Der japanische Premium Alkohol: Sake

24 Tage sind jetzt um.

Es fehlt nur noch dieser eine.

Das 24. Geschenk aus Japan. Ein letztes, dass ich dir aus unserem Paket meiner Schwiegereltern vorstellen möchte.

Seit dem 1. Dezember mache ich mir Gedanken, worüber ich heute schreiben möchte.

Klar war es eigentlich schon in dem Moment, als ich das Paket geöffnet habe.

Ganz unten, auf dem Boden der Kiste liegen sie jedes Mal.

Zwei wertvolle Kisten sorgsam verpackt.

Und klar werde ich darüber etwas schreiben.

Wichtig Information vorweg: Der wir nicht verlost!

Den trinken wir selbst:

Sake – japanischer Premium Alkohol

Ein Getränk aus Reis und Wasser.

Ich rede hier von dem japanischen Traditionsgetränk, welches oft irreführend mit Reiswein übersetzt wird. Einiges bei der Sakeherstellung mag vielleicht ans Weinkeltern erinnern.

Jedoch spricht man von Sake Brauereinen spricht.

Wer hier Reis- oder Weingeschmack erwartet, der wird enttäuscht. Sake enthält, anders als Wein, keine Sulfite.

Ich beschreibe es gerne wie Wasser, mit einem Schuss Schnaps, den man aber im ersten Moment nicht schmeckt. Das Aroma ist oft viel intensiver als der Geschmack.

Das Besondere an dem Geschmack ist die feine Nuance, die sich verändert, je nach Temperatur, mit der Sake getrunken wird (dazu unbedingt Empfehlungen auf der Flasche beachten).

Es gibt mittlerweile um die 1800 Sake Brauereien in Japan, die Besten in den Präfekturen Hyoko, Fukui, Aichi, Nagano, Niigata, Yamagata, Fukushima, Miyagi und Aomori. So einzigartig wie die landschaftlichen Begebenheiten, sind auch die Geschmäcker.

Und Geschmäcker sind verschieden.

Da heißt es: durchprobieren!

Habe ich gemacht. Und mir schmeckte Sake anfangs nicht sonderlich. Weil ich mit dem aus dem Süden begonnen hatte – dem berühmten aus Kobe.

Damals hatte ich für mich beschlossen: Sake mag ich nicht! Und so habe ich nicht weiter probiert.

Bis ich dem Reisgetränk noch einmal eine Chance in einer Sake-Bar gab.

Damals habe ich eine Sorte namens Hiroki aus Fukushima probiert. Und so fand ich meinen Lieblingssake. Allerdings bevorzuge ich kalten Sake.

Es muss heute nicht unbedingt Hiroki sein. Der ist gar nicht so leicht zu bekommen.

Aber nach wie vor bin ich ein großer Fan von Sake aus unserer Heimat Fukushima.

Ich weiß, dass viele sich das jetzt nicht vorstellen können, aber Fukushima ist nicht nur Atomkraftwerk. Die Präfektur ist groß und gerade im Landesinneren findet man frisches Quellwasser aus den Bergen – der Voraussetzung für guten Sake. Auch der Reisanbau in Fukushima ist wieder problemlos möglich. Gerade Sake wurde schon immer strengen Kontrollen unterzogen und ist heute absolut unbedenklich. 

Aber auch andere Sakesorten aus dem Norden schmecken mir. Tohoku hat nicht nur landschaftlich einiges zu bieten, sondern auch kulinarisch!

Dinge die in Tohoku anders sind, kannst du gerne noch mal nachlesen.

Sake Unterschiede

Vielleicht denkst du jetzt an deinen letzten Besuch bei Asiaten: „Die übertreiben jetzt aber maßlos. So lecker schmeckt Sake nun auch wieder nicht!“

Das, was du hier als Sake serviert bekommst, hat nichts mit dem Getränk zu tun, dass ich in Japan kennengelernt habe.

Günstigem Sake wird Ethanol zugefügt und nennt sich Futsushu, gewöhnlicher Alkohol. D gibt es selbstverständlich auch in Japan. Man erkennt ihn am einfachsten am Preis und an den Kopfschmerzen am nächsten Tag.

Ich rede hier aber von etwas anderem – dem Premium-Sake – der wiederum in verschiedenen Qualitätsstufen unterschieden wird. Nur rund 25% aller in Japan produzierten Sake erhalten die Premiumsiegel und erfüllen damit den Standard.

Wie wird Sake hergestellt?

Den komplexen Herstellungsprozess des Sake versuche ich einmal kurz zu beschreiben:

Vier Bestandteile sind notwendig: Reis, Koji (fermentierter Reis), Hefe und Wasser.

Der Reis wird geschält, bis nur noch der stärkehaltige Kern übrig bleibt. Je mehr geschält wird, desto hochwertiger wird der Sake am Ende.

Anschließend wird der Reis gedämpft.

Ein Teil davon wird mit Schimmelenzymen zu Koji verarbeitet, der wichtigsten Zutat von Sake. Ein sehr komplexer Vorgang, der auch heute noch in den meisten Brauereien Handarbeit bedeutet.

Anschließend wird Reis mit Koji, Wasser und Hefe vermischt. Dabei wird aus dem Reis Glukose, nach einer Weile wird die Glukose zu Alkohol, vereinfacht gesagt.

Man kann dem Prozess regelrecht dabei zusehen, wie die Masse beginnt, zu schäumen und zu blubbert, als sei sie lebendig.

Am Ende wird die Flüssigkeit häufig noch gefiltert und in Flaschen abgefüllt (es gibt auch ungefilterten, den milchig weißen Sake).

Wie wird Sake getrunken?

Sake hat 20 verschiedene Aminosäuren, die für das unvergleichliche Aroma und den Geschmack verantwortlich sind. Um das feine Aroma zu genießen, wir Sake heute bei Verkostungen und in guten Sake-Bars in bauchigen Weingläsern serviert.

Oft sieht man die kleinen Karaffen und Becher aus Keramik, Choku genannt, die bei uns unweigerlich mit Sake verbunden werden und auch in Japan lange Tradition haben.

Ein wahrer Sake-Liebhaber bevorzugt aber ein Glas für den echten Genuss mit allen Sinnen.

Aus einem quadratischen Holzgefäß zu trinken, dem Masu, mag zwar unheimlich japanisch aussehen und findet man in vielen alten Kneipen auch heute noch, aber Sakebrauer weisen gerne darauf hin, dass der wahre Geschmack verfälscht wird.

Nebenbei ist es auch unglaublich schwer, aus dem quadratischen Gefäß zu trinken, ohne dass einem die kostbare Flüssigkeit aus den Mundwinkeln läuft.

Diese Gefäße waren früher ursprünglich zum Abmessen von Reis gedacht. Weil Keramikbecher unterschiedliche Größen haben, fühlten sich einige Kunden benachteiligt und wollten sicherstellen, dass sie auch die Menge bekommen, für die sie bezahlt hatten.

So kam man auf die Idee, Sake in den hölzernen Messbechern zu verkaufen.

Beim Text heute habe ich etwas geschummelt, gebe ich zu. Denn hier liest du Auszüge aus einem Kapitel meines Buches, welches ich gerade schreibe. Das wird – laut Angaben des Verlages – im Herbst 2018 erscheinen und 111 Gründe, Japan zu lieben heißen.(Eine Liebeserklärung an das schönste Land der Welt)

✎ Schon gewusst?

🌾 Sake • 酒 wird auch Nihonshu • 日本酒 genannt (=japanischer Alkohol). 酒 kann in Japan aber auch jede Form von Alkohol sein.

🌾 Für die Herstellung von Sake wurde eine ganz besonderer Reissorte in Japan kultiviert. Die ist nicht zum Verzerr geeignet. Das Reiskorn ist dabei wesentlich größer als der Reis, der im Reiskocher landet und hat keinen Geschmack. Dafür enthält das Korn einen stärkehaltigen Kern, der essenziell ist für das Getränk, das ein wenig schmeckt, wie Wasser mit Geschmack, allerdings rund 15% Alkohol enthält.

🌾 Anders als bei Wein muss Sake nicht jahrelang lagern, sondern sollte innerhalb eines Jahres getrunken werden.

🌾 Die Flaschen sollten kühl und dunkel aufbewahrt werden. Deshalb befindet sich Sake oft in dunkelbraunen Flaschen, immer mit einem Karton drum herum.

🌾 Eine geöffnete Flasche hält sich im Kühlschrank länger als Wein, weil es keine Sulfite enthält, sollte aber innerhalb eines Monats getrunken werden. Der Geschmack verändert sich mit der Zeit, wird aber nicht schlechter.

🌾 Die höchste Stufe innerhalb der Premiumsake ist Daiginjo. Die Reisschälung beträgt 50% und mehr, sonst darf dich der Sake nicht Daiginjo nennen.

🌾 Achtung beim Erhitzen von Sake, da kann man viel falsch machen. Niemals direkt erhitzen, sondern immer in einem Wasserbad.

🌾 Prost auf Japanisch: かんぱい • Kanpai!


So, das war’s!

Dieser Artikel gehört zu der UNBOXING KALENDER AKTION 2017 #unboxingjapan.

Hier stelle ich vom 1. bis zum 24. Dezember 2017 jeden Tag ein Teil aus dem Paket meiner Schwiegereltern aus Japan vor – Gewöhnliches und Ungewöhnliches.

Morgen werde ich alle Namen aus den Kommentaren auf kleine Zettelchen schreiben und sie in den Lostopf werfen. Die Gewinner werden dann per E-Mail von mir benachrichtigt. 

Das Gewinnspiel ist beendet!


Zum Schluss

Zum Ende möchte ich mich von ganzen Herzen bei dir bedanken. Für’s Lesen, Kommentieren, Teilen, für deine Ideen und Inspirationen und für deine Teilnahme an diesen 24 Tagen.

Ab jetzt geht es hier wieder ganz normal im wöchentlichen Rhythmus weiter – immer Montags und Donnerstags einen Artikel und jeden Freitag eine E-Mail mit Neuigkeiten zum Blog.

Solche wie diese werde ich aber definitiv häufiger bringen, denn es hat irre Spaß gemacht und ich habe noch immer ein paar Dinge, die leider keinen Platz finden konnten.

Fröhliche Weihnachten | Deine Daniela


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41 Kommentare

  1. Also ich muss gestehen Sake war bisher nichts für mich. Habe es auch nur einmal probiert und dann warm aber es schmeckte nach Medizin…ihhh Bahn. Bisher bin och davon ausgegangen, dass der ganze Sake so schmeckt. Sicherlich war mir fast klar das das nicht so sein kann und durch deinen Artikel wurde es nochmal deutlich. Daher werde och Sake auch nochmal eine Chance geben, wenn es sich anbietet.
    Frohe Weihnachten und vielem Dank für deine Mühe.

  2. Liebe Daniela,
    Ich fand den Adventskalender unheimlich toll. Jeden Tag gab es etwas Neues zu entdecken. Jetzt freue ich mich umso mehr auf meine erste Japanreise im nächsten Jahr.
    Vielen Dank!

    • Hallo Ullull,
      vielen Dank für’s regelmäßige Lesen und kommentieren. Und ganz viel Spaß bei deiner Japanreise.

      Liebe Grüße
      Daniela

  3. katja würgler

    als ich in japan war und in einen Laden ganz viiiiele Sake Flaschen sah, klappte nit der mund auf.
    Gibt es auch Sake der süsslich schmeckt?

    • Liebe Katja,
      ja, so viele Sorten.
      Richtig süßlichen Sake kenne ich nicht. Aber ich bin da auch nicht so der Kenner.
      Liebe Grüße aus Berlin
      Daniela

  4. Juliane Cebulla

    Ich hoffe ich schaffe es auch irgendwann einmal nach Japan zu kommen…eine gute Freundin von mir ist nach Okinawa gezogen und hat dort ihren jetzigen Mann kennengelernt…ich bin froh das ich sie auf Facebook wiedergefunden habe und sie mich mit Infos und Wissen Vollstopfen kann^^ deinen Kalender habe ich von Anfang an verfolgt und war immer gespannt was du als nächstes vorstellst^^

    • Liebe Juliane,
      vielen Dank für’s regelmäßige Lesen. Ich drück dir die Daumen, dass es für dich mal nach Japan geht.
      Liebe Grüße aus Berlin
      Daniela

  5. Mir war nie klar, dass es da so viele Unterschiede gibt! Aber da ich kaum Alkohol trinke, ist das jetzt auch nicht verwunderlich!
    Mich freut es wahnsinnig, dass Du solche Aktionen noch öfter bringen wirst, die Artikel waren oft ein Tageshighlight!
    Frohe Weihnachten und schöne Feiertage!

    • Liebe Saskia,
      oh wie schön 🙂 Ich freu mich wahnsinnig über diese lieben Worte und das tolle Kompliment.

      Auch dir frohe Weihnachten und erholsame Tage.
      Lieben Gruß aus Berlin
      Daniela

  6. Liebe Daniela,
    erst einmal vielen herzlichen Dank für das vergangene Jahr an lehrreichen, lustigen und nachdenklichen Geschichten und Infos über Japan! Wie schön, dass Du den Höhepunkt mit dem Sake auf den Weihnachtsabend gepackt hast; wie so viele, hatte ich auch lange so meine Probleme mit Sake, ob wohl ich schon wußte, dass es sehr viele Sorten sehr wohlschmeckenden gibt. Aber meist eben nur „vor Ort“…. Dank Globalisierung gibt es wenigstens einen Teil davon inzwischen auch hier…
    Euch ein entspanntes Weihnachtsfest und schon mal einen guten Rutsch ins Neue Jahr!
    Liebe Grüße aus Moabit in den Friedrichshain!
    Rainer

    • Lieber Rainer,
      ich danke dir für’s regelmäßige Lesen, dein Feedback und die lieben Kommentare.
      Für mich war das mit dem Sake klar. Das ist schon das Highlight in jeder Kiste. Wobei nach 24 Tagen haben wir leider nur noch eine kleine Pfütze in der Flasche.

      Mir hilft es einfach sehr, in etwa zu wissen, welchen Sake ich mag und welchen nicht. Vor allem bei den Preisen hier in Deutschland will ich nicht erst rumprobieren müssen.

      Frohe Weihnachtsgrüße nach Moabit.
      Friedrichshain zu Weihnachten ist wie ausgestorben 😉
      Daniela

  7. Hallo, ja Sake aus den nördlichen Regionen Japans ist wirklich sehr lecker. Ich hatte dieses Jahr in Niigata bei einem Festival das Vergnügen Sake zu testen. Man konnte aus 88 Sorten wählen. Dazu gab’s immer Hinweise bezüglich der Geschmacksrichtung. Und um die vorher gestellte Frage zu beantworten, es gab auch spritzigere Sake. Wenn man da Weinbewertungen heranzieht, war der dann leicht süsslich. Meine Frau war jedenfalls begeistert.
    Und natürlich ist die Region Fukushima, wie ganz Tohoku, landschaftlich wunderschön. Aber das erzählen wir lieber nicht so laut, sonst ist es mit der wundervollen Ruhe schnell vorbei. 😉
    Danke Daniela für den wunderschönen Adventskalender! Es hat viel Spaß gemacht jeden Tag darin zu lesen!
    Ich wünsche dir und deiner Familie frohe Weihnachten!

    • Lieber Sven,
      ich danke dir sehr für die lieben Worte und freu mich, dass dir der Kalender gefallen hat (ich habe immer versucht, das mit dem Advent etwas rauszulassen, weil Japan und Weihnachten irgendwie nicht richtig zusammenpasst).

      Das würde mich auch interessieren, sich einmal durch verschiedene Sorten zu probieren. Tolle Chance, seine eigene Richtung zu finden, denn es gibt ja wirklich zu viele Geschmacksrichtungen.

      Ich wünsche dir frohe Weihnachten und erholsame Tage.
      Daniela

      PS. Ich denke auch immer, ich sollte die Schönheiten Tohokus nicht so oft in den Himmel loben, sonst wird das irgendwann zu touristisch und überlaufen – bin eh kein Fan von Geheimtipps. Aber auf der anderen Seite können einige Regionen ein bisschen Tourismus und interessierte Besucher ihrer Heimat sehr gut brauchen.

  8. Wow, das war ein echt guter und ausführlicher Artikel. Macht neugierig auf dein Buch- und auf Premium Sake 🙂

    • Aber ich will hier niemanden zum Alkohol verführen. Nicht das ein falscher Eindruck entsteht.
      Frohe Weihnachten auch dir, liebe Jessica.

      LG Daniela

  9. Andreas Poggel

    Wenn ich nicht zufällig in Düsseldorf in einem Japanischen Restaurant Sake kennen gelernt hätte würde ich auch sagen schmeckt nicht. Aber es ist wirklich mal was anderes als das was man hier so aus deutschland kennt.

  10. Liebe Daniela,

    schade, dass ihr den Sake nicht verlost. Aber ich kann auch verstehen. Wir trinken lieber Sake als Wein und bestellen auch gerne einen edleren Tropfen. Den besten Sake haben wir allerdings bei Freunden in Japan getrunken.

    Die Vielfalt von Sake ist wirklich beeindruckend – von trocken bis süß. Wir probieren uns gerade durch mehrere Sorten um „unseren“ Sake zu finden.

    Liebe Grüße,
    Sarah

    • Liebe Sarah,
      verzeih, aber mittlerweile haben wir kaum noch Sake übrig. Es sind auch immer nur zwei Flaschen pro Paket erlaubt. Die sind uns dann heilig. Und ziemlich ärgerlich, wenn die kaputt gehen. Willst du dir nicht vorstellen, wie das aussieht (ist uns Gott sei Dank erst einmal passiert).

      Liebe Grüße
      Daniela

  11. Yamini Zouren

    Bin garnicht der Alkoholtrinker, deswegen auch kein Interesse an Sake…
    Lieber Ramune 😉

    nicht desto trotz schöne Weihnachten! 🙂

    • Hallo Yamini,
      das verstehe ich natürlich, wenn du keinen Alkohol trinkst. Ramune ist auch ein wirklich originelles Getränk – ich liebe den Einfallsreichtum der Japaner, der ist einfach klasse!

  12. Leider hatte ich noch keine Gelegenheit Sake zu probieren, aber neugierig bin ich auf jeden Fall.

    Vielen Dank für den interessanten Adventskalender und Frohe Weihnachten!

  13. Ein schönes Weihnachtsfest wünsche ich dir bzw euch

    Der Artikel ist wirklich interessant 🙂
    Ich hoffe ich finde hier in der Gegend auch mal einen guten Shop wo ich guten Sake finde, hab keine Lust auf Kopfschmerzen .

    Ich hoffe ihr habt eine schöne entspannte Zeit 🙂

    • Liebe Mandy,
      vielen Dank für die Weihnachtswünsche. Wir sind da ganz entspannt.

      Auch dir frohe Weihnachten.
      Daniela

  14. Hallo Daniela,
    Vielen vielen Dank für deine unglaublich spannende Reise durch den wunderbaren Adventskalender! Ich kann nur den Hut vor solcher Vielfalt in den Texten und deiner Ausdauer beim Schreiben ziehen- es war super interessant, lehrreich und spannend, jeden Tag etwas neues von dir zu lesen.
    So, nun zum Sake. Da ich keinen Alkohol mag und somit auch gar keinen trinke, kann ich natürlich nicht allzu viel beitragen. Aber es war trotzdem interessant, ein wenig mehr über das überaus bekannte und beliebte Getränk zu erfahren.
    Viele liebe Grüße an dich! Und natürlich wünsche ich dir von Herzen geruhsame und schöne Feiertage mit deinen Lieben.

    • Liebe Sarah,
      Dankeschön für die lieben Worte und dein Feedback. So was zu lesen, tut manchmal echt gut.
      Ich freue mich sehr, dass es dir gefallen hat und du noch etwas Neues erfahren konntest.

      War mir zwischendurch nicht sicher, ob ich als letztes was mit Alkohol bringen soll. Aber das ist schon ein Highlight in unserem Paket und mit Sicherheit das teuerste in der ganzen Kiste.
      Und ich finde die Herstellung echt interessant.

      Erholsame Feiertage und einen lieben Gruß aus Berlin
      Daniela

  15. Oh ja beim Sake liegen auch Welten dazwischen. Ich muß gestehen, daß ich früher bevor ich das erste Mal in Japan war, auch nur den Sake vom Rewe kannte. Einfach weil ich’s nicht besser wußte & der hat sehr bescheiden geschmeckt.

    Dagegen das Original in Japan, einfach ein Traum – egal, ob warm oder kalt. Selbst der billige Alkohol aus dem Konbini ist um Welten besser als unser Fusel. 😀

    Das mit den kleinen Karaffen und Schälchen sieht man in sogut wie jedem Samurai-Film oder Anime. Für mich ist das Tradition schlecht hin. Aber, daß er auch aus Weingläsern getrunken wird, war mir neu.

    Zu der Reissorte: Kann man den echt nicht genießen? Wenn es nur um Geschmack geht, dafür gibt’s ja Gewürze und Beilagen.

    Letztendlich erging es mir mit der Miso-Suppe genauso wie dir mit dem Sake. Mittlerweile kann ich mich auch damit anfreunden. Kommt aber auch darauf an, wo man sie bekommt und auch wie sie zubereitet wurde.

    Bei solchen Dingen zahlen sich die japanischen Bekanntschaften voll aus.

    In diesem Sinne noch ein Frohes Fest.
    ミケル

    • Lieber Mikeru,
      das mit der Misosuppe ging mir ganz ähnlich. Die fand ich anfangs auch sehr gewöhnungsbedürftig, habe lange dafür gebraucht, die zu mögen.
      Das mit den Weingläsern habe ich beim Sake-Tasting in einer Brauerei gelernt. Aber in guten Sakebars wird einem auch manchmal so ein bauchiges Glas serviert.

      Sakereis habe ich so noch nie probiert. Der geht nicht in den Handel. Kann daher nicht sagen, wie der schmeckt, aber ist stell mir das ähnlich vor, wie mit den Weintrauben für Wein, die schmecken ja auch nicht. Beim nächsten Brauereibesuch werde ich da aber noch mal genau nachfragen.

      Ich wünsche auch dir frohe Weihnachten.
      Daniela

  16. Wow, so viele Details die im Sake stecken! Das wusste ich gar nicht. Ich habe damals auch einen nicht leckeren Sake probiert und lange für michdas Thema Sake abgeschlossen. Bei einem hanami wurde ich dann allerdings wieder völlig überrascht und seitdem habe ich gute und auch schlechte probiert. Ist mir nur leider noch nicht gelungen, die Namen der guten Sorten zu merken. ^^;;
    Danke für das schöne, informative und lustige Adventskalender-Gewinnspiel! Es hat großen Spaß gemacht, jeden Tag neue, japan-related Infos in derartigem Detail zu bekommen!! Ganz vielen Dank für deine Mühe!

    • Liebe Joanna,
      das mit den Namen merken ist auch so eine Sache. Da gebe ich dir vollkommen Recht.

      Ich danke dir für die lieben Worte, das Feedback, die Kommentare und für’s Lesen. Freue mich, dass es dir gefallen hat.

      Liebe Grüße und frohes Weihnachtsfest
      Daniela

  17. Christiane

    Ich habe noch nie Sake getrunken und bin nun aber neugierig. Eigentlich aber möchte ich mich für diesen so tollen Adventskalender bedanken. So viele Informationen auf derart sympathische Art – vielen Dank dafür. Auch für die viele Zeit, die das gekostet hat.
    Nun also wünsche ich dir und deinem Mann schöne Tage und einen guten Start ins neue Jahr. Und ich freu mich auf weitere spannende, erstaunliche und lehrreiche Beiträge auf deinem Blog.
    Herzliche Grüße
    Christiane

    • Liebe Christiane,
      vielen Dank für deinen lieben Kommentar. Ich freu mich sehr, dass es dir gefallen hat.
      Auch dir ein frohes und zufriedenes Weihnachtsfest.

      Liebe Grüße aus Berlin
      Daniela

  18. Hallo Daniela,
    Das war eine sehr schöne Idee. Am Ende hat die ganze Familie zugehört, wenn ich deine Türchen vorgelesenen habe.
    Ich danke dir und findes es schade, dass es jetzt schon vorbei ist.
    Auch unser anderes Vorbei schmerzt mich.
    Ich wünsche Dir und Daisuke eine schöne Zeit und sende Grüße,
    Ingo

    • Lieber Ingo,

      oh, du hast das deiner Familie vorgelesen? Dann hätte ich das alles umschreiben müssen – statt du => ihr. Hätte ich das gewusst!!!
      Ich schreibe weiterhin täglich, allerdings muss der Blog ein wenig zurückstecken, da wollen ja noch Bücher geschrieben werden 😉

      Liebe Grüße und ein frohes Weihnachtsfest dir und deiner Familie.
      Daniela

    • Lieber Chris,
      euch ein schönes Weihnachtsfest in der guten alten Heimat 😉

      Liebe Grüße aus Berlin
      Daniela

  19. Liebe Daniela

    Erstmal danke für den tollen Adventskalender. Es war wirklich unterhaltsam und lehrreich. Es gibt so viele interessante Sachen in Japan, von denen der Otto-Normal-Europäer nicht einmal ahnt, dass sie existieren.
    Darum finde ich deinen Blog super, denn du berichtest einerseits aus deinem Leben, und andererseits bringst du uns auch Sachen näher, die man hier gar nicht kennt. Das ist sehr interessant und auch sehr abwechslungsreich. Auch die kleinen Info-Kästchen mit den Fakten unter den Einträgen finde ich super. Da kommen dann jeweils nochmal so ein paar Zusatzinfos, die oben keinen Platz hatten, aber trotzdem dazugehören oder einfach nur gut zu wissen sind.

    Zum Sake kann ich sagen, dass ich Sake hauptsächlich zum Kochen verwende, da guter Sake zum Trinken hier leider sehr teuer ist.
    Ich habe mal eine Sake-Verköstigung mitgemacht und gemerkt, je teurer es wurde, desto besser hat es mir geschmeckt. Der teuerste war Yuzu-Sake, der war wirklich super. Er hat überhaupt nicht nach Alkohol geschmeckt und man konnte auch die Yuzu herausschmecken. Allerdings trinke ich kaum Alkohol und 45CHF für 7 dl war mir dann doch etwas viel, daher hat es die Flasche nicht bis zu mir nach Hause geschafft.

    Liebe Grüsse

    Sarah

    • Liebe Sarah,
      vielen Dank für dein wundervolles Feedback. Ich freu mich zu hören, dass da ein paar Dinge dabei waren, die für einige noch neu sind. Das mit dem Fakten am Ende hast du gut erkannt. Das waren alles Dinge, die ich nicht noch im Text unterbringen wollte, weil ich wirklich versucht habe, es kurz zu halten (was mir leider nicht immer gelang).
      Das mit dem Sake kann ich gut verstehen. Der ist auch hier bei uns in Berlin einfach zu teuer. Aber in Japan hat mir der ganz teure Sake nicht immer geschmeckt. Ich bin da eher der Durchschnitt. In Niigata, wenn ich mich richtig erinnere, gibt es einen Automaten, wo man über 100 verschiedene Sake probieren kann. Bei der nächsten Japanreise steht der ganz oben auf meiner Liste.

      Liebe Grüße
      Daniela

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