Bücher zum Thema Japan hören | Der Test [Werbung]

Dieser Artikel ist in Kooperation mit Audible.de entstanden.

Wie du vielleicht schon in den letzten Wochen mitbekommen hast, stapeln sich gerade meine Bücher zum Thema Japan.

So viele Neuerscheinungen, wie jedes Jahr im Frühling.

Ich weiß echt nicht, wann ich die alle lesen soll.

In Japan gibt es sogar ein eigenes Wort dafür: TSUNDOKU • 積ん読

Aus der Serie: Wörter, die es nur im Japanischen gibt.

Jetzt ist Zeitmanagement gefragt.

Keine Zeit zum Lesen haben – das Problem kommt dir bekannt vor?

Sich die Zeit einfach nehmen – ist eine Möglichkeit.

Ich bin das Problem mal anders angegangen und davon handelt dieser Selbsttest.

Eine Option: Bücher zum Thema Japan hören!

Wenn es da nicht ein kleines Problem gäbe.

Ich steht auf Kriegsfuß mit Hörbüchern. Ich tue mich damit echt schwer.

Mein Problem: Ich schlafe dabei immer ein.

Hören hat gegenüber Lesen aber einen entscheidenden Vorteil:

Da kann ich nebenbei noch andere Dinge tun, wie z.B. Kirschblütenspots besuchen, zum Einkaufen gehen, joggen, Hausarbeit,…

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Podcasts versus Hörbücher

Seit ich 2015 Podcasts für mich entdeckt habe, höre ich die regelmäßig, vor allem bei der Hausarbeit und abends.

Podcasts sind Radioshows oder Interview-Formate.

Meistens werden sie frei gesprochen. Podcasts können direkt auf der Webseite gehört werden oder über eine App heruntergeladen und dann offline gehört werden, wann immer ich Zeit und Lust habe.

Abends lese ich schon lange nicht mehr.

Ich lasse mich langsam mit einer Stimme im Ohr in den Schlaf gleiten und bilde mir ein, dass mein Unterbewusstsein sich das schon merken wird.

Bei Podcasts zu Businessthemen, Japan oder Onlinemarketing mag das vielleicht klappen, aber bei Romanen und Geschichten?

Hörbücher sind Bücher, die gelesen werden.

Mir wurde als Kind oft vorgelesen, damit ich schneller einschlafe. Wahrscheinlich hab ich das noch drin. Sobald mir jemand vorliest, werde ich müde.

Ich kann mich da einfach nicht lange drauf konzentrieren.

Ständig wandern meine Gedanken ab, und zu spät bemerke ich, dass ich der Stimme und der Geschichte nicht mehr folge.

Habe ich vielleicht immer die falschen Hörbücher gehört?

Warum tue ich mich mit Hörbüchern bloß so schwer?

Ich gebe denen jetzt einfach noch mal eine Chance und starte meinen Test.

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Hörbücher von Audible* im Test

Da kommt das Angebot von AUDIBLE gerade richtig.

Insgesamt stehen hier über 200.000 Hörbücher und Hörspiele zur Verfügung – mit einer guten Auswahl an Büchern zum Thema Japan. Das hat mich überrascht.

Zusätzlich gibt es noch einige sehr spannend klingende Exklusiv-Podcasts, die es so nur auf Audible gibt. Die kosten nichts extra.

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Wie funktioniert’s?

30 Tage kann jeder das Angebot von Audible kostenlos testen.

Danach verlängert sich das Abo automatisch und kostet €9,95 pro Monat – jederzeit kündbar ohne Vertragslaufzeit!

Dafür gibt es dann monatlich ein Buch meiner Wahl und den Zugriff auf alle Podcasts aus dem Hause Audible.

Einige Bücher werden zum halben Preis angeboten. Zwei halbe Bücher ergeben dann ein ganzes Abo-Buch für den Monat – frei wählbar.

Nur ein Buch pro Monat???

Klar, kann ich auch mehr als ein das Abo-Buch pro Monat hören. Dann kostet ein Buch jeweils €9,95 (oder ein halbes Buch €4,95).

Da das Abo jederzeit kündbar ist und die gekauften Bücher dann mir gehören (also nicht geliehen), macht das mit einem Buch pro Monat durchaus Sinn.

Sonst würde ich mir im Gratismonat alle Japan-Bücher herunterladen und dann kündigen.

Wenn du auf den Probemonat verzichtest, kannst du auch das Flexiabo-Spezial wählen (nur einmal möglich).

Hier zahlst du die ersten 3 Monate monatlich nur €4,95 (Danach €9,95).

Kurz durchgerechnet:

  • 3 Monate inklusive Gratismonat => €19,90
  • Flexiabo-Spezial (3 Monate a €4,95) => €14,85

Macht also Sinn, wenn du schon weißt, dass du Hörbücher magst und bereits drei Bücher gefunden hast, die du unbedingt lesen möchtest.

Ich muss allerdings erst herausfinden, ob Hörbücher wirklich für mich geeignet sind!

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Ein erster Überblick

Zunächst bin ich überrascht vom Angebot an Japan-Büchern.

Jetzt soll ich mich FÜR EINES entscheiden?

Da sind viele, die ich gern lesen ääähhh hören möchte.

Insgesamt werden mir 147 Bücher beim Stichwort „Japan“ angezeigt. Darunter sind allerdings nicht nur deutsche, sondern auch englische Titel.

  • 27 deutsche Titel
  • 115 englische Titel

Englische Hörbücher finde ich gar nicht schlecht. Ich höre Englisch lieber, als dass ich es lese. Nebenbei frische ich gleich noch meine Englischkenntnisse auf. Perfekt!

Bücher auf Japanisch habe ich nicht entdeckt. Das wär’s ja.

Theoretisch müsste das möglich sein, wenn du über Audible.co.jp abonnierst. Die Seite ist komplett auf Japanisch. Japanischkenntnisse sind also Voraussetzung, aber davon gehe ich jetzt mal aus, wenn du dir japanische Hörbücher antun willst.

Das möchte ich auch noch mal testen und schildere dann gerne meine Erfahrungen, da ich nicht genau weiß, wie es hier mit der Bezahlung funktioniert.

Ansonsten findest du für den Anfang auch Sprachtrainer und -Kurse beim deutschen Abo.

Die Bücher stammen aus unterschiedlichen Kategorien:

  • Märchen
  • Bildung & Wissen
  • Romane
  • Sprachkurse
  • Thriller &  Krimis
  • Klassiker
  • Ratgeber

Zu jedem Buch findest du Hörproben.

Also erst mal reingehört, ob mir die Stimme zusagt.

Damit bin ich dann erst einmal beschäftigt!

In die engere Auswahl kommen:

(Über die Links kommst du zur kostenlosen Hörprobe – unter dem Bild gibt es dazu einen Player)

Als ich dann die kostenlosen Podcasts entdecke, hat sich das mit dem Hörbuch-Auswählen für mich erst einmal erledigt.

Den Rest des Tages verbringe ich also wieder mit Podcasts, fern vom Thema Japan.

Ein Podcast hat es mir gleich angetan: 180 Grad von Lucas Klaschinski.

Er stellt Menschen vor, die ihr Leben um 180 Grad gedreht haben und erzählt in Interviews ihre Geschichten. Momentan gibt es 26 Folgen – mittlerweile alle gehört!  Allein für die Folge 25 hat es sich schon gelohnt, Audible mal zu testen!

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Meine Wahl: Haruki Murakami

Klar. Was sonst?

Weil ich genau weiß, dass ich den dicken Schinken so schnell nicht lesen kann.

„Die Ermordung des Commendatore“ – der erste Teil der neusten Murakami-Reihe hat 480 Seiten. Gelesen von David Nathan ergibt das 13 Stunden Hörvergnügen.

Wenn ich das selbst lesen würde, dann tippe ich auf 20 Stunden (ich bin eine sehr langsame Leserin).

Hörbuch gekauft für €0,00.

Sollte es mir nicht gefallen, dann kann ich es sogar noch umtauschen, denn es gibt hier eine Gefällt-mir-Garantie. Also recht risikofrei!

War ich anfangs auf der mobilen Webseite von Audible unterwegs, muss ich jetzt die App installieren.

Damit kann ich das heruntergeladene Buch auch offline mit dem Smartphone hören.

Die App hat auf dem iPhone eine Größe von 42,6MB (wird bei Android ähnlich groß sein).

Und weil ich bei der Anmeldung mein Audible-Konto verwendet habe, synchronisiert sich das automatisch (allerdings klappt das nicht auf Anhieb. Muss die App dazu einmal komplett schließen).

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Der Hörbuchtest kann beginnen

💤 Abends im Bett

Ich beginne am Abend und entdecke gleich den Schlafmodus in der App. Hier kann ich die Minuten eingeben, die ich hören möchte oder einfach bis zum Ende des Kapitels hören.

Außerdem kann ich die Lesegeschwindigkeit anpassen, also schneller oder langsamer vorlesen lassen. Aber für mich ist die normale Geschwindigkeit genau passen.

Tatsächlich bin ich nicht eingeschlafen, musste mich dann um 3:45 zum Schlafen zwingen und habe die App ausgestellt.

🏡 Bei der Hausarbeit

Heute putze ich mal mit „Buch im Ohr“ die Fenster.

Frühjahrsputz ist bei den momentanen Temperaturen genau das Richtige, oder nicht?

Lustigerweise erwische ich gleich mal den Teil über Sex, während ich meine Fenster vom Dreck des letzten Winters befreie.

Jetzt muss ich beim Blick durch meine Wohnzimmerscheiben immer an den Maler aus dem Buch denken, wie er von den schlüpfrigen Details seiner Affäre erzählt. So kann es gehen, wenn man Bücher beim Fensterputzen hört!

🚲 Unterwegs

Weiter geht es mit einer kleinen Radtour durch die Stadt, um mir einen Kirschblütenspot in Berlin anzusehen.

Das ist verboten! – Ich weiß! Und auch aus gutem Grund verboten.

Hörbücher fordern doch sehr viel mehr meine Aufmerksamkeit als Musik (ist auf dem Fahrrad auch verboten, mache ich aber trotzdem manchmal, weil ich nur halb hinhöre).

Bücher beim Fahrradfahren hören geht also nicht, dafür setze ich mich am Ende eine halbe Stunde in die Sonne unter einem blühenden Kirschbaum und höre Murakami. Passt prima und macht richtig Spaß!

Und zum Bahn-Fahren kann ich mir das sehr gut vorstellen. Nur darf ich da nicht vergessen, auszusteigen!

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➥ Das Fazit meines Tests

Ein paar Mal hab ich es noch Abends probiert.

Aber früher oder später schlafe ich dann doch wieder ein.

Ich bräuchte da unbedingt eine Funktion, bei der der Sprecher mich mit einem Schrei kurz mal am Einschlafen hindert oder sich das automatisch abstellt, sobald ich schlafe.

Momentan muss ich noch mal durch die Kapitel hören, um herauszufinden, an welcher Stelle ich eingeschlafen bin.

Nach wie vor bin ich ein großer Fan von Printbüchern und dem Selbstlesen.

Hörbücher sind aber für mich eine gute Alternativ, wenn ich einfach mal wenig Zeit habe und weil ich mich jetzt tatsächlich auf’s Fensterputzen im nächsten Monat freue.

Mit einem Hörbuch pro Monat komme ich ganz gut hin.

Ich habe das Mal für mich durchgerechnet:

  • Das Buch „die Ermordung des Commendatore“ kostet €26.
  • Das Hörbuch kostet regulär als CD €16,99.
  • Die Kindl Version €20,99 (Hörbuch-Download €17,64).
  • In der Bücherei (bei mir in Berlin) kostet das Buch €2 (allerdings muss ich es dann in 2 Wochen durchhaben und es muss verfügbar sein!)

€9,95 pro Hörbuch + Podcasts ist ein guter Deal für mich.

Denn 2. Teil der Murakami Reihe „Eine Metapher wandelt sich“ ist gerade am 16. April 2018 erschienen. Da weiß ich schon, was ich mir im Monat Mai gönnen werde.

Klar erfährst du auch noch, wie ich „Die Ermordung des Commendatore“ fand. Aber dazu gibt es einen weiteren Artikel. Also noch etwas Geduld!

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*Dieser Artikel entstand in Kooperation mit Audible.

Mein Urteil zum Produkt bleibt davon unbeeinflusst. Den Text dieses Artikels habe ich selbst verfasst und gebe hier – wie immer – meine persönliche Meinung wieder!


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Hast du auch das kleine Zeit-Problem? Vielleicht sind Hörbücher für dich ja auch eine Option?

Oder bist du schon Hörbuch-Fan? Dann schreib mir doch mal, warum und wo du Bücher hörst.

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