Tipp für den Winter: das japanische Wärmekissen Hokkairo

Mädchen in kurzen Röcken, Männer nur mit einer dünnen Anzugjacke gekleidet und Frauen mit ungefütterten Schuhe.

Wie machen die Japaner das bloß, nicht zu frieren bei Temperaturen um den Gefrierpunkt?

Sie alle tragen Kairo.

Was ist Kairo?

Ein Feuer in deiner Tasche, das ist Kairo. Zumindest wenn man die Schriftzeichen wörtlich nimmt: 懐炉

Ein Taschenwärmer also. Auch bekannt als Handwärmer, Wärmekissen oder Wärmepflaster (wobei der Begriff irreführend ist, aber dazu später mehr).

Aber Japaner wäre nicht Japaner, wenn sie aus dem ordinären Taschenofen (wo Kohle oder Benzin verbrannt wird), nicht irgendwas Praktischeres gemacht hätten.

Jupp.

Haben sie.

Bekannt unter dem Namen Hokkairo (das ist die bekannteste Firma unter allen Kairoherstellern) haben sie ein ganz besonderes Wärmepflaster / Wärmekissen entwickelt.

ほっかほっか • Hokka Hokka steht oft auf den Packungen und bedeutet nichts anderes als „heiß heiß“ oder „sehr heiß“.

Was ist denn jetzt diese Hokkairo?

Das Geheimnis von Hokkairo

Das sind kleine Einweg Taschenwärmer – kleine transportable Päckchen, die in Verbindung mit Sauerstoff reagieren.

Ganz genau funktioniert das jetzt so:

In einem kleinen weichen Papierbeutel befinden sich Eisenpulver, Aktivkohle, Wasser, Kochsalz und ein Mineral (Vermiculit). Dieses Beutelchen steckt in einer luftdichten Verpackung.

Nach dem Öffnen der Verpackung verbindet sich das Eisenpulver mit dem Sauerstoff in der Luft und oxidiert. Dank der anderen Inhaltsstoffe kommt es zu einer Reaktion, die Wärme erzeugt.

Puh, verstanden?

Ist aber eigentlich auch egal, wie das funktioniert – Hauptsache es wärmt.

Und das tut es zwischen 6 und 20 Stunden. In der ersten Zeit kann es Temperaturen bis zu 70°C  erreichen (wie lange und welche Temperatur steht immer auf der Packung).

Welche Arten gibt es?

Man unterscheidet im wesentlichen zwei Arten von Hokkairo. Die gibt es in unterschiedlichen Größen, Formen und Temperaturen.

Wenn du vor dem Regal stehst, überfordert dich das Angebot schnell. Da ist es wichtig, erst einmal grundlegend unterscheiden zu können:

Die haftenden / klebenden Wärmer 貼るカイロ

貼る • Haru
貼るカイロ • Haru Kairo

Anwendung von klebenden Kairo

Packung öffnen*. Dazu einfach an vorgegebener Stelle aufreißen und den Klebeschutzstreifen des weißen Papierbeutelchens abziehen. Damit ist Hokkairo aktiviert und braucht etwa 5 Minuten, bis es richtig heiß wird.

* Beutel bitte nicht aufschneiden.

Wohin kleben?

Jetzt einfach auf die Außenfläche der untersten Schicht deiner Kleidung kleben. Es sollte die Haut nicht direkt berühren.

Beliebte Stellen sind Bauch oder Rücken / Steißbein – am Besten dort, wo der Hosenbund sich befindet, dann verrutsch es nicht so schnell. Allerdings aufgepasst, mit Gürtelschnallen aus Metall, nicht dass die sich aufheizen. Auch mit scharfen Knopfrückseiten bitte auch aufpassen, denn die Beutel sollten nicht zerstört werden.

Wichtiger Hinweis zu Hokkairo

NICHT direkt auf die Haut kleben (das ist kein ABC Pflaster!), denn es wird mit der Zeit wirklich heiß und kann deshalb zu Verbrennungen führen. (Warnhinweise dazu gibt es auf der Packung!)

Mit der Zeit härtet es zudem aus. Es klebt ziemlich fest, daher Vorsicht bei sensiblem Material wie Seide oder Wolle.

Temperaturangaben in (°C) beachten: 70°C / 63°C (Durchschnittstemperatur = 平均気温 )

Dauer der Wärmewirkung: 8時間 / 10時間 / 12時間 …

Haru-Kairo / klebende Version

Die NICHT-haftenden / NICHT-klebende Wärmer 貼らない

らない • Haranai
らないカイロ • Haranai Kairo

Anwendung von nicht-klebenden Kairo

Packung öffnen*. Dazu einfach an vorgegebener Stelle aufreißen und Hokkairo kurz schütteln. Damit ist es aktiviert.

* Wieder gilt, den weißen Beutel nicht aufzuschneiden.

Wohin damit?

Das Beutelchen kannst du dir jetzt einfach in die Hosentasche stecken, in die Jackentasche, um seine Hände daran zu wärmen oder in die Strumpfhose.

Wer Batterien und kälteempfindliche Elektronik mit sich herumschleppt, wie Daisuke als Fotograf bei Events im Schnee, kann ein kleines Hokkairo auch in seine Kameratasche packen. Aber noch mal zusätzlich in einen Beutel oder eine Mütze packen, denn es wird sonst zu heiß.

Wo kannst du Hokkairo kaufen?

Im Winter werden sie eigentlich überall sehr präsent aufgestellt: Im Supermarkt, Drogeriemarkt, 100 Yen Shops und Convenience Stores / Konbini.

Auch im Sommer werden die Wärmepflaster und Kissen verkauft, allerdings musst du die meistens etwas suchen.

Wie teuer sind Hokkairo?

Preise variieren sehr. Das ist abhängig von der Leistung und der Stückzahl pro Packung. Generell sind große Packungen deutlich günstiger und gerade zum Winter gibt es die oft in Sonderangebot.

Preise liegen daher so zwischen 20 und 80 Yen pro Stück.

Was gibt es noch zu beachten?

  • Die Kissen nicht öffnen, nicht essen und in Wasser verdünnt trinken – eigentlich klar, aber ich erwähne es noch mal, weil es auf der Packung steht.
  • Nicht direkt auf die Haut kleben.
  • Nicht damit schlafen.
  • Bei Gürtelschnallen aus Metall und anderen Teilen aus Metall beachten, dass die heiß werden können.
  • Nicht verwenden unter dem heißen Kotatsu (dem japanischen Tisch, der eine Heizung integriert hat). Sag das aber mal einem Japaner. Da hält sich niemand dran.

Für die Füße gibt es speziell geformte klebende und nicht klebende Hokkairo. Die kannst du relativ schnell anhand des Bildes auf der Packung ausfindig machen.

Wem es zu heiß wird, einfach entfernen!

Im Hausmüll entsorgen.

✎ Schon gewusst?

🔥 Eine in Japan bekannte Fast-Food-Kette heißt ebenfalls Hokka Hokka – weil es dort warmes Essen zum Mitnehmen gibt: Hokka Hokka Tei.

🔥 Einmalig verwendbare Handwärmer gibt es auch in Deutschland. Am bekanntesten sind vielleicht die, gegen kalte Füße

🔥 Die Wärmepflaster gegen Rückenschmerzen, Hexenschuss, Muskelverspannungen und rheumatische Beschwerden (ABC Pflaster) sind nicht eisenpulverbasiert, enthalten andere Stoffe (unter anderem Pfeffer und Chili) um zu wärmen, und werden deshalb direkt auf der Haut angebracht. Werden auch nicht so heiß und hart wie Hokkairo.

🔥 Hokkairo sind geruchsfrei.

🔥 Hokkairo haben ein Ablaufdatum.

🔥 Zuhause kannst du dich prima aufwärmen mit Wärmflasche, Körnerkissen einer kuscheligen Decke und einem warmen Tee.


Morgen gibt es mal wieder was Praktisches!

Dieser Artikel gehört zu der UNBOXING KALENDER AKTION 2017 #unboxingjapan.

Hier stelle ich vom 1. bis zum 24. Dezember 2017 jeden Tag ein Teil aus dem Paket meiner Schwiegereltern aus Japan vor – Gewöhnliches und Ungewöhnliches.

Mal ehrlich. Was dachtest du spontan, als du das Bild zum allerersten Mal gesehen hast?

Das Gewinnspiel ist beendet!

Wie wärmst du dich an kalten Tagen?


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30 Kommentare

  1. Wundert mich dass man die mit der Post verschicken darf xD
    btw sowas Ähnliches gibt es auch hier in Deutschland, hatte ich letztens als mein Rücken wieder so schlimm war. Das sind auch so Kissen die an der Luft reagieren und warm werden, fühlt sich auch an wie so Granulat oder Pulver an, heißt ThermaCare und ist im gegensatz zu den japanischen sehr teuer, glaub 20€ für 6 Stück (und das in der günstigen Versandapotheke)

    • Hallo Stefanie,
      wir bekommen die regelmäßig, Postversand ist also kein Problem.
      Dass es ähnliches in Deutschland gibt, weiß ich, aber der Preis ist doch ein wenig abschreckend.

    • Bei uns isses halt was „medizinisches“, da isses dann gleich mal um 3 Ecken teurer….

  2. Interessante dinger diese Hokkairo.

    Ich wärme mich selber klassisch, im Winter bestehe ich zu 80% aus Mütze und Schal. Ziehe dann auch gerne mal dickere Socken an oder trage gefütterte Schuhe.
    Und es spricht doch nichts gegen die gute alte Zwiebeltechnik; T-Shirt, Pulli und Jacke 😀
    Was überhaupt nicht geht, sind Handschuhe, mag ich nicht :s aber dafür kann man sich ja im Notfall die Taschenwärmer (mit dem Metallplättchen) in eine Tasche stopfen 🙂

    • Hallo Mandy,
      ich habe einige Jahre in einem Outdoorladen gearbeitet und kann dich da nur bestätigen. Zwiebeltechnik ist total sinnvoll. Mütze und Schal helfen. Tatsächlich verliert der Mensch viel Körperwärme über alles was nicht bedeckt ist, da ist eine Mütze echt sinnvoll.

      Die Taschenwärmer mit dem Metallplättchen kenne ich, aber so richtig gut funktionieren die bei mir nicht.

  3. Ich habe einen dieser älteren Kohlestäbchen-Taschenwärmer und finde ihn wirklich praktisch.

    Am Anfang war ich etwas besoegt, ob er aufgehen könnte, aber das ist mir, trotz langfristiger Nutzung, glücklicherweise noch nie passiert.

    • Hallo Tenshin,
      den klassischen Kohlestäbche-Taschenwärmer habe ich damals im Outdoorshop auch oft verkauft. Da kamen auch noch keine Beschwerden. Ist für Outdoor auf jeden Fall ne gute Möglichkeit, sich warm zu halten – besser noch als Hokkairo.

  4. Carola Gross

    Ich habe die früher von meiner jap. Cousine bekommen gegen meine heftigen Regelschmerzen. Helfen gut. Hab sie allerdings auch nachts drauf behalten.
    (sollte vllt. mal nach den Ablaufdaten sehen )

    • Hallo Carola,
      ich nutze die auch Nachts, auch wenn man nicht soll. Kann einfach unbequem werden, wenn die Kissen hart werden, aber mich stört es nicht.
      Auch nach Ablaufdatum funktionieren die noch, es sei denn, die sind schon hart geworden. Aber es kann sein, dass sie dann nicht mehr richtig lange heiß sind.

  5. Hach ja, wenn die bei uns nicht so teuer wären, würden mir vielleicht nicht mehr die Zehen abfrieren!
    Tatsächlich reichen dicke Schuhe und Socken nämlich nicht aus, um meine Füße bei langem Aufenthalt draußen warm zu halten.
    Die Taschenwärmer mit Metallplättchen werden bei mir durch das Kochen leider auch nie so gut wie sie neu mal waren.
    Danke für die Aufklärung, wie viele verschiedene Arten von diesen Wärmebeuteln es gibt – ich werde Deine täglichen Artikel nach Weihnachten wirklich vermissen!

    • Liebe Saskia,
      das Problem mit den kalten Füßen hab ich auch. Vor allem, wenn es richtig kalt wird. Im Moment ist es ja eher herbstlich kühl.
      Nach Weihnachten geht es dann im gewohnten wöchentlichen Rhythmus immer Donnerstags weiter. Aber ich werde auch in Zukunft noch Dinge vorstellen. Das macht mir riesen Spaß und ich habe einfach noch zu viele Dinge, die hier keinen Platz finden.

  6. Und ich dachte, es wäre nur ein Klischee, dass die Japaner auch im Winter in kurzen Röcken bzw. leichten Anzügen herumlaufen? O.o Aber selbstverständlich gibt es auch gegen die Kälte gleich eine Lösung. 😉
    Bisher kannte ich nur die Taschenwärmer mit Metallplättchen, aber so richtig gut finde ich die jetzt nicht. Die, die ich hatte, haben immer nur kurz ( 30 Min.?) warm gehalten und wenn man abends vergessen hatte, das Teil wieder vorzubereiten, stand man am nächsten Tag mit kalten Händen da.
    Dann doch lieber Handschuhe 🙂

    • Hallo Atani,
      Mir ist der Aufwand mit Metall Plätzchen einfach zu groß. Und bei mir haben die auch hier kurzzeitig gewärmt.

  7. Hallo Daniela,
    jetzt ist es für mich schon mal geschafft, heute war mein letzter Arbeitstag in diesem Jahr!
    Und die letzten paar Tage hätte ich echt so einen kleinen Aufwärmer gebrauchen können. Auf der Arbeit trage ich meist leichte Turnschuhe, auf dem Weg von zuhause bis dorthin momentan normalerweise Winterschuhe. Weil wir aber Handwerker im Haus hatten, konnte ich nicht ans Schuhschränkchen und bin demzufolge nur in den Turnschuhen durch die Gegend gestiefelt. (Hätte man auch vorher dran denken können…) Brrrrr! Wenn ich kalte Füße hab, bin ich echt verloren, fühle mich dann gleich komplett durchgefroren. Jetzt sind die Handwerker wieder weg und ich muss nicht mehr so weit fahren. Kalt ist mir aber immer noch. Also werd ich mich in Ermangelung eines solchen von dir vorgestellten Wunderdings in die Decken kuscheln und trinke noch einen schönen heißen Tee.
    Viele liebe Grüße!

    • Hallo Sarah,
      hier in Berlin ist es recht mild.
      Aber in die Decke gekuschelt einen Tee trinken steht bei mir heute auch ganz oben auf dem Programm.

      Liebe Grüße
      Daniela

  8. Also die Beschreibung erinnert mich an das ThermaCare Wärmekissen was ich mir noch letzten auf die Haus geklebt habe. Ich gebe zu so heiß wird es zum Glück nicht, aber wenn ich mir vorstelle mit kurzen Röcken etc bei winterlichen Temperaturen rumlaufen zu müssen glaube och wurdetich die Hokkairo lieben. Eine sehr schöne Sache.

    • Liebe Sabrina,
      da viele das mit den Gesundheitspflastern verwechseln, finde ich es gerade wichtig, darauf hinzuweisen, dass es da Unterschiede gibt.
      Es hält wirklich toll warm.

      Liebe Grüße
      Daniela

  9. So eines hatte mir mal eine Freundin aus Japan mitgebracht. Ich habe allerdings keine Ahnung gehabt, wozu das benutzt wird und hab dann auch nicht mehr gefragt und es später in irgendeine Schublade gelegt. Jetzt wo ich lese dass sie auch ein Ablaufdatum haben tut es mir leid, ich hoffe ich finde es bald mal 😀 Für kalte Tage in Japan weiß ich dann jetzt auch Bescheid. Wie immer sehr nützlich hier ^___^

    • Liebe Joanna,
      Solange es noch nicht hart geworden ist, kannst du es nochmal probieren.
      Jetzt gibt es ja eine Anleitung dazu 😉

      Liebe Grüße
      Daniela

  10. Was es nicht alles gibt 😀 Aber die Beine wärmt mir das Kissen auch nicht, wenn ich ein kurzes Röckchen trage…

    • Hallo Sabine,
      „Wer schön sein will, muss leiden!“ – oder wie heißt es noch so schön?
      Warme Unterwäsche hilft zusätzlich noch.

      Liebe Grüße
      Daniela

  11. Liebe Daniela,

    als wir letzten Oktober in Japan waren, haben wir leider einen Wetterumschwung erlebt. Von 26 auf 15 Grad. Leider hat das Tief sich fast 10 Tage über Japan gehalten. Dafür hatte ich nicht die richtige Kleidung mitgenommen. 🙁 Daher habe ich mich sehr gefreut, als ich die Hokkairo im Conbini gefunden habe. 🙂 Darüber hinaus haben wir uns im Onsen aufgewärmt.

    Lg Sarah

    • Hallo Sarah,
      Onsen und Hokkairo hört sich gut an. Dieses Jahr war das Wetter in Japan wirklich sehr merkwürdig. Einen Temperatursturz von 11 Grad ist schon krass. Wer denkt denn an so was?

      LG Daniela

  12. Yamini Zouren

    Kannt bisher auch nur das mti Metallplätchen und die von ThermaCare für die Gesundheit.
    Hab die bisher aber nur benutzt, wenn ich krank war und mich mehr wärmen wollte.

    Normal reichen mir im Winter dicke Winterschuhe und ein dicker Wintermantel mit Kapuze ^^
    Und auf m Fahrrad halt noch Schal und Handschuhe 😉

    • Hallo Yamini,
      dann hoffe ich, dass dir ThermaCare diesen Winter erspart bleibt und du gesund bleibst. Vielleicht wird es ja gar nicht so kalt. Momentan ist es ja eher herbstlich 🙂
      Lieben Gruß aus Berlin
      Daniela

  13. Im Winter für die Schuhe sind die ideal, gerade wenn man draußen arbeiten muß. Da friert man doch ziemlich fix durch. Ist schon alles recht praktisch drüben. 🙂

    • Hallo Mikeru,
      bei den Schuhen hab ich nur das Problem, das mir die etwas drücken. Ich liebe das praktische Denken der Japaner auch.

  14. Liebe Daniela
    Diese Art der Wärmespender kannte ich noch nicht. Obwohl sie recht praktisch klingen, kann ich mir nicht vorstellen, dass sie gegen die Kälte ganzheitlich nützen. Wenn ich teilweise Videos von Schulmädchen im Winter sehe, friere ich schon, wenn ich Ihre Beine nur ansehe… Kann mir kaum vorstellen, dass sie nicht frieren. Es wird vermutlich besser mit den Wärmepads, aber die sind ja nur auf einer Stelle und nicht am ganzen Körper 😶

    Lg Sarah

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