt: Ach herje 😀

    • Liebe Atroksia,

      „Ach, herrje!“ das denke ich dann auch immer. Aber schön zu sehen, wie wir uns verändern.

  14. Toll, jetzt habe ich richtig Lust, in so ein Schreibwarengeschäft zu gehen!! 😀
    Kennst du deutsche Seiten, die solche Artikel verkaufen? Auch wenn es nur eine handvoll an Artikel ist.

    • Liebe Anna,

      ich werde mich mal hinsetzten und die Shops zusammenstellen in einer Liste. Das braucht aber immer etwas Zeit und sorgsame Recherche. Spontan fällt mir gerade nur der Japanische Shop von Muji ein: http://www.muji.com/de/

      Es gibt ein paar kleine ausgewählte Läden in Berlin, die Mal japanische Stifte, mal japanisches Papier oder Washitape verkaufen. Wenn du mal nach Berlin kommst, dann melde dich, dann stell ich dir gerne ne „Schreibwarentour“ zusammen 😉

      Liebe Grüße
      Daniela

  15. Hallo Daniela,

    nach unserem Gespräch im Hostel war ich ganz neugierig auf deinen Blog 🙂 Dann hab ich diesen Artikel über Schreibwaren gefunden… und ich liebe Schreibwaren!!! Jetzt bin ich neidisch auf deine Sticker;) Da ich selbst eine Papeterie habe (www.qnik.de) wälze ich immer in Büchern über japanische Geschenkverpackungen. Es ist faszinierend wie viel Aufmerksamkeit die Verpackung dabei erhält. Das sind wahre Geschenke! – Kleine Empfehlung: „Gift Wrapping – Creative Ideas from Japan“ von Kunio Ekiguchi – Der Titel ist vielleicht etwas plakativ, aber die verschiedenen Varianten, dargestellt mit Anleitung, sind traumhaft!

    Mit Freude und einer großen Portion Fernweh werde ich jetzt aufholen, was es alles auf deinem Blog zu lesen gibt.

    Viele Grüße,
    Nico

    • Lieber Nico,

      da freue ich mich aber, dass du mal reingeschaut hast. Japanische Geschenkverpackungen finde ich auch klasse und schon beim ersten Japanbesuch habe ich mich in japanische Schreibwaren verliebt. Da schaue ich doch auch mal bei dir vorbei 😉

      Danke für deine Hilfe im Opera Hostel in Erfurt, wo ich eine tolle Zeit hatte, trotz eingequetschter Finger 🙂 Ein schönes Andenken hab ich mir da noch mitgenommen.

      Liebe Grüße aus Berlin

      Daniela

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