Traum… Reisen… Japan… Leben… Fragen…

Wie Japan mir das Leben erklärte, Bild von Chopsticks in einem Glas und Sojasoße | Nipponinsider
Kennst du das Gefühl?

Einfach raus!

Alles hinter dir lassen!

Die Reset-Taste drücken und irgendwo ganz neu anfangen. Am besten, wo dich niemand kennt. Dann alles anders, alles besser machen.

Hier geht es heute um große Träume, Philosophien über das Leben – könnte man sagen – Japans Antworten auf meine Fragen und natürlich auch ums Essen.

Reden wir mal über Träume

Ganz allgemein. Die Träume, die man so im Leben hat. Oder auch nicht. Träume, die in Erfüllung gehen. Oder auch nicht.

Plötzlich muss ich an meine Zeit in Japan denken und ich habe Pipi in den Augen: „Was bin ich doch bloß für ein Glückspilz! So dankbar, 6 Jahre in Japan gelebt zu haben. In einer japanischen Familie integriert zu sein. Freunde gefunden zu haben. Neue Erfahrungen und große Herausforderungen gemeistert zu haben.“

Davon träumen so viele. Nach Japan zu gehen, um dort zu leben. Um ihren Traum zu leben.

Aber was passiert, wenn ein Traum in Erfüllung gegangen ist? Wie geht es dann weiter?

Der Traum vom Reisen

Mein großer Traum war es anfangs, durch die Welt zu reisen, um eine Andere zu werden. Ich dachte tatsächlich, wenn ich bloß anders bin, dann bin ich glücklicher.

Ich wollte weg.

Andere Länder kennenlernen? Nein!

Nicht andere Länder kennenlernen, sondern das Leben in anderen Ländern leben. Um herauszufinden, was es da noch gibt.

Ich fühlte mich in meinem Leben unwohl, war unzufrieden und hatte die großen Fragezeichen in den Augen „27 Jahre alt! War das schon alles? Arbeiten in einem Unternehmen bis zu Rente? Urlaub zur Erholung? Mann, Kind, Auto, Haus?“

Und ich trug die großen Fragezeichen sogar im Herzen mit mir herum „Warum bin ich so orientierungslos? Wovon träume ich wirklich? Einfach nur reisen? Echt jetzt? Mal im Ernst! Wie stelle ich mir mein glückliches Leben vor?“

Ich brauchte zwei Jahre, um mich von den vielen Dingen in meinem Leben zu trennen, meinen Job zu kündigen und mit den vielen Fragezeichen loszuziehen in die Welt. Ich wollte mir so lange Zeit lassen, bis alle meine Fragezeichen zu Ausrufezeichen geworden waren.

Um es hier gleich mal vorwegzunehmen: Es sind weniger Fragezeichen geworden, anfangs. Es sind aber auch Neue hinzugekommen, später.

Das Reisen, in den Tag hineinleben, sich auf die Beschaffung vom Wesentlichen (Essen, Schlafen und Toilette) zu beschränken und ein unglaubliches Gefühl von Freiheit zu verspüren, für eine Weile war das super. Ich habe viel gelernt in dieser Zeit. Das es nicht viel zum Leben braucht.

Eine unglaubliche Kraft, alles erreichen zu können, machte sich breit. Ich war voller Energie und rastlos. Das Leben aus dem Rucksack liebte ich, aber für wie lange?

Innerlich wurde ich aber immer unausgeglichener, dass es mich selbst erschreckte. Mal gelassen, mal ungeduldig. Mal mutig, mal ängstlich. Mal neugierig, mal gelangweilt. Mal sesshaft, mal getrieben. So bin ich? So sprunghaft? So will ich nicht sein! Das bin ich nicht! Russland, die Mongolei, China, Laos, Thailand, Myanmar und Indien hatten ihre Spuren bei mir hinterlassen.

Was ich nicht wollte, das wusste ich jetzt endlich. Und bemerkte, wonach ich mich sehnte und wovon ich träumte:

Meinen Platz finden. Eine neue Sprache lernen. Mich auf ein Land ganz und gar einlassen. Mich mit dem Moment zufriedengeben. Glücklich sein, mit dem, was ich erreicht habe. Einfach mit dem Fahrrad losfahren, ohne zu wissen, wohin. Etwas in der Welt verändern. Schreiben. Mein Leben lieben.

Große Träume sind das, ich weiß.

Und dann kam ich nach Japan.

Ich wurde langsam ruhig.

Kehrte zurück zu meinem alten Ich.

Japan war mir fremd und fühlte sich gleichzeitig an, wie nach Hause kommen. Den Rucksack mal zur Abwechslung gegen einen Schrank eintauschen.

Und endlich hörte ich auf, ständig über mein Leben nachzudenken. Denn hier gab es so viel, was ich erst einmal lernen und kennenlernen musste, da blieb kaum Zeit zum Grübeln.

Unvorbereitet stürzte ich mich in das Land und wusste oft nicht so recht, ob ich es super oder schrecklich finden sollte.

Japan brachte mir eines gleich mal zu Anfang bei:

Du nimmst das Leben jetzt so, wie es ist, und machst das Beste daraus!

Grübeln, jammern und meckern hilft gar nichts!

Wenn die Erde wackelt, dann wackelt sie eben. Dann wartest du geduldig, bis es vorbei ist, schmeißt die Scherben in den Müll und rückst den Fernseher wieder gerade.

Wenn dir zu kalt ist – dafür haben wir extra ’ne Heizung unter unsere Tische gebaut.

Und wenn dir zu heiß ist? Schalt‘ halt die Klimaanlage an. Nicht umweltbewusst sagst du? Deine Sache! Dann schwitz halt, aber meckern nicht.

Statt dir unnötig Sorgen über deine Zukunft zu machen: Genieß‘ die Kirschblüten im Frühling und das Laub im Herbst. Die kommen jedes Jahr wieder. Keine Sorge, war bisher immer so.

Und denk‘ ja nicht, du kommst hier her und wirst ein anderer Mensch! Du bist und bleibst die, die du zuhause warst. Nur das du hier nichts lesen und schreiben kannst und dich keiner versteht. Japan verändert deine Gefühle, dein Denken, dein Handeln und deinen Geschmacksnerv. Aber du bleibst du! Versprochen.

Ach? Du bist auf der Suche nach Zufriedenheit und Glück? Probier mal eine Schüssel Ramen, einen ganz besonders frischen Fisch, ein gutes Stück Fleisch oder eine Schale duftend heißen Reis! Noch Fragen?

„Ein paar hätte ich da noch!!!“

Wer bin ich?

Was soll ich aus meinem Leben machen?

Soll ich aufhören zu denken und einfach das machen, was hier alle machen?

Was ist mit meiner Freiheit?

Gehöre ich irgendwann dazu?

Wie finde ich hier einen Job?

Und was um alles in der Welt ist Ramen???

Und Japan antwortete:

Du bist die Deutsche, die zu viele Fragen stellt und alles genau wissen will!

Du lässt das mit dem Leben jetzt erst mal auf dich zukommen.

Denken darfst du gerne, aber nicht alles gleich aussprechen. Und versuch erst gar, ironisch zu werden. Das verstehen wir hier nicht!

Versuchs doch mal mit einer Sache, die wir hier alle machen: Japanisch sprechen. Wobei dein Japanisch schon super ist!!!

Was meinst du denn mit deiner Freiheit? Du bist doch frei! Kannst jederzeit gehen!

Ob du irgendwann dazugehören wirst, liegt an dir. Schau erst mal, ob du überhaupt dazugehören willst. Vergiss aber nicht, dass du es rein optisch schon schwer haben wirst.

Dafür hast du es umso leichter, einen Job als Englischlehrerin zu finden… Ach ja. Deutsche…? Englischlehrerin passt schon. Die Kinder im Kindergarten machen da keinen Unterschied.

Du hast noch nie Ramen probiert??? Gibt’s in Deutschland keine Nudelsuppe???

Kannst du eigentlich mit Stäbchen essen???“

Stäbchen auf einer Schüssel mit Nudelsuppe Ramen

Ramen

Was wird aus meinen Träumen?

Hatte ich mein altes Leben in Deutschland aufgegeben, um ab jetzt Kleinkinder mit einem „Hello. How are you?“ zum Weinen zu bringen. (Da gab es 3-jährige, die hatten hier Angst vor mir.)

Ja. Sie erfüllten sich ganz langsam, die Träume. Fast, ohne es zu bemerken. Ein Traum nach dem anderen:

Ich lernte Japanisch.

Ich tauchte in den japanisch Alltag ein.

Ich genoss die kleinen Dinge. Lächelte vor mich hin.

Setzte mich auf’s Rad und erkundete die Gegend.

Schrieb und bekam sogar Geld dafür. Ich arbeitet in so unterschiedlichen Bereichen, dass jeder Tag anders war, niemals eintönig oder langweilig. Im Notfall sorgte ich selbst für Abwechslung.

Es kamen neue Träume:

Nachwuchs wäre schön. Alle fragten schon ständig nach einem Kind. Ich konnte mir das plötzlich sehr gut vorstellen. Dieser Traum wurde nicht erfüllt. An Japan lag es aber nicht.

Tiefpunkte

Die richtig dunklen Tage gab es aber auch.

Wenn mir alles auf die Nerven ging.

Japan kann einen manchmal wirklich an den Rand der Verzweiflung bringen.

Die Momente, in denen man dann doch lieber nicht dazu gehören will.

Wenn ich zum tausendsten Male erklären muss, dass ich mit Stäbchen essen kann.

Wenn mein Kopf sich weigert, auch noch eine weitere Japanische Vokabel aufzunehmen.

Immer aufzufallen. Immer anders zu sein. Angelächelt zu werden fühlt sich da manchmal an wie ausgelacht zu werden.

Und wenn ich ausflippen könnte, weil ich das stumpfsinnige Fernsehprogramm nicht mehr ertragen kann, ohne dass mein Mann aber nicht leben kann. Wie war das noch gleich? Geduldig warten, bis es vorbei geht, die Scherben in den Müll werfen und den Fernseher gerade rücken? In dem Moment hätte ich liebend gerne den Fernseher in den Müll geworfen und meinem Mann die Scherben geduldig in den Rücken xxx bis es vorbei geht…

Die Lösung für (fast) alles: Ramen

Erst nach einer Schüssel heiß dampfender Ramen ging es mir wieder besser. Wenn ich mit den Stäbchen nach den Nudeln in der Suppe fischte, beruhigte ich mich schnell und fand Japan wieder herrlich. Ein wohlig warmes Gefühl der Zufriedenheit machte sich im ganzen Körper breit. Die Nase fing an zu laufen – und ich zog den Rotz hoch, wie man das hier halt so macht. Nur das laute Schlürfen, das schaffte ich nie. Dann eben leise. Diese Freiheit nehme ich mir.

Und mal ganz ehrlich: Wer eine Nudelsuppe mit Stäbchen essen kann, der kann doch auch ganz andere Probleme im Leben lösen! Für den ist nichts mehr unmöglich! Der muss nicht mehr vor seinen Problemen weglaufen oder versuchen ein anderer Mensch zu werden. Der kann sich wieder voll auf seine Träume konzentrieren. Und genießen.

Und so schwer ist es dann am Ende gar nicht, dass mit den Nudeln und den Stäbchen. Für die Suppe gibt’s ja schließlich noch ’nen Löffel!

japanische Nudelsuppe: Ramen

Nur früher oder später bleibt dir eines nicht erspart: Entscheidungen treffen!

Shio, Shoyu, Tonkotsu oder Miso Ramen

Und wovon träumst du?

28 Kommentare

  1. Hallo Daniela,

    sehr schön geschriebener Beitrag und so inspirierend!

    Ich kann dieses „War es das jetzt schon?“ und „Was will ich eigentlich aus mir machen?“ im Augenblick total gut nachvollziehen. Vielleicht sollte ich auch nach Japan reisen? 😉

    Auf jeden Fall ist der Spruch mit dem Geduldig warten und dann die Scherben aufkehren perfekt. Den werde ich mir merken.

    Liebe Grüße
    Magdalena

    • Liebe Magdalena,

      vielen Dank für dein Feedback. Ja, die guten alten Sinn-Fragen. Ploppen immer mal wieder auf. Das kenne ich wirklich nur zu gut. Wissen tun wir das wahrscheinlich alle irgendwie, aber ernsthaft darüber nachzudenken und dann im Anschluss etwas zu tun oder zu Verändern, daran hapert’s – auch bei mir. Ist halt anstrengend und mit viel Arbeit verbunden, aber es lohnt sich.

      Ich drück dir die Daumen für deine Antworten auf die Fragen. Und bin gespannt, ob du mal nach Japan reist?

      Liebe Grüße
      Daniela

  2. Oh ja… Ramen… es gibt inzwischen wieder ein paar neue Nudelsuppenläden in Berlin, die ich noch nicht kenne – aber mein Sohn ist ja in drei Wochen für ein paar Tage bei mir, dann werden sie mal angetestet.
    Ja, mit einer guten Portion Nudelsuppe kann man schlechte Laune gut aufhellen oder Heimweh mit etwas Selbstgekochtem bekämpfen (bei mir half da ganz gut „Bouletten mit (norddeutschem!) Kartoffelsalat“).
    Wieder einmal sehr gut geschrieben (aber schau vielleicht noch mal über den Text, ein paar kleine Flüchtigkeiten lassen den „nagare 流れ“ ab und zu etwas holpern) und in vielen Punkten finde ich mein Leben in Japan – und z.Zt. auch hier – ganz gut wieder. Mach weiter so! Und ich freue mich auf mehr aus „unserem“ geliebten Tohoku!

    • Lieber Rainer,

      danke für den Tipp mit den Fehlern, da schau ich nochmal drüber. Selbst seh ich das kaum noch, wenn ich so in Gedanken schreibe.

      Ich hab mir in Japan immer knusprige Brötchen und Schinken gekauft, wenn es mal wieder soweit war.

      Bin gespannt, von welchen Ramen-Läden du berichtest und wie die so waren. Wenn die nicht so teuer wären, würde ich da öfter essen.

      Liebe Grüße
      Daniela

  3. Hi Daniela,

    dein Beitrag ist wunderbar, einfach nur echt und lebendig. Entscheidungen treffen, das wird es wohl immer sein, ausbrechen aus der Komfort Zone, was uns Probleme bereitet aber auch voran kommen lässt.
    Ich habe jetzt 2 Jahre auf mein Working Holiday in Japan hingearbeitet und jetzt wo es fast da ist (Anfang 2018) kommen Zweifel auf. Dabei hat mir dieses Hinarbeiten auf diesen Traum jetzt so lange Kraft gegeben und mich ganz vieles ertragen lassen. Aber jetzt wo es heißt: Langsam aber sicher die Zelte in Deutschland abbrechen, bekomme ich kalte Füße. Was mache ich, wenn ich keinen Job finde? Wenn alles schief läuft? Wenn ich vorher abbrechen muss? Nur so düsteres Zeug. Dabei war es (und ist es immernoch) mein nächster großer Traum wieder in Japan zu leben und zu arbeiten. Aber mit jetzt 28 Jahren beginnt irgendwo diese Torschlusspanik (Wie sieht das denn im Lebenslauf aus? dann fange ich wieder bei Null an wenn ich zurück komme, kannst dir wieder nichts leisten, etc.). Hast du vielleicht einen Trick um diese Zweifelei leiser zu stellen? Ganz liebe Grüße!

    • Liebe Joy,

      vielen Dank für deinen ehrlichen Kommentar. Deine Bedenken kenne ich tatsächlich nur zu gut. Erst die große Euphorie und die Gefühle überschlagen sich, aber sobald der Kopf sich meldet, ist es vorbei. Hört sich zwar leicht an, was ich jetzt sage, aber ist irre schwer, ich weiß: nicht mehr nachdenken, was alles passieren könnte (und dann sowieso nie so eintrifft!) und sich lieber vorstellen, wie du da durch die Straßen in Japan läufst, mit neuen Freunden Karaoke singst oder all die leckeren Sachen ist. Allein die Vorstellung hilft.

      Gerade am Anfang hab ich da auch gesessen und dachte „Mist! Wie komme ich denn hier an einen Job? Ohne Japanisch!“ Ich bin nicht sonderlich extrovertiert und es fällt mir unglaublich schwer, andere um Hilfe zu bitten. Ich habe meinen ganzen Mut zusammengenommen und bin einen Tag durch die Stadt, überall wo ich etwas von English oder ドイツ lesen konnte, habe ich in gebrochenem japanisch gefragt, ob sie einen Job für mich hätten. Davon kann ich dir abraten. Das funktioniert in Japan nicht (In einem Laden haben sie Küchengeräte aus Deutschland verkauft, was hätte ich da tun sollen? Mich ins Schaufenster setzen???)

      Ich habe Aushänge gemacht, auf Englisch und Japanisch, und die in den International-Zentren der Städte verteilt, mich dort vorgestellt, gefragt, ob ich bei Veranstaltungen helfen kann, ohne Bezahlung und bin dadurch mit anderen in Kontakt gekommen. Und so hab ich erste kleine Jobs bekommen. Man erinnerte sich, da war doch die Deutsche, die einen Job gesucht hat – Visitenkarten auf Englisch und Japanisch drucken und verteilen hat sich ausgezahlt. Irgendwann kannte mich gefühlt jeder in der Stadt und es wurde ganz einfach. Das ist auch ein Grund, warum ich es leichter finde, sich eine kleinere Stadt zu suchen. In Tokyo oder Osaka funktioniert das sicher nicht so einfach.

      Ich wünsche dir ganz viel Glück, schreib mir mal, wie es gelaufen ist und wenn du noch Fragen hast.
      Liebe Grüße
      Daniela

  4. Was für ein schöner Artikel und Respekt für Deinen Mut zur Reise nach Japan und Dir selbst … Und bei meiner Oma hiess es auch schon immer: Es gibt nix, was gute Hühnerbrühe nicht richten könnte! So stelle ich mir das auch mit Ramen vor… Bin gespannt mehr von Dir zu lesen!

    • Liebe Verena,

      Omas Huhnerbrühe ist unschlagbar, einzigartig. Die schafft kein Restaurant der Welt.

      Lieben Dank für deinen netten Kommentar und ganz liebe Grüße.
      Daniela

  5. Sehr schöner Artikel. Wirklich ganz toll geschrieben!
    Man erkennt sich selbst in einigem wieder und spürt total, dass du sowohl die deutsche wie auch die japanische Mentalität verinnerlicht hast. Einerseits die tagtäglichen Herausforderungen als Ausländerin, andererseits das Zur-Ruhe-Kommen mit Hilfe von Nudelsuppe – ein Akt, wie er japanischer nicht sein könnte 😉 Man merkt, wie deine Reisen und insbesondere die Erfahrungen in Japan dein Leben bereichert haben.

    • Liebe Andrea,

      Danke für das tolle Kompliment.

      Ja, Reisen und andere Länder verändern und erweitern einfach ungemein den Horizont. Ich wünsche jedem einmal die Erfahrungen, die ich machen durfte.

      Liebe Grüße aus Berlin, auf der Suche nach neuen Bereicherungen 😉
      Daniela

  6. Ein sehr guter Artikel! Sehr nachdenklich stimmend. Wer bin ich wirklich und was macht mich glücklich? Ich habe auch sehr lange nicht gewusst, wer ich wirklich bin und was ich möchte. Und dann irgendwann, wenn man schon gar nicht mehr daran glaubt, küsst einen plötzlich das Glück. Und wenn man daran festhält und sich darauf einlässt, kann ganz viel Positives entstehen. Heute bin ich angekommen und fühle mich sehr wohl mit dem, wer ich bin und was ich tue.

    Liebe Grüße, Nicoletta

    PS: In Japan war ich auch schon. Ich kann mit der Mentalität und der Art, wie die Japaner mit anderen Menschen und der Umwelt umgehen, allerdings überhaupt nichts anfangen.

    • Liebe Nicoletta,

      vielen Dank für dein Feedback. Uns selbst zu finden, da müssen wir wohl früher oder später alle durch in unserem Leben. Man sieht es dir und deinem Blog auch an, dass du dich mit dem was du tust und wer du bist wohlfühlst.

      Japaner und die Umwelt, das ist tatsächlich so ein Thema. Da muss ich dir recht geben. Was genau hat dich denn an der Mentalität, wie sie mit Menschen umgehen, gestört?

      Liebe Grüße
      Daniela

  7. Woooow. Toller Beitrag! Japan ist auch unser Ziel Nummer 1, ich hoffe wir schaffen es in diesem Leben noch. Dein Artikel hat mich total fasziniert, das klingt nach einer ganz tollen Lebenseinstellung der Japaner, man sollte ja sowieso das Leben nehmen wie es kommt und das beste daraus machen. Mit Stäbchen essen kann ich glaube ich nicht, aber sowas lernt man sicher schnell. Die Suppen sehen verdammt lecker aus, da bekomm ich gleich Lust eine nachzukochen 🙂

    • Mit Stäbchen zu Essen ist reine Übungssache, dass wirst du schnell drauf haben.

      Ich drück euch die Daumen, dass es mit Japan irgendwann klappt.
      LG Daniela

  8. Liebe Daniela,
    ich finde deinen Artikel sehr toll und inspirierend, wie du dich mit den Fragen des Lebens und dem Weg zu dir selbst auseinander gesetzt hast.
    Ich wünsche dir alles Liebe und ein schönes Wochenende.

    Liebe Grüße
    Birgit

  9. Ein extrem interessanter Blogbeitrag ❤ Die Entscheidung finde ich sehr mutig, aber du bist deinem Herzen gefolgt und das ist richtig so ❤ Ich finde deine Art zu Schreiben total sympathisch und du hast mich auf jeden Fall mitgenommen die japanische Kultur näher kennen zu lernen?
    Mit Stäbchen essen? Das kann ich schon mal😁 Der Rest muss fleißig geübt werden ❤
    Liebe Grüße; Serena

    • Liebe Serena,

      die Voraussetzungen hast du dann ja schon mal erfüllt. Übrigens eine oft Frage von Japanern: „Kannst du mit Stäbchen essen?“

      Der Rest kommt von alleine.
      Liebe Grüße
      Daniela

  10. Ein wirklich toller. persönlicher Artikel der mir sehr viel Spaß gemacht hat. Auch ich bewundere Deinen Mut einfach den Job zu kündigen und ins Ungewisse zu gehen. Das könnte ich mit mir gar nicht vereinbaren, daher mein absoluter Respekt!!!
    Und die Japaner wie Du sie mit ihren Sprüchen beschreibst, in die könnte ich mich ja glatt selber verlieben 🙂 Ich mag die Denkweise!
    Bist Du denn mit einem Japaner verheiratet? (da ich Deinen Blog bis heute nicht kannte, frage ich einfach mal 🙂 )

    • Liebe Conchita,

      vielen Dank für deine anerkennenden Worte. Ja, mein Mann ist Japaner. Guter Hinweis. Vielleicht sollte ich da noch irgendwo unterbringen 😉

      Liebe Grüße
      Daniela

    • Liebe Sandra,

      Das ist lieb, dankeschön. Aber warum nicht. Du alleine in Japan.

      (Ich war ja nicht ganz alleine Japaner waren ja auch noch da)

      Liebe Grüße Daniela

  11. Liebe Daniela

    Du hast so einen schönen Bericht geschrieben, ich habe ihn sehr gerne gelesen!

    Ich war leider noch nie in Japan! Mein Sohn macht schon lange Karate und er erzählt mir viele Rituale oder so von Japan und dem Kampfsport über den Körper und Geist und ich finde das Land so faszinierend!

    Ich muss unbedingt mal das Land besuchen gehen!

    Hab ein schönes Wochenende!

    oxox
    Jacqueline

  12. Hallo liebe Daniela! 🙂

    Es hat mir großen Spaß gemacht deinen Artikel zu lesen! Ich liebe deine Art zu schreiben! Gerade bewundere ich deinen Mut! Respekt! Dein Artikel hat mich sehr inspiriert! und mich daran erinnert, dass auch ich daran arbeiten sollte in Zukunft öfters mal wieder meine „Comfort Zone“ zu verlassen. Und Ramen-Suppe ist wirklich himmlisch. Ich gehöre definitiv auch zum Club der Ramen-Suppen Süchtigen! 🙂

    Alles Liebe und ein schönes Wochenende,
    Corinna

  13. Hallo Daniela,

    ein sehr schöner und seltener Artikel, in dem Sinnen, der von einer, der nicht von vorher schon Japan-Fanatiker war und mit Japan nichts zu hatte, geschrieben wurde. Ich, als Japaner in Deutschland, bekam viel Sympathie mit dem Inhalt. Wie ich mich fühle, ist genau das Gegenteil. Hier muss man immer als laut äußern und und und… Trotzdem habe ich mich hier gefunden und fühle ich mich soweit wohl. Ich find, das ist der wirklichen Sinn Globalisation, dass man nicht nur auf gleicher Sprache „die Informationen“ austauschen „kann“, sondern das andere Leben/die andere Kultur in sich einzulassen und das Gefühl zu spüren und zu akzeptieren, dass es andere Welt existiert und dort Menschen leben und das nicht besser/schlimmer als sein/e Leben/Kultur ist. Und so kann man andere auch deine Nachbar besser schätzen…
    Danke für deinen tollen Artikel!

    • Vielen Dank für deine Antwort uns dein tolles Feedback.

      Das ist ein schöner Gedanke von dir, dass alles vielleicht etwas anders ist in anderen Ländern. Aber am Ende hilft Akzeptanz und Verständnis beim Zusammenleben und trägt zur Globalisierung bei.

      Diese Verständnis wollte ich mit dem Artikel ausdrücken, und das man sich auch einfach auf ein Land einlassen muss, um es richtig zu erleben.

      Liebe Grüße Daniela

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