Okinawa Honto | Reise in den Süden der Insel

Teil 9 der Artikelserie OKINAWA: Mit dem Fahrrad durch den Süden. Bild: Heiwanoto - Friedensdenkmal in Form einer Welle am Meer Cape Kiyan | Nipponinsider JapanblogDie Artikelserie meiner Okinawa-Reise mit dem Fahrrad geht endlich weiter. 

Die Tour in den Süden der größten Ryukyu-Insel kann los gehen: Okinawa Honto, ich komme…

Was bisher geschah:

Am 23. Juli startete ich meine Reise mit einer Zugfahrt von Fukushima nach Osaka:
15 Stunden Zugfahren ohne Langeweile

Noch in der Nacht nahm ich ein Schiff von Osaka nach Naha:
In 30 Stunden übers Meer ans Ziel

Nach der Ankunft auf der Hauptinsel am 26. Juli habe ich mich gleich auf die Suche gemacht nach einem Fahrrad für die Reise:
Glückliches Händchen beim Fahrrad kaufen

Am 28. Juli startete die Reise endlich richtig mit dem ersten Ziel, die Insel Aka-Jima:
Meine erste Nacht allein im Zelt.

Weiter ging es am 30. Juli auf die Nachbarinsel & Zamami:
Tolle Begegnungen

Abschied von neu gewonnenen Freunden fällt mir niemals leicht, aber so ist das nun mal auf Reisen.

Tadaima – Okaeri

Verrosteter Balkon des Ghetto Guesthouses in Naha Okinawa | Nipponinsider

©nipponinsider 2005 | Sieht krass aus, ich weiß. Aber es ist wirklich toll, das Ghetto Guesthouse

Es ist bereits später Nachmittag.

Vom Hafen geht es mit dem Fahrrad durch Okinawas Präfektur-Hauptstadt Naha zum Ghetto.

Das Ghetto Guesthouse kommt mir schon richtig vertraut vor. Es fühlt sich an, wie nach Hause kommen. Nichts scheint sich verändert zu haben.

Ok. Es ist ja auch erst ein paar Tage her, seit ich meine Reise hier gestartet habe.

Den kurzen Zwischenstopp lege ich eigentlich nur ein, weil ich Balast abwerfen und schnell noch die geliehene Schnorchelausrüstung zurück geben möchte.

„Tadaimaaa!“ – „Ich bin zurück!“, rufe ich, als ich den Eingangsbereich des Guesthouses, den Genkan, betrete. Die Antwort lässt nicht lange auf sich warten: „Ah, Danira-san, okaeri! – „Ah, Daniela, willkommen zurück!“

Der Plan für heute:

Zum 15 km entfernten Nashiro Beach.

Da soll es einen Campingplatz geben. 15km hören sich machbar an. Das kann nicht länger als eine Stunde dauern. Und dann ist es für mich morgen auch nicht mehr ganz so weit zum nächsten Ziel, dem südlichsten Punkt der Insel.

Die Herausforderung für heute:

Einem verlockend kühlen Orion Bier widerstehen.

Während ich ein kurzes Update meiner Reise gebe, hält man mir das Kaltgetränk auch schon entgegen. Ich darf mich nicht aufhalten lassen. Es ist bereits nach 18 Uhr und gleich wird es dunkel.

„Wenn ich das jetzt trinke, dann sehe ich für Nashiro Beach schwarz!“, geht es mir durch den Kopf und so lehne ab.

Dass ich damit aber mal so was von falsch liege, wer hätte das ahnen können.

Denn auch ohne Bier sehe ich Nashiro Beach schwarz. Nicht nur schwarz, sondern hinter einem Zaun in absoluter Dunkelheit. Ich kann den verdammten Eingang nicht finden. Ich habe nicht gewusst, dass es ein privater Strand ist. Als ich endlich nach einer halben Ewigkeit den Eingang finde, ist der dicht.

Verschlossenes Tor im Dunkeln

Nashiro Beach

Im Süden der Hauptinsel Okinawa Honto liegt dieser wunderschöne Strand. Wunderschön sah er zumindest auf den Fotos aus.

Es ist stockdunkel und ich kann weder Strand sehen, noch das Meer hören oder riechen.

Hier sollte ein beliebter Kite-surfer Spots der Insel sein.

In meiner Vorstellung sah ich mich hier morgens aus meinem Zelt kriechen und beim Frühstück den Surfern mit ihren Segeln zuschauen. Ich gucke mir das irre gerne an.
Selber surfe ich nicht. Null Armmuskulatur. Darum muss ich mich mal ein anderes Mal kümmern. Auf dieser Reise liegt der Fokus auf Beine, Waden und Oberschenkel.

Dass ich es überhaupt zum Strand geschafft habe, ist schon ein kleines Wunder. Die ersten 40 Minuten waren unglaublich anstrengend. Durch die Stadt immer auf der Route 331. Dazu der ganze Verkehr, ständig Ampeln. Immer wieder musste ich anhalten und auf die Karte schauen, weil man doch glatt vergessen hatte, die 331 durchgängig auszuschildern. Und kaum war ich raus aus der Stadt, stellte ich fest, dass ich heute Gegenwind hatte. Und dass nicht zu knapp.

Total fertig war ich in Itoman angekommen. Von hier war es nicht mehr weit zum Strand. Die Idee, mit dem Fahrrad zu fahren, war die wirklich so gut? Wie soll das bloß werden, wenn ich mal einen ganzen Tag auf dem Fahrrad sitzen werde?

Das mit dem Camping am Strand hat sich also erledigt. Und ich will eigentlich nur noch schlafen. Mittlerweile sind zweieinhalb Stunden vergangen, seit ich das kühle Bier abgelehnt habe. Das hab ich nun davon – von meiner Zielstrebigkeit und bewältigter Herausforderung.

Weiterfahren bringt jetzt auch nichts mehr. Irgendwie fahre ich hier immer im Kreis.

Ich könnte irgendwo an der Uferpromenade mein Zelt aufbauen! Aber das wäre zu auffällig. Und ich bin viel zu müde. Ich will schlafen!

Eigentlich ist es hier an der Promenade ja ganz nett. Man schaut auf die Lichter von Naha. (Ich glaube zumindest, das es Naha ist.) Und es gibt hier so nette Tische mit Bänken, die überdacht sind. Dazu weht eine angenehm frische Brise vom Meer. Außerdem steht hier ein Getränkeautomat und Toiletten gibt es auch.

„Ich schlafe jetzt einfach hier!“ denke ich und schaue mir das fette Verbotsschild an: Kein BBQ, kein Feuerwerk und Alkohol trinken verboten. Perfekt. Von schlafen steht hier nichts.

Erste Nacht ohne Zelt

Also breite ich meine Isomatte auf einer der Bänke aus, zünde eine Anti-Mücken-Spirale an und lege mich in meinen Seidenschlafsack. Den will ich mir gerade über den Kopf ziehen, als zwei Polizeiwagen halten.

Jetzt bin ich aber mal gespannt.

Die Polizisten steigen aus und gehen zu dem Pärchen, das links von mir unter einem Dach sitzt und reden kurz.

Dann gehen sie an mir vorbei zu dem Pärchen rechts von mir. Wieder ein kurzes Gespräch.

Und dann sind sie auch schon wieder weg.

Und auch auf der vor mir liegenden Mauer wimmelt es nur so von verliebten Paaren, das bemerke ich erst jetzt . Richtiger Love-Hotspot hier. „Hier bin ich sicher!“, denke ich, ziehe mir meinen Seidenschlafsack über das Gesicht und bin sofort eingeschlafen.

Verständigung auf Japanisch???

Es ist kurz nach 5 und ich bin ausgeschlafen, gut gelaunt und voller Energie.

Ist das zu fassen? Meine erste Nacht auf einer Parkbank und ich habe so unfassbar gut geschlafen. Das kleine Schlafsäckchen und die Matratze sind schnell auf dem Rad verstaut und ich wieder auf dem Sattel – Richtung Süden.

Auch wenn ich es sonst nicht so mit Orientierung habe, immer Richtung Süden bekomme ich hin. Weniger schön ist das nervige Auf und Ab, aber immerhin geht es durch wunderschöne Zuckerrübenfelder.

So früh sind noch nicht viele Menschen unterwegs. Nur eine alte Frau. Die lächelt mich höflich an und ich rufe ihr ein fröhliches Guten Morgen zu: „O-haiyo gozaimasu!“

Sofort werde ich heran gewunken und…

…verstehe kein einziges Wort!!!

Hat der Wind mir mein Japanisch über Nacht aus dem Schädel gepustet?

Nein!!! Das ist definitiv kein Japanisch!!!

Aber die Obaa-chan, das Großmütterchen, versteht mich, als ich in meinem Japanisch erkläre, dass ich zum Kiyan Misaki unterwegs bin, aus Deutschland komme, aber mittlerweile in Fukushima lebe. Das sind die Antworten auf die Fragen, die man mir gewöhnlich stellt. So verkehrt kann das nicht sein, denn die gute Frau lächelt und redet weiter.

Mit Dialekt hat das hier wenig zu tun. Es muss sich dabei um die vom Aussterben bedrohte Ryukyu-Sprache handeln. Die hat sich vor gut 1500 Jahren von der japanischen Sprache abgespalten und eigenständig entwickelt. Wie ich später erfahre, haben sie einen ganz eigenen Wortschatz, der eher an Altjapanisch erinnert, als an die Sprache, mit der ich mich in den letzten Jahren herumgeschlagen habe.

喜屋武岬 • Kiyan Misaki • Cape Kiyan

Heiwa no To am südlichen Zipfel von Okinawa Honto. Friedensmonument in Form einer Welle | Nipponinsider

©nipponinsider 2005 | Heiwa no To | 平和の塔

Als ich am südlichsten Zipfel der Insel ankomme, ist es erst halb sieben und ich bin total allein. Hier ist nichts bis gar nichts los. Dabei hätte ich gerne jemandem die Kamera in die Hand gedrückt, um hier ein Foto von mir zu machen.

In meinen alten Aufzeichnungen steht übrigens immer Cape Khan. Keine Ahnung, woher ich das habe. Ist das vielleicht Ryukyu Sprache??? Oder hat man das 2005 noch so genannt??? Wie ich erst sehr viel später festgestellt habe, war ich gar nicht direkt am Kap, sondern nur am Heiwa no to -Tower of Peace. Aber immerhin hab ich draufgeguckt, auf die steile Südküste.

Bild von der Küste am südlichen Zipfel von Okinawa Honto, dem Cape Kiyan / Kiyan Misaki | Nipponinsider

©nipponinsider 2005 | Kiyan Misaki | Cape Kiyan | 喜屋武岬

Andere Reisende

In Japan gibt es an jeder Ecke einen kleinen 24h Supermarkt, dem sogenannten Konbini – dem Convenience Store. Unpraktischerweise scheint man den hier im Süden vergessen zu haben. Abgesehen von Naha, habe ich bisher noch keinen gesehen. Deshalb nutze ich die Gunst der Stunde, als ich endlich mal einen entdecke.

Und hier ist was los.

Erster Konbini und schon treffe ich einen anderen Radfahrer. Der Japaner hatte die gleiche Idee wie ich, Okinawa mit dem Fahrrad zu erkunden.

Naja, gleiche Idee ist übertrieben: vor einem Tag ist er am Nordkap der Insel, Cape Hedo, gewesen und mal eben die 130 km in den Süden gefahren. An einem einzigen Tag!!! Japaner sind immer so schnell unterwegs. Keine Zeit verlieren. Da wäre ich ja an 3 Tagen durch mit Okinawa Honto!!! Auf seine Radlerhose bin ich allerdings ein wenig neidisch. Mir tut der Popo nämlich schon jetzt wieder weh.

Ich verschweige ihm besser, dass mir die 15 km gestern eigentlich schon den Rest gegeben haben und gehe erst mal Frühstück kaufen: Bananen, Yoghurt, Onigiri / japanische Reisbällchen und ganz viel Wasser.

Peace Memorial Museum

Peace Memorial Park & Museum auf Oninawa Honto | Nipponinsider

©nipponinsider 2005 | Peace Momorial Park & Museum mit dem weißen Friedensgebetsturm im Hintergrund

Mittlerweile ist es 10:30 Uhr und die Sonne knallt, als ich am Peace Memorial Museum ankomme.

Das kühle Museum ist große klasse. Besonders die Kinderabteilung hat es mir als Weltreisende angetan. Man kann hier ein beliebiges Land auf der Weltkarte auswählen und in einem kurzen Video erhält man einen Einblick in den Tag eines Kindes dort im fremden Land. Ich glaube, alleine hier verbringe ich schon 2 Stunden. Aber ich muss die Zeit bis vier Uhr irgendwie rum kriegen. In der Mittagshitze steige ich garantiert nicht auf’s Rad.

Informationen zum Museum

Die grausamsten Kämpfe zum Ende des zweiten Weltkrieges fanden auf Okinawa Honto statt. Die ganze Insel ist gezeichnet vom Krieg mit zahlreichen Gedenkstätten.

Die größte und bedeutendste Gedenkstätte befindet sich hier im Süden der Insel. Hier hat sich eine der übelsten Schlachten zugetragen. Um wirklich verstehen zu können wie die Zivilbevölkerung der Insel den Krieg und den Einmarsch der amerikanischen Truppen erlebt hat, muss man das Museum sehen. Hier wird auch gezeigt, wie Okinawa sich langsam wieder vom Krieg erholt hat und neu aufgebaut wurde.

Öffnungszeiten: 9:00 bis 16:30 (vom 29.12 bis 3.1. geschlossen)
Eintrittspreis: 300 Yen (Kinder: 150 Yen)
Adresse: 614-1 Mabuni, Itoman City, Okinawa, Japan, 901-0333

Mehr Infos auf der Webseite.

Friedensgebetsturm

Auffällig ist besonders der große weiße Turm, der alles überragt. Der Friedensgebetsturm • 平和祈念堂 kostet nochmal Extra-Eintritt. Im Innenraum befindet sich eine große Buddha-Statue und viele gebastelte Papierkraniche.

Das Himeyuri Monument

Steht zum Gedenken an das Schicksal einer großen Gruppe von Highschool Schülerinnen, die unter schrecklichen Bedingungen in Höhlen arbeiteten, um verwundete Soldaten zu versorgen. Die meisten Mädchen überlebten nicht.

Cornerstone of Peace

Das beeindruckendste Monument im Park sind die vielen schwarzen Wände, in denen alle gefallenen Soldaten aller Länder, sowie die 100.000 Zivilisten mit Namen eingraviert sind. Die sind halbkreisförmig angeordnet. In der Mitte befindet sich ein Brunnen mit einem Kegel. In dem brennt die sogenannte Flame of Peace, die Friedensflamme. Sie soll unter anderem an die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki erinnern.

Cornerstone Peace Memorial Park & Museum auf Oninawa Honto | Nipponinsider

©nipponinsider 2005 | Cornerstone of Peace

Auf dem Weg nach Yonabaru

Um vier ist es zwar immer noch sehr heiß, aber vor mir liegen noch etwa 25 km zum nächsten Ziel: Yonabaru, östlich von Naha.

Mittlerweile befinde ich mich an der Ostküste. Ich will schließlich die Insel umrunden. So der Plan.

Die Strecke an der Küste ist wunderschön. Gut 50 m unter mir sehe ich kleine Buchten und gerne hätte ich mir die ein oder andere Ortschaft dort unten angesehen. Aber jedes mal da runter bedeutet, jedes mal wieder hoch. Dazu bin ich zu faul. Zwei Mal tue ich mir das an, in der Hoffnung, einen geeigneten Zeltplatz zu finden und zwei Mal ist all die Mühe umsonst. Immerhin konnte ich dort kurz duschen.

Nun wird es langsam dunkel, ich habe die 5 Liter Wasser erfolgreich wieder ausgeschwitzt und bin ziemlich kaputt.

Rund 7 km vor Yonabaru entdecke ich ein Sportzentrum mit einem herrlichen Ausblick auf’s Meer. Baseballfeld, Tennisplätze, Sporthalle, öffentliche Toiletten und wieder ein überdachtes Bänkchen.

Da überlege ich nicht lange und steuere direkt auf meinen neuen Schlafplatz für die Nacht zu.

Als ich mich „bettfertig“ gemacht habe, bekomme ich Besuch.

Drei Mal darfst du jetzt raten – – – richtig!

Ein Polizist.

Ob ich Alkohol trinken würde, fragt er mich, dass sei hier nämlich verboten.

Ich zeige auf mein Fahrrad und erkläre, dass ich hier eine Pause einlegen müsse, weil ich total geschafft sei. Er verabschiedet sich mit einem „Bery guto!“, was so viel bedeutet wie „Very Good!“

Also sowas! Die sind wirklich alle total nett hier. So einfach hatte ich mir das gar nicht vorgestellt:

Fahren – Duschen – Müde – Schlafen

(Gefällt mir. Vielleicht wird das der heimliche Untertitel für Teil 12?!?)

In dieser Nacht schlafe ich allerdings wesentlich unruhiger. Der Wind pfeift mir nur so um die Ohren. Irgendwann muss ich sogar meinen warmen Schlafsack rausholen, weil es so kalt geworden ist.

Schlechte Nachrichten

Um Fünf bin ich wieder hellwach. Gerade packe ich meine Sachen zusammen, als eine alte Frau vorbei kommt, um Müll einzusammeln.

Es folgt das Übliche: Woher? Wohin? Pass schön auf! Ich erfahre von ihr auch endlich, warum es hier plötzlich so windig geworden ist: Ein Taifun ist im Anmarsch.

Schnell schaue ich mir zur Sicherheit noch die Nachrichten an. Ja. Mein Handy hat ’ne Fernsehfunktion – Das ist 2005 in Japan nicht sonderlich ungewöhnlich.

Und tatsächlich. Taifun No. 9 steuert direkt auf Okinawa Honto zu und wird die Insel in 2 Tagen erreicht haben. Das hier ist also erst der Anfang. Wie windig wird es dann erst, wenn der Taifun in der Nähe ist?

Kurzfristige Planänderung:
Ich werde mir heute ein nettes Minshuku, ein Guesthouse, suchen und die nächsten Tage dort den Taifun abwarten. Die Frage ist nur, wo soll ich suchen?

Ich fahre erstmal los. Immerhin hab ich heute Rückenwind \(°-°)/ …

FORTSETZUNG FOLGT

9 Kommentare

  1. Sehr toller und mitreißender Bericht. Für das Schlafen auf der Parkbank erhälst du meine vollste Bewunderung, das hätte ich nicht geschafft. Hattest du denn keine Kreuzschmerzen danach?

    Liebe Grüße aus Peru,
    Michaela

    • Liebe Michaela,

      Danke für die Bewunderung, aber schlimmer als Zeltboden war es wirklich nicht. Dafür lag ich ja auf einer Isomatte.

      Liebe Grüße
      Daniela

  2. Hallo Daniela,

    na was für eine erlebnisreiche Tour! Echt spannend mit zu lesen, da ich weder Japan kenne noch gerne Zelte ist das schon echt aufregend für mich. Klingt nach einem Erlebnis, dass man nicht so schnell vergisst.

    Liebe Grüße
    Victoria

    • Liebe Victoria,

      ich habe ja immer das Gefühl, das ist erst der Anfang. Gerade erst gestartet. Und es folgen noch so viele unvergessliche Tage.
      Muss mich jetzt mal ranhalten und etwas schneller schreiben. Sonst sitze ich noch ewig an der Artikelserie.

      Liebe Grüße
      Daniela

  3. Ich finde das ganz schön mutig mit dem Fahrrad so lange Strecken zu fahren! Ich bestaune immer wieder die Radfahrer die so die Welt erkunden wollen…

    Ich drücke die Daumen das der Taifun euch nicht wegpustet.

    Liebe Grüße

    Saskia

    • Liebe Saskia,

      ich finde die weltreisenden Radfahrer auch immer total beeindruckend. Ich beneide und bewundere die total. Ich mach ja schon bei 15km Berg und Wind schlapp.

      Liebe Grüße
      Daniela

  4. Deine Nacht auf der Parkbank hat mich an eine Nacht vor vielen Jahren am Strand von Sete zwischen Fischerbooten erinnert. Da war ich mit einer Freundin in einem uralten VW-Käfer, dessen Heizung auch in der größten Sommerhitze lief, nach Spanien unterwegs. Als Studentinnen hatten wir kaum Geld, also schien eine Nacht am Strand eine gute Lösung – bis die ganzen Straßenhändler von Sete die auf die gleiche Idee kamen. Von einer ruhigen Nacht konnte dann keine Rede mehr sein. Die Nacht bleibt mir unvergessen.

    • Auch wenn es nicht optimal war, solche Geschichten bleiben einem wohl immer in Erinnerung. Haben also doch was Gutes!

  5. Uii toller Bericht! Du hast mir definitv meine Angst vor dem Schlafen auf Parkbänken genommen 😛 aber wie hast du dein Rad und Gepäck gesichert? Oder ist Diebstahl in Japan eher unwahrscheinlich?

    Lieben Gruß 🙂

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