Japans nostalgische Süßigkeiten | Dagashi 駄菓子

Wer in Japan aufgewachsen ist, der wird sie kennen:

Dagashi, die nostalgischen Süßigkeiten, die an die Kindheit erinnern.

Meine Schwiegermutter schickt uns immer wieder Retro-Süßigkeiten.

Ich kann damit eigentlich nicht viel anfangen, weil ich nicht in Japan großgeworden bin und bei mir deshalb keine Kindheitserinnerungen geweckt werden.

Meinem Mann allerdings entlockt die Süßigkeiten ein „Ah. Natsukashii!“.

„Ach, ist das lange her. Damals, als ich noch klein war…!“ (Klein ist er geblieben, die 162 cm hat er nie überschritten, aber ich weiß, was er meint).

Ich nehme dich heute mit auf eine Reise in Japans Retro-Süßigkeiten-Welt.

Dagashi – was ist das eigentlich?

VIelleicht hast du schon einmal den Begriff Wagashi • 和菓子 gehört?

Das sind traditionell japanische Süßigkeiten, die aus rein natürlichen pflanzlichen Rohstoffen hergestellt werden, wie Senbei (Cracker, hergestellt aus Reis), Daifuku (kleine gefüllte Reiskuchen aus Klebereismehl / Mochireis) oder Yōkan (Süßigkeit aus Zucker und Azukibohnenpaste).

Das Wa • 和 in Wagashi bezieht sich Japanisch.

駄菓子 • Dagashi hingegen bedeutet wörtlich übersetzt in etwa „nutzlose / unbedeutende Süßigkeiten“ oder im übertragenden Sinne „billige Süßigkeiten“.

Billig trifft es ganz gut, denn Dagashi sind Süßigkeiten, die nicht viel kosten, einzeln verkauft werden und ein Relikt aus alten Zeiten sind.

Daher verbinden Japaner mit Dagashi Nostalgie- und Retro-Süßigkeiten.

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Warum Dagashi-Läden früher so beliebt waren?

Einzeln verkaufte Süßigkeiten spielten damals eine wichtige Rolle in der japanischen Gemeinschaft, gehörten zur Kindheit eines jeden Japaners und jeder Japanerin und erfüllten sogar wichtige Aufgaben in der Erziehung.

Damals waren die kleinen bunten Läden, vollgestopft mit Süßigkeiten, noch überall zu finden.

Jeder Stadtteil hatte so einen Laden, oft in der unmittelbaren Nähe zu Schulen, überall dort, wo sich Kinder halt aufhielten.

Als Kinder noch den ganzen Tag draußen spielten, weil sie nicht zuhause vor dem Fernseher oder am Computer hockten, gehörte es zu deren Highlights, sich vom Taschengeld Süßigkeiten zu kaufen. Dazu nahmen sie ein kleines Körbchen und füllten es mit ihren Lieblingssüßigkeiten.

Im Dagashi-Laden, dem Dagashi-ya • 駄菓子屋, wurden Süßigkeiten einzeln verkauft und waren daher richtig günstig.

Schon für ein paar Yen konnte man Schokolade, Bonbons oder Maisröllchen kaufen.

Die bunten Verpackungen ließen Kinderherzen höherschlagen und tun es bis heute.

Einen Boom erlebten Dagashi-ya mit dem Babyboom der Nachkriegsjahre in den 50er und 60er Jahren.

Dagashishops waren kleine Familienunternehmen.

Besitzer lebte in den hinteren Räumen ihres Geschäftes und hatten eine sehr persönliche Beziehung zu ihren jungen Kunden.

Gerade in den unpersönlichen Zeiten von Großstädten waren solche persönlichen Beziehungen etwas ganz Besonderes und ein wichtiger Bestandteil im Gemeinschaftsleben eines Bezirks.

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Die Aufgaben von Dagashi und Dagash-ya

Die kleinen Läden erfüllten im Leben eines Kindes mehrere wichtige Aufgaben:

1. Mit dem Süßigkeitenkauf lernten die Kindern den Umgang mit dem eigenen Taschengeld.

2. Die Läden brachten Kinder unterschiedlichen Alters zusammen. Auch trafen sich hier Schüler unterschiedlicher Schulen. Man lernte sich hier kennen und spielte oft gemeinsam vor den Läden.

3. Kinder lernten auf ganz praktisch Art und Weise das Rechnen. In den Dagashi-Läden mussten die Kinder selbst zusammenrechnen.

4. Ein wichtiger Schritt zum Erwachsenwerden wurde den Kindern hier näher gebracht: Entscheidungen treffen. Bei der großen Auswahl an Süßigkeiten sicher nicht immer leicht für die Kleinen. Aber irgendwo, irgendwann muss jeder mal damit anfangen.

5. In Dagashi-Läden wurde die Kommunikation geübt. Gespräche mit den Ladenbesitzern gehörten daher zur Tagesordnung. Small-Talk üben auf einfachste Art und Weise.

Es ging den Dagashi-Besitzern nicht darum, möglichst viel Geld zu machen und reich zu werden, sondern Kinder glücklich zu machen.

Oft gab es einen „Lucky Bonus“ oder kleine Gewinnspiele in Verbindung mit einem Kauf.

Gewinne waren oft im Inneren der Verpackung vermerkt.

Glückliche Gewinner erhielten dann eine Extra-Süßigkeit oder einen kleinen Geldbetrag. Das machte für viele den besonderen Reiz aus.

Diese Kaufbeeinflussung hat in Japan bis heute Bestand. Bonuspunkte, Glücksrad und Lose beim Kauf von bestimmten Produkten – Japaner lieben solche Aktionen und die Anreize von nicht immer attraktiven Gewinnen üben auch heute noch bei vielen eine ungeheuere Anziehung aus.

Der Grundstein wurde da schon in der Kindheit in den Dagashi-Läden gelegt.

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Der Untergang der Dagashi-Läden

Später, als große Supermärkte entstanden, wurden die kleinen Süßigkeitenläden leider verdrängt.

In den 70er Jahren kamen die Konbinis (die Convenience Stores), da gab es schon fast keine Dagashi-Shops mehr.

Die kleinen Familienunternehmen konnten nicht mehr mit den Supermarkt- und Konbini-Preisen mithalten.

Die Geburtenrate sank und viele Kinder spielten nicht mehr draußen, sondern zuhause mit Computerspielen.

Auch wurde es mit den Jahren für die Ladenbesitzer schwer, vom Dagashiverkauf leben zu können. Denn wirtschaftlich waren solche Läden leider nicht mehr. Zucker- und Kakaopreise stiegen, genau wie die Ladenmieten.

Dagashi verschwand so allmählich aus dem Alltag der Kinder.

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Die 10 beliebtesten Dagashi

1. Umaibō • うまい棒

„Der leckere Stab“, ist ein bunt verpackter Maissnack, den es in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen gibt: Käse, Takoyaki, Tonkatsu, Mentai (Fischeier-Geschmack) oder Gemüse.

Jedes japanische Kind kennt und liebt Umaibo.

Der Verkaufspreis pro Stück beträgt in der Regel 10 Yen.

(Link zum Bild)

2. Cocoa Cigarettes • ココアシガレット

Sie sehen aus wie echte Zigaretten und Kinder fühlen sich mit den Zigaretten aus Zucker wie kleine Erwachsene. Wenn man daran zieht, entsteht ein Schokoladengeschmack.

In meiner Kindheit in Deutschland gab es Schokoladen- und Kaugummizigaretten. Die Packungen sahen aber nicht annähernd so cool aus, wie die japanischen Zuckerzigaretten mit Schokoaroma.

3. Tirol Choco • チロルチョコ

Das sind einzeln verpackte Schokoladenstückchen in den unterschiedlichsten Geschmackssorten. Einer der größten Hits wurde Matcha-Mochi.

In buntem Papier verpackt waren bei Kindern vor allem die süßen Schokoladen-Fruchtsorten beliebt: Mango, Erdbeere oder Wassermelone, die natürlich mit künstlichen Aromastoffen arbeiteten.

Aber bei Süßigkeiten geht es ja selten um „gesund“, sondern eher um den Spaß.

Der Einzelverkauf war,gesundheitlich gesehen, sicherlich weit unbedenklicher als die Großpackung aus dem Supermarkt heute.

4. Baby Star Ramen • ベビースターラーメン

Japaner schwärmen noch heute von den getrockneten Ramensnacks, die man wie Chips essen kann.

Heute finden sie sogar Verwendung auf Salaten, als knackiges Beiwerk.

(Link zum Bild)

5. Sukonbu • 酢こんぶ

Die Verpackung erinnert an Kaugummi. Allerdings sind darin keine Gummistreifen enthalten, sondern Konbu – Seealgen, eingelegt in Essig.

Hört sich ziemlich gesund und sehr japanisch an.

Sukonbu-Streifen sind, obwohl ziemlich sauer, bei Kindern trotzdem ein Hit. Vielleicht, weil es so ungewöhnlich ist?

(Link zum Bild)

6. Sakura Daikon • さくら大根

Daikon / Rettich eingelegt in fermentierter Umeboshi, der sauren Pflaume Japans wurde so haltbar gemacht. Auf Reis gegessen erinnert dieser Geschmack wahrscheinlich jeden Japaner und jede Japanerin an alte Zeiten.

In einer kleinen Tüte befinden dünne Scheiben Daikon und beim Naschen färbt sich die Zunge rosa, daher der Name Sakura Daikon.

(Link zum Bild)

7. Big Katsu • ビッグカツ

Einzeln verpackte Schweinekoteletts als Snack. Wie hört sich das für dich an?

Ein wenig Angst hatte ich schon vor dem paniert-fleischigen Snack, aber es schmeckte erschreckend gut (wenn man auf Frittiertes steht, wie ich!)

Ein Stück kostet nur 30 Yen, da kann kein Schweinekotelett mithalten!

(Link zum Bild auf Wikipedia)

8. Morocco Yogur • モロッコヨーグル

Der kleine Becher mit angeklebtem Holzstiel erinnert an einen Yoghurt.

Allerdings enthält er einen süß-fluffigen Merengue-Schaum, der mich ein wenig an das Innere eines Schaumkusses (ohne Schokolade) erinnert.

(Link zum Bild)

9. Konpeitō • 金平糖

Die kaiserliche Süßigkeit, besteht eigentlich nur aus Zucker und Wasser. Die kleinen Bonbons haben keinen Geschmack bis auf „süß“ und sind wohl das klassischsten aller japanischen Süßigkeiten.

Die blütenförmigen Zuckerdragees kommen in unterschiedlichen Farben daher und sind so legendär in Japan, dass sie sogar einen eigenen Wikipedia-Eintrag bekommen haben.

(Link zum Bild auf Wikipedia)

10. Umeshiba • 梅しば

Eine einzeln verpackte Umeboshi, eine japanische Sauerpflaume, die so sauer ist, dass es dir die Zehennägel zusammenrollt.

Neben süßen Snacks scheinen besonders die sauren eine große Anziehung auf Kinder zu haben. Bei Umeshiba handelt es sich aber ganz sicher um eine Art Mutproben-Spiel.

Lecker ist es aber auf ungewöhnliche Art schon irgendwie.

(Links zum Bild)

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Dagashi-ya heute

Heute versuchen viele Dagashi-Hersteller, weniger Zucker zu verwenden und auch die Portionen sind etwas kleiner geworden.

Seit einigen Jahren erleben die alten Shops trotzdem einen Boom in Japan.

Kunden heute sind allerdings nicht mehr nur Kinder, sondern vor allem Erwachsene, die sich beim Kauf der nostalgischen Süßigkeit in ihre Kindheit zurückerinnert fühlen.

Die Menschen aus der Babyboomer-Zeit von damals kaufen heute weniger Süßigkeiten, sondern vielmehr ihre „Kindheitserinnerungen“.

Interessant zu beobachten, dass viele dieser Shops bis tief in die Nacht geöffnet haben, damit auch die viel beschäftigten Business-Männer und -Frauen nachts nach Feierabend hier einkaufen können.

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Hier kannst du Dagashi in Japan kaufen

Für Ausländer sind Dagashi weniger spannend, da uns einfach der nostalgische Hintergrund fehlt und und der Geschmack der Retrosüßigkeiten an nichts erinnern wird.

Da sind japanische Süßigkeiten wie Kitkat, Pockysticks oder Wagashi, wie Senbei oder Mochi wesentlich beliebter.

Klar kann man Dagashi auch online bestellen, allerdings habe ich die nur zu Wucherpreisen im Internet gefunden.

Moderate Preise für Süßigkeiten aus Japan habe ich bei CANDYSAN* gefunden (*Werbelink), wenn nur die hohen Versand- und Zollgebühren nicht wären.

Wenn du also wirklich mal Dagashi probieren möchtest, empfehle ich dir, sie direkt in Japan zu kaufen.

Ein Besuch in einem alten Dagashi-Laden ist allein schon ein kleines Erlebnis – auch ohne Geschmackserinnerung – einfach, weil hier ein Hauch „altes Japan“ lebendig gehalten wird.

Vor allem in Tokyo gibt es zahlreiche Geschäfte, einige traditionelle, andere neu eröffnete Dagashi-ya:

Odaiba | Edo-ya

In Odaiba, dem Einkaufs- und Vergnügungsviertel auf der künstlich angelegten Insel in der Bucht von Tokyo gibt es einen ganzen Retro-Kitsch-Themenpark, in dem man das alte Japan kennenlernen kann: Daiba Itchome Shotengai

Klar kann man hier auch einen Dagashi-ya sehen und nach Herzenslust einkaufen.

Wo?
Decks Tokyo Beach Seaside Mall 4F, 1-6-1 Daiba, Minato-ku, Tokyo
Yurikamome-Line: Odaiba-kaihinkōen Station

Auf Google Maps anzeigen.


Dagashi-ya Inuzuka

Kleiner traditioneller Laden, der leicht übersehen werden kann und Dienstags geschlossen hat.

Wo?
5 Chome-9 Higashiōi, Shinagawa-ku, Tokyo
Oimachi Station

Auf Google Maps anzeigen.


Dagashi-ya Kimuraya • 駄菓子屋木村屋

Früher gab es hier ganz viele Dagashi-Shops, doch dieser ist als einziger übrig geblieben.

Wo?
3-40-19 Sendagi, Bunkyo-ku, Tokyo
Sendagi Station

Auf Google Maps anzeigen.


Dagashi Bar • 駄菓子バー

Es gibt gleich mehrere Isakaya Style Dagashi Bars, in denen mit den nostalgischen Süßigkeiten gekocht wird.

Ikebukuro
Edohan 3rd. Bldg. 2F, 1-24-9 Nishi Ikebukuro, Toshima-ku, Tokyo
Ikebukuro Station

Ebisu
1-13-7 Ebisuni-shi, Shibuya-ku, Tokyo

Ningyocho
2 Chome-11-4 Nihonbashiningyocho, Chūō, Tokyo
Hibiya Line: Ningyocho Station

Suitengu
1 Chome-13-9 Nihonbashiningyocho, Chūō, Tokyo

Japanische Webseite für mehr Infos


Kamikawaguchiya • 上川口屋

Der kleine Stand nahe des Zoshigaya Kishimojin Tempels befindet sich nun schon in der 13. Generation (seit 1781) und gehört somit zu den ältesten Dagashi-ya Tokyos.

Wo?
Zoshigaya Kishimojin Temple, 3 Chome-15-20 Zoshigaya, Toshima, Tokyo
Zoshigaya Station oder Ikebukuro Station

Auf Google Maps anzeigen.


Ewatari • エワタリ

Das Gebäude selbst ist auch unter dem Namen Umaibo Building bekannt. Auf der japanischen Webseite kannst du sehen, warum.

Wo?
3-4-12 Kinshi, Sumida-ku, Tokyo

Auf Google Maps anzeigen.


Warugaki Salon • 悪童処

Ein Nachtshop voller Süßigkeiten im schönen Shimokitazawa.

Webseite auch auf Englisch!

Wo?
3-34-4 Kitazawa, Setagaya-ku, Tokyo

Auf Google Maps anzeigen.


Okashi no Machioka

Den Laden gibt es bereits seit 1940. Die Kette gibt es in ganz Japan. Am bekanntesten ist aber wohl der Laden in Shinjuku.

Wo?
1-12-1, Nishi Shinjuku, Shinjuku-ku, Tokyo

Japanische Webseite


Weitere Dagashi-ya in anderen Präfekturen Japans findest du auf der Michelin-Guide-Seite (english).

Eine Liste aller Shops in Japan findest du auf dieser japanischen Seite.

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Deutsche Retro-Süßigkeiten

Wenn ich an meine Kindheit denke, fallen mir natürlich gleich die Süßigkeiten ein, die ich mir von meinem Taschengeld gekauft habe.

Damals konnte man die noch für wenige Pfennige in kleinen Läden, ähnlich den Dagashi-ya in Japan, kaufen.

Meine Favoriten waren:

1. Schleckmuschel

Die Zunge färbte sich dabei und tat am Ende immer ein bisschen weh von der Plastikkante der Muschel.

2. Esspapier

Kosteten 2 Pfennig pro Stück und klebten so herrlich am Gaumen.

Ganz umsonst gab es Esspapier in der Kirche, allerdings nur für getaufte und unter dem Namen Hostie bekannt. Leider nie mit Geschmack!

3. Magic Gum

In den Mund geschüttet explodierte das so schön. Das am Ende ein Kaugummi aus der Knusperprickel-Masse entstand, fasziniert mich bis heute.

4. Ahoi Brause

Das Brausepulver in Wasser aufgelöst zum Trinken fand ich nie so spannend, wie sich eine Tüte in den Rachen schütten und die Zähne zusammenbeißen, weil es so sauer war.

5. Goldmünzen

Als Kaubonbon mit Schokogeschmack oder ganz aus Schokolade hatte ich beim Kaufen immer das Gefühl, etwas ganz wertvolles zu erstehen. Allein, weil die Goldverpackung so teuer aussah.

6. Schaumzucker-Mäuse

Schade, dass es die heute nicht mehr einzeln gibt. Die Zuckermäuse waren ein riesen Hit, als ich Kind war.

7. PEZ

Die fruchtigen Dragees in Rechteckform schmeckten nur halb so gut, wenn sie nicht aus einem PEZ-Spender kamen. Ich hatte ein Krokodil-Spender, den ich geliebt habe.

8. Double Dip

Links Orangengeschmack-Pulver, rechts Kirschgeschmack-Pulver. In der Mitte ein Zuckerstab, den man in das Pulver tauchte und dann ablecken konnte.

Meine absolute Lieblings-Süßigkeit, weil man ewig daran lecken konnte.

9. Nappo

Bei der Haselnuss Puffreis-Schnitte in Rautenform und Aluminiumverpackung mit Schokoüberzug frage ich mich bis heute, ob die unterschiedlichen Farben unterschiedliche Geschmacksrichtungen waren.

Mir hat blau auf jeden Fall immer am besten geschmeckt, zumindest hab ich mir das eingebildet.

10. Lakritsschnecken

Die Lakritzschnecken konnte man noch einzeln kaufen und als Kind haben wir die natürlich komplett abgerollt und geteilt. Im Anschluss haben wir zu zweit ohne Hände jeweils an den Enden begonnen und losgegessen.

Und nein, wir haben uns beim Zusammentreffen in der Mitte nicht geküsst!

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Welche Süßigkeiten sind dir in Erinnerung geblieben? Hinterlasse mir doch einen Kommentar mit deinen liebsten Süßigkeiten aus der Kindheit.

Hast du vielleicht schon mal japanische Dagashi probiert, ohne zu wissen, dass es sich dabei um Retro-Süßigkeiten handelt?


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2 Kommentare

  1. Hallo Daniela,
    das liest sich ja spannend. Mit Dagashi habe ich leider keine Erfahrung.
    In Deutschland erinnere ich mich aber noch an das „Brausepulver“, das im Mund „explodierte“, Geräusche machte und hin und hersprang. Wurde dann verboten.
    Und was das Lakritz betrifft, gab es da auch noch die Pfeifen aus Lakritz.
    Und um die Weihnachtszeit immer die Stutenkerle mit einer eingebackenen Tonpfeife – damit musste natürlich auch mal geraucht werden…
    BG, Peter

    • Hallo Peter,
      ach echt, das Magic Gum ist verboten worden?
      An Lakritzenpfeifen erinnere ich mich gar nicht mehr aber Stutenkerle mit Tonpfeife… immer zu Weihnachten. Und zu Ostern das Osterlamm 😉

      Liebe Grüße
      Daniela

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